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Cooles Coupe: Der Mercedes 230 CE (C123) – 23. Oktober, 2010

Eine der populärsten Baureihen von Mercedes Benz war zweifelsohne der W123. Der Vorläufer der ersten E-Klasse (W124) prägte das Straßenbild in Deutschland in den 70er und 80er Jahren – u.a. aufgrund der Tatsache, dass der W123 lange Zeit als „das“ Taxi Modell galt. Vom W123 wurde neben einer Limousine und einem „T-Modell“ genannten Kombi auch ein Coupe produziert. Der „C123“ genannte Daimler steht bei Youngtimer-Fans bereits seit längerer Zeit äußerst hoch im Kurs.

Zeitloser Klassiker: Der C123, Coupe Version des Mercedes W123

Zeitloser Klassiker: Der C123, Coupe Version des Mercedes W123

Der C123 bildete die Nachfolge des „/8“ Coupe und wurde – ein Jahr nach der Präsentation der W123 Limousine – im Jahr 1977 auf dem Automobilsalon in Genf erstmals vorgestellt. Der 123 war als 230 C mit 109 PS (Vierzylinder) sowie als Sechszylinder 280 C (156 PS) und 280 CE (185 PS) erhältlich. In 1980 wurde der 230 C durch den 230 CE ersetzt – dieser bot im neuen M-102 Motor statt der bisherigen Vergaser-Technik eine mechanischen Einspritzung. In den USA war zudem ein 300 CD genanntes Diesel-Coupe erhöltlich. Die Produktion des C123 lief 1985 nach mehr als 8 Jahren und fast 100.000 Einheiten aus. Als Nachfolger ging das „C124“ genannte Coupe der E-Klasse W124 an den Start.

Das Mittelklasse-Coupe ist auch heute noch eine zeitlose Erscheinung, deren hohe Qualität und attraktives Design immer noch überzeugen. Leider wurden viele Coupes in den 80er Jahren durch Umbauten und „Tuning-Maßnahmen“ alles andere als optisch aufgewertet, was die Suche nach einem guten C123 etwas erschwert. Durch eine problemlose Nachrüstung eines G-Kat kann dem C123 Zugang zu den Umweltzonen der Innenstädte ermöglicht werden. Optisch ansprechende Accessoires sind Chromleisten und Aluräder aus dem Mercedes Originalteile-Programm.

Die Alltagstauglichkeit des Coupe ist vollkommen gegeben bzw. unbestritten, sofern es sich dabei um ein gut gewartetes und unfallfreies Exemplar handelt. Die Fahrzeuge der 80er Jahre wurden bereits mit ABS und Airbag ausgerüstet. Die Technik des C123 gilt als einfach zu warten und zu reparieren. Einzig die Karosserie kann Probleme bereiten. Wie bei den meisten Youngtimern ist Rost ein bösartiger Gegner. Hier sollte u.a. auf die Aufnahmen des Wagenhebers, die Schweller, den Scheibenrahmen und die Stoßfänger geachtet werden. Ersatzteile für den Daimler sind problemlos und günstig zu bekommen – von den Bremsscheiben und Bremsbelägen über die Wasserpumpe und den Zahnriemen bis zum Querlenker oder Radlager. Seltener sind Teile der Innenausstattung sowie Zierleisten und Gummis. Mitunter können auch preiswerte Gebrauchtteile als Alternative zu neuen Ersatzteilen verwendet werden.

Die Marktlage für C123 Modelle ist noch entspannt. Allerdings müssen für technisch und optisch gute Exemplare bereits Preise um 10.000 Euro eingeplant werden. Empfehlenswerte Modelle sind der 230 CE und der 280 CE.

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Veröffentlicht in Automarken, Mercedes Ersatzteile

Keine Überraschung: VW Käfer auf Platz 1 der VDA Oldtimer-Bestandsaufnahme 2010 – 17. August, 2010

W116

Belegt Platz 9 der KBA Liste für Oldtimer mit H-Kennzeichen: Die Mercedes S Klasse "W116"

Die aktuelle Oldtimer Bestandasaufnahme des Verbands der Deutschen Automobilindustrie (VDA), die dieser vor Kurzem beim Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg in Auftrag gegeben hat, brachte keine überraschenden, aber dennoch interessante Ergebnisse. Die Erhebung stellt ein Ranking aller Fahrzeuge auf, die in Deutschland zugelassen, mindestens 30 Jahre alt sind und sich damit als “Oldtimer” für ein historisches Kennzeichen (“H-Kennzeichen”) qualifizieren.

Die Bestandsaufnahme wird klar vom VW Käfer angeführt. In der Top 10 finden sich zudem gleich sieben (!) Mercedes Modelle, ein Opel sowie ein Porsche. Dies liegt sicherlich zum einen an der hohen Qualität der Mercedes Produkte sowie deren zum anderen an den hohen genauten Stückzahlen. Die Ergebnisse des Rankings der 10 meist gefahrenen Oldtimer in Deutschland lauten im Einzelnen:

1. VW Käfer - Laut KBA sind in Deutschland noch rund 23.380 Käfer mit H-Kennzeichen registriert. Damit belegt der Ur-Volkswagen den Spitzenplatz der Liste. Bei eine Bauzeit von mehr als 50 Jahren und einer nach wie vor riseigen Fan-Basis weltweit ist das ehemals meist verkaufte Auto der Welt keine Überraschung auf der Pole Position.

2.  Mercedes “Strich 8″: Vom W114 bzw. W115, dem auch als “/8″ bezeichneten Mercedes Modell der späten 60er und 70er Jahre sind noch 6094 Einheiten in Deutschland zugelassen. Immerhin wurden vom beliebtesten Odlie-Mercedes mehr als 1,9 Mio. Stück zwischen 1968 und 1976 produziert.

3. Mercedes “Heckflosse”: Der W110 belegt Mercedes intern den 2. und auf der VDA Liste den 3. Platz.  Die “Heckflosse” lief zwischen 1959 und 1968 fast eine Million Mal vom Band und steht heute noch mit 4863 Einheiten in der H-Kennzeichen Statistik.

4. Mercedes SL (R107): Ein Design-Klassiker, der Mercedes Roadster SL aus der R107 Baureihe, findet sich auf Rang 4.  Der 350 SL löste 1981 die legendäre “Pagode” ab und erfreut sich auch heute noch dank robuster Bauweise und guter Qualität großer Beliebhet bei den Oldtimer Fans. In der KBA Statistik finden sich daher noch heute 4550 Fahrzeuge, die mit H-Kennzeichen gefahren werden.

5. Porsche 911 / 912: Das “Über Auto” aus Deutschland, der Porsche 911, dessen Karosserieform auch der Porsche 912 besass, steht auf Platz 5 der KBA Bestandsaufnahme der 30 Jahre alten Fahrzeuge. Der über 50 Jahre gebaute 911 hat nach wie vor eine riesige Fan-Gemeinde, die sich vor allem an den luftgekühlten Heckmotor Autos der 70er und 80er Jahre erfreut. Aktuell sind 3949 Porsche 911 aus Baujahr 1980 und älter mit einem H-Kennzeichen ausgestattet.

6. Mercedes “Pagode”: Der Vorgänger des Mercedes SL R107 findet sich auf Platz 6 der Rangliste wieder. Der sportliche Zweisitzer, der zwischen 1963 und 1971 produziert wurde und dessen Einstiegsmodell schon zur Markteinführung mehr als 22.000 Mark kostete, ist in der KBA Kartei noch mit 3933 Einheiten vertreten. INsgesamt wurden von der Mercedes Pagode 30.000 Exemplare gefertigt, von denen laut Statistik noch weit mehr als 10% in Betrieb sind.

7. Mercedes “S Klasse” (W108 / W109): Das Mercedes Flaggschiff ab Mitte der 60er Jahre, die S Klasse mit der internen Bezeichnung “W108 / W109″ ist ebenfalls in der Top Ten der Oldtimer in Deutschland vetreten. Vom ehemaligen Mercedes SPitzenmodell wurde auch ein Coupe und ein Cabrio produziert. Noch heute finden sich 2889 Autos dieser Baureihe mit H-Kennzeichen auf deutschen Straßen.

8. Mercedes Limousine (W123): Der “Taxi Mercedes” aus der Baureihe W123 prägte das Straßenbild in Deutschland in den 80er Jahren. Das Mittelklasse Modell von Mercedes wurde zwischen 1975 und 1985 produziert und mit zahlreichen Motorisierungen sowie als Coupe und Limousine angeboten. Der W123 gilt als sehr solides und qualitativ hochwertiges Fahrzeug, von dem noch heute 2727 Exemplare mit H-Kennzeichen unterwegs sind.

9. Mercedes “S Klasse” (W116):  Der Nachfolger des W108 wurde zwischen 1972 und 1980 produziert. Die intern als “W116″ bezeichnete S-Klasse war die spektakulärste Luxuslimousine der 70er Jahre und wurde mehr als 473.000 Mal gebaut. Von der damals in punkto Technik und Design Maßstäbe setzenden S Klasse sind noch heute 2673 Autos mit H-Kennzeichen zugelassen.

10. Opel Kadett: Platz 10 des KBA Rankings der beliebtesten Oldtimer mit H-Kennzeichen belegt der Opel Kadett. Der Kadett war der Verkaufsschlager aus dem Hause Opel und konnte es damals lange Zeit mit dem VW Käfer und dem VW Golf in punkto Stückzahlen aufnehmen. Autos der Kadett C allein wurden insgesamt mehr als 1,7 Mio. Mal produziert. Das KBA führt 2577 Opel Kadett der Baureihen A, B und C in seiner Liste der Oldtimer mit H-Kennzeichen und beschert Opel damit einen verdienten Platz unter den Top Ten.

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W123, W124 & Co. in Bestzustand – Mercedes Young Classics macht’s möglich – 16. August, 2010

Mercedes Young Classic bietet Fahrzeuge der 70er und 80er in Top-Zustand

R107, W123 und Co. - Mercedes Young Classics bietet Fahrzeuge der 70er und 80er in Top-Zustand

Ein interessantes Angebot im Bereich “Youngtimer” bietet Mercedes-Benz mit seinem Bereich “Young Classics”. Hinter diesem Thema steckt das Mercedes Museum in Stuttgart Untertürkheim, in dem man nicht nur automobile Schätze der Vergangenheit aus dem Hause Daimler bestaunen kann, sondern seit Kurzem auch Fahrzeuge mieten und kaufen kann. Im Gebrauchtwagen-Sortiment des Museums finden sich aktuell Mercedes Klassiker aus den 80er Jahren wie der E-Klasse Vorgänger W123, die erste E-Klasse W124 sowie der C-Klasse Vorgänger “190″ (intern W201 genannt) und vereinzelt auch Exponate aus den 70ern wie der W114 oder der W116.  Die Autos werden im Untergeschoss des Museums ausgestellt und können nach vorheriger Terminabsprache begutachtet und Probe gefahren werden.

In der Fahrzeug-Datenbank der Mercedes “Young Classics” sind neben den Angeboten des Museums auch solche des Mercedes Classic Center Fellbach enthalten. Hier werden Schätze wie der 300 SL “Gullwing” bzw. “Roadster” (W198), der 600er “Pullman” (W100) oder das 280 SE Cabriolet (W111) angeboten. Auch ein Nachbau des “Benz Patent Motorwagen” aus 1886 findet sich in der Liste der leider oftmals ohne Preisangabe aufgeführten Fahrzeuge.

Zwar sind die Fahrzeuge aus dem “Young Classics” Programm allesamt preislich in oberen Regionen angesetzt – man kann jedoch davon ausgehen, dass der Erhaltungszustand der Autos den Ansprüchen von Mercedes-Benz genügen wird. Ersatzteile für Mercedes Fahrzeuge aus den 80er, 80er und 90er Jahren sind in der Regel einfach und günstig zu bekommen. Wer seinen Daimler-Youngtimer kostengünstig warten möchte kann auf das große Angebot des freien Autoteile-Marktes zugreifen, ohne gleich bei Mercedes Originalteilen für W124, W123 und Co. tief in die Tasche greifen zu müssen.

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Der Smart ForTwo – demnächst auch als Taxi… – 14. Juli, 2010

In den 80er und 90er Jahren beherrschte fast ausschließlich Mercedes das Bild an den deutschen Taxi-Ständen. Kunden hatten die Wahl zwischen Limousine und T-Modell von W123 und W124; die Fahrzeuge waren zudem einheitlich in “Eierschale”-Farbe lackiert. Heute haben Taxifahrer eine deutlich größerer Auswahl, wenn es um die Anschaffung eines neuen Taxis geht – vom VW Passat und dem Mazda 626 reicht die Palette über den BWM 5er und den Ford Focus bis zum Seat Alhambra und dem Chrysler 300C. Auch die Farben der Taxis haben sich stetig weiter entwickelt. Während in Berlin nach wie vor die “Honigmilch-Bomber” das Straßenbild dominieren, sieht man in einigen deutschen Städten mittlerweile auch Taxi-Farben wie rot, silber, schwarz oder weiss.

Allen Taxen war bisher gemein, dass sie mindestens 4 Türen hatten – das “Personenbeförderungsgesetz” schreibt mindestens 2 Türen auf der Beifahrer-Seite vor (wodurch sich u.a. auch der VW Bus als Taxi qualifizieren konnte). Somit war u.a. der Smart ForTwo qua Gesetz (bzw. auch in den Augen Vieler aus praktischen Gründen) als Taxi ungeeignet.

SmaTax - der Smart ForTwo wird zum Taxi

SmaTax - der Smart ForTwo wird zum Taxi

Ein Taxi-Unternehmen aus dem westfälischen Ibbenbüren – SmaTax – hat nun eine Sondergenehmigung erhalten, um auch den kleinen Smart als Taxi einsetzen zu können. Aktuell werden nach einem Presse-Bericht 40 Autos im Auftrag von SmaTaxi umgebaut.  Zwar fallen dafür Kosten in Höhe von 2000 – 2500 Euro an; das Unternehmen scheint hier allerdings eine Marktlücke zu sehen und an diese zu glauben. Für den Transport von Reisenden mit Aktentasche oder kleinem Trolley in Zentren von Metropolen wie Berlin oder München oder dem schnellen Transfer von Senioren zum Arzt sicherlich ein interessanter Plan. Der Transfer einer Familie zum Flughafen oder die Abholung von Freunden von einer Party wird jedoch schwierig…

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