Der aktuelle Werkstatt-Test des ADAC hat die Ergebnisse früherer Untersuchungen bestätigt. Während die geprüften Betriebe von Herstellern wie Mercedes, Opel oder Toyota gut abschnitten, konnten die freien Werkstätten aus dem “Meisterhaft” Verbund sowie die getesteten ATU Filialen nicht überzeugen.
Der ADAC hat insgesamt 75 Betriebe unter die Lupe genommen, darunter je 5 Vertragswerkstätten von Mercedes, Renault, Opel, Toyota und VW, 27 Filialen der ATU Werkstattkette sowie 25 dem “Meisterhaft” Konzept angeschlossene freie Werkstätten. Den Kandidaten wurden “Klassiker” des Werkstatttests vorgeführt, wie z.B. defekte Kennzeichenleuchten, lose Aufhängung des Auspuffs oder zu geringer Fülldruck des Reserverades. Es ging im Test nicht nur darum, die eingebauten Fehler zu finden – kritisch betrachtet wurde der gesamte Ablauf von der Annahme der Reparatur über die Durchführung bis zur abschließenden Übergabe.
Die im Test geprüften Betriebe von Mercedes überzeugten mit weißer Weste und erhielten 5 Mal die Note “sehr gut”. Bei VW, Opel und Renault erreichten 4 Betriebe die Höchstnote. ATU Betriebe konnten nur in einem Drittel der Fälle alle Fehler finden und beheben, bei “Meisterhaft” Partnern waren es gar nur 25%. 2 ATU Filialen erhielten dagegen die Note “mangelhaft”, während “Meisterhaft” diese Note gleich sieben Mal kassierte.
Der ADAC bemängelte im Test des Reparatur-Prozesses gleich mehrere Punkte – so fehlten u.a. die Direktannahme und eine “verständliche” Rechnung, bei der zudem die Arbeiten dokumentiert waren. Die Organisation rät Autofahrern, beim Werkstatt-Auftrag auf einem Vermerk “Durchführung nach Herstellervorschrift” zu bestehen. Zudem sollten Werkstattkunden auf Preise für Ersatzteile achten. Autoteile in Originalteile-Qualität seien in der Regel günstiger als mit dem Autohersteller-Logo versehen, baugleiche Teile.
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