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Die Großen der Branche: Heinrich Nordhoff (Volkswagen AG) – 16. Januar, 2011

Eine der wichtigsten Persönlichkeiten der deutschen Automobilgeschichte der Nachkriegszeit  ist zweifellos Heinrich Nordhoff. Nordhoff prägte die Entwicklung des VW Konzerns in den 50er und 60er Jahren zu einem der bedeutendsten Automobilhersteller der Welt.

Heinrich Nordhoff

Der Herr der VW Käfer - VW Chef Heinrich Nordhoff

Nordhoff studierte in Berlin Maschinenbau und sammelte bei BMW im Bereich Flugzeugmotoren und General Motors erste berufliche Erfahrungen. Bei GM bzw. Opel war er u.a. für die Kundendienst-Dokumente zuständig und bildete sich im Rahmen eines USA Aufenthaltes u.a. im Thema der Produktion weiter. Ende er 30er Jahre bekleidete Heinrich Nordhoff einen Vorstandsposten bei Opel. Nach Kriegsende wechselte er von Opel zu Volkswagen nach Wolfsburg und trat im neuen VW-Werk im Jahr 1947 seinen Dienst als Generaldirektor an. Zwischen 1948 und 1968 entwickelte sich das VW-Stammwerk zur umsatzstärksten Autobil-Produktionsstätte weltweit. Nordhoff intitiierte u.a. den Bau von Volkswagen Fabriken in Brasilien (VW do Brasil) und in Südafrika.

In der Ära Heinrich Nordhoffs war der VW Käfer das richtungsweisende Modell des Komzerns. Zwar basierte dessen Konzept auf schon in den 30er Jahren entwickelten Konstruktionen, u.a.  im Bereich Motor und Karosserie, jedoch konnte sich der Käfer lange Zeit gegen seine frontgetriebenen und mit Reihenmotor ausgestatteten Wettbewerber anderer Hersteller durchsetzen. Auch der VW Typ 3 und der VW Typ 4 waren Erfolgsmodelle, die unter der Regie von Heinrich Nordhoff entwickelt wurden.  Der erste VW mit Frontantrieb und wassergekühltem Motor unter Nordhoff war der durch NSU entwickelte VW K70. Damit legte der VW Chef den Grundstein für den späteren Erfolg von VW Passat und VW Golf.

Heinrich Nordhoff verstarb mit 69 Jahren im Jahre 1968. Sein Nachfolger an der VW Spitze wurde Kurt Lotz.

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Der Ford Mondeo – das “Welt-Auto” aus Detroit – 31. Dezember, 2010

Mit dem Ford Mondeo verfolgte die Ford Motor Company aus Detroit Anfang der 90er Jahre den Plan, ein “Weltauto” zu entwickeln, zu produzieren und zu vermarkten. Der Name “Modeo” sollte diese Idee bereits nach aussen tragen. Mittlerweile gibt es die dritte Mondeo-Generation, nach dem Modeo I im Jahr 1993 in Deutschland auf den Markt kam.

Der Ford Mondeo I wurde zwischen 1993 und 2000 als Limousine, Coupe und Kombi als Nachfolger des Ford Sierra gebaut. Die Motorisierung reichte von mageren 90 PS im 1.6 TurboDiesel bis zu 205 PS im Modeo ST 200. Fast 20 Jahre nach seinem Marktstart ist ein Mondeo I in gutem Zustabnd für ca. 3000 Euro zu haben. Sein Fahrwerk wird selten bemängelt; ale Motorisierung empfohlen wird oftmnals der 1,8 Liter Benziner mit 115 PS Leistung. Sein Frontantrieb macht ihn auch bei Schnee beweglich. Im Vergleich zum Ford Sierra schnitt der Ford Modeo I deutlich besser in punkto Qualität ab. Bei einem mindestens 10 Jahre alten Fahrzeug bleiben Probleme selbstverständlich nicht aus. Diese reichen beim Ford Modeo I von defekten Zahnriemen über eine durchgebrannte Zylinderkopfdichtung und damit einhergehendem Mangel an Kühlmittel bis zu gebrochenen Achsfedern an der Vorderachse. Auch die Antriebswellen, ausgeschlagene Spurstangen sowie Rost machen dem Ford Modeo I heute oft zu schaffen. Bremsleitungen und Bremsschläuche neigen zudem zu Lecks, die Bremsscheiben zu erhöhtem Verschleiss.  Bei Gebrauchtwagen sollten auch die Frontscheinwerfer und Heckleuchten geprüft werden – diese neigen zu Ausfällen. Oft festzustellen ist ausgeprägte Rostbildung, u.a. an tragenden Teilen am Rahmen vieler Fahrzeuge.

Der "Renner" in der Modellpalette des Ford Modeo II: Der Mondeo ST 220

Der "Renner" in der Modellpalette des Ford Modeo II: Der Mondeo ST 220

Der Ford Mondeo II, die zweite Generation des Weltautos, wurde zwischen 2000 und 2007 vermarktet. Im Vergleich zum Vorgänger wurde Vieles verbessert – u.a. das Fahrwerk und die Lenkung. Die Diesel-Motoren, deren Leistung bei 90 PS im “TDCi” beginnt gelten als laufruhig und verbrauchsarm. Der V6 Benziner entwickelt zwar eine Leistung bis zu 226 PS (im Mondeo ST 220), ist jedoch nicht sehr häufig bei Gebrauchtwagen (ab 3000 Euro zu haben) zu finden. Wie auch der Ford Mondeo I neigt auch der Mondeo II zu Rostbildung in größerem Ausmaß, vor allem an den Kanten der Türen und an der Motorhaube. Auch werden fehleranfällige Steuergeräte registriert, dazu verschlissene Kupplungen und defekte Getriebe. Zudem neigt der TDCi Motor punktuell zu Ausfällen. Geachtet werden sollte auch auf die Feststellbremse, die Antriebswellen sowie generell die Hinterachse, die Probleme verursachen kann.

Die dritte Generation des Modeo, der Ford Mondeo III, kam 2007 auf den Markt und wird bis heute angeboten. Seine Motorisierung reicht vom 101 PS TDCi bis zum 220 PS Aggregat im Mondeo 2.5 V6, einem von Volvo entliehenen Motor. Die Federung und das Fahrwerk allgemein wurden noch einmal deutlich verbessert. Viele halten den Mondeo III sogar für besser als den scheinbar übermächtigen Rivalen, den VW Passat. Der Ford Mondeo III wird wie seine beiden Vorläufer in 3 Karrosserie-Varianten angeboten: Stufenheck, Schrägheck und Kombi. Bei gebrauchten Mondeo starten die Preise für gute Fahrzeuge ab 10500 Euro.  Schwachstellen sind mitunter die Frontscheinwerfer, die Bremsscheiben, der Anlasser bei den Benziner-Modellen sowie die Auspuffanlage. Auch von Rissen an den Sensoren der Einparkhilfe wird berichtet.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Ford in den kommenden Jahren einen Mondeo IV auf den Markt bringt und damit die Erfolgsgeschichte des Weltautos um ein neues Kapitel bereichert. Sollte es den Ingeniueren gelingen, den Mondo weiter zu optimieren wird er auch weiterhin für Passat und Co. ein ernsthafter Rivale bleiben.

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Autotechnik von A bis Z: M wie BMW M GmbH – 30. Dezember, 2010

Mit dem Buchstaben “M” sind in der Auto-Szene Fahrzeuge der BMW M GmbH eng verbunden – vom legendären BMW M1 über den Dauerbrenner BMW M3 bis zum Kraftpaket BMW M5.

Die BMW M GmbH ist eine Tochtergesellschaft der BMW AG mit Firmensitz München, die sich mit Entwicklung und Fertigung von leistungsgesteigerten Modellen aus der BMW Modellpalette befasst. Mit der M GmbH verfolgt BMW eine ähnliche Strategie wie VW mit “Volkswagen R” (die u.a. den VW Golf R32 entwickelte) oder Audi mit der “Quattro GmbH” (verantwortlich z.B. für den “Ur-Quattro”).

Legendäres BMW "Art Car": Von Frank Stella bemalter BMW 3.0 CSL

Legendäres BMW "Art Car": Von Frank Stella bemalter BMW 3.0 CSL

Ihren Anfang erlebte die BMW M GmbH in den frühen 70er Jahren. Gemeinsam mit dem BMW-Veredler “Alpina” entwickelte man den BMW 3.0 CSL. Dieser auf Basis des BMW E9 gebaute Sportwagen bestach u.a. durch seine deutliche Gewichtsreduktion.  Zu dieser Zeit hegte BMW Ambitionen zu einem Einstieg in den Sportwagen-Markt bzw. den Motorsport, der seinerzeit von italienischen Marken wie Ferrari, Maserati oder Lamborghini dominiert wurde. Nachdem BMW in den 70er Jahren zunächst erfolglos mit Lamborghini kooperiert hatte entschied man sich, sportliche Modelle zukünftig in Eigenentwicklung zu planen und zu produzieren. Demzufolge wurde in München die “BMW Motorsport GmbH” gegründet, die die sportlichen Aktivitäten von BMW koordinierte und entsprechende Fahrzeuge entwickelte. IM Jahr 1992 wurde der bis dahin eigenständige Geschäftsbereich “BMW Individual” mit der Motorsport GmbH verschmolzen; das gemeinsame Unternehmen erhielt im Jahr 1993 den Namen “BMW M GmbH”.

Zu den bekannten und erfolgreichen Fahrzeugen der BMW M GmbH gehört neben dem erwähnten 3.0 CSL, der im Tourenwagen-Sport erfolgreich war, und dem BMW 2002, der als Turbo bei Rallyes an den Strat ging, vor allem der BMW M1. Der BMW M1 wurde 1978 vorgestellt und sollte vor allem im Motorsport eingesetzt werden. Um die Richtlinien der Homologation zu erfüllen wurden neben den Rennfahrzeugen auch 450 straßenzugelassene Modelle produziert.Darüber hinaus war der BMW M3, die Renn-Version des 3er BMW der Baureihen e30, e36, e46 und e60, u.a. sehr erfolgreich im Rahmen der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft (DTM), als großer Widersacher des Mercedes 190 2.3 16V.

Die BMW M GmbH war zudem als Motoren-Entwickler für BMW in der Formel 1 tätig. Das von BMW ausgestattete Brabham Team erhielt 1982 zum ersten Mal einen Turbo Motor aus München und konnte bereits ein Jahr später den Titel in der Formel 1 feiern. Champion im Brabham BMW war der Brasilianer Nelson Piquet.

Eine Tradition der BMW M GmbH ist die Umsetzung so genannter “Art Cars”. Namhafte internationale Künstler sorgen dazu für die äußere Gestaltung der Karosserie. Bekannt wurde u.a. die am 24 Stunden Rennen von Le Mans teilnehmenden BMW M1, die von den US-Künstlern Roy Lichtenstein und Andy Warhol gestaltet wurden.

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Der Golf 2 “Country” – Exot innerhalb der VW Golf Modellreihe – 19. Dezember, 2010

Lange vor dem großen SUV-Trend brachte VW den “Golf Country“ – basierend auf der zweiten Generation des VW Golf – auf den Markt. Die Erwartungen an das Auto wurden während der Bauzeit jedoch nicht erfüllt und die geländefähige Version des beliebten Golf II wurde zu einer herben Enttäuschung für den Wolfsburger Autohersteller. Dabei war die Idee eines Gelände-Golf aus heutiger Sicht nicht einmal so abwegig. Ein Personenwagen kann durchaus mit einem Allrad-Antrieb augestattet und zu einem alltagstauglichen Geländewagen verändert werden – einem Sport Utility Vehicle eben.

Höher gelegt und auf schmalen Reifen - der Golf 2 "Country"

Höher gelegt und auf schmalen Reifen - der Golf 2 "Country"

Erstmals produziert wurde der Golf Country im Jahr 1990. Allerdings lief er zunächst nicht als geländefähiges Modell in Wolfsburg vom Band, sondern zunächst als viertüriger „Golf CL Syncro“ mit einer Leistung von 72 kW (98 PS). Danach wurden die Fahrzeuge nach Österreich transportiert. Dort baute das Unternehmen Steyr Daimler Puch den Golf zur letztendlichen Country-Version um. In Rahmen dieser Umbauarbeiten wuchsen die „Beine“ des Kleinwagens um 18 Zentimeter nach oben. Außerdem erhielt er unter seinem Aufbau einen Rahmen aus Stahlrohren. Federn und Dämpfer wurden versteckt und ein Schutz über das Getriebe montiert.

Auch äußerlich erhielt der Golf II Country einige geländetypische Details. So wurde er an Front und Heck mit sportlichen Rammbügeln ausgestattet und die Scheinwerfer wurden mit einem Steinschlagschutzgitter verkleidet. Auch ein Reserverad am Heck durfte nicht fehlen, um den Golf für das Gelände zu perfektionieren. Ein vollwertiger Geländewagen wurde allerdings nicht aus dem Volkswagen. Er verfügte weder über Differentialsperren noch über ein Reduktionsgetriebe. Auch die Serienbereifung in der Abmessung 185/50 R15 brachte nicht die besten Erfolge bei einer Tour durch Matsch und Schlamm. Leichtes Gelände meisterte die geländefähige Version des VW Golf 2 ohne Probleme, doch geriet er abseits vom Asphalt des Stadtverkehrs schnell an seine Grenzen. Der Innenraum war geprägt von der einfachen Ausstattung des VW Golf CL. Allerdings wurde er durch Sportsitze und ein Vierspeichenlenkrad erweitert.

Preislich lag der Golf II Country weit über seinen nicht geländefähigen Kollegen. Stolze 32.275 D-Mark berechnete Volkswagen für den „hochbeinigen“ Golf. Leider wurde die Zielgruppe (unter anderem Förster und Jäger) vom „Pseudo-Geländewagen“ nicht ausreichend angesprochen und die erhofften Bestellungen blieben aus. Um den Golf Country vor einem größeren Flop zu bewahren wurde ein weiteres, für die Zielgruppe attraktiveres Modell für die Zielgruppe auf den Markt gebracht. Der Golf Country „Allround“ war preislich etwas günstiger und kostete nur noch 31.825 D-Mark, enthielt Kunstledersitze und war nur in der Farbe Waldgrün erhältlich. Jedoch brachte auch diese Version nicht die erhoffte Wende für den Gelände-Golf.

Im zweiten Produktionsjahr wurde ein weiteres Modell von VW vorgestellt, um zahlungskräftigere Lifestyle-Kunden anzusprechen. In edler Chromausstattung, cremefarbener Lederausstattung und klassischem Schwarz gehalten kostete diese Luxus-Version des VW Golf Country 42.060 D-Mark. Als besonderes Special bot der Golf ein großes Webasto-Faltdach.

Ein besonderes Modell des Golf 2 wurde nur an Werksangehörige verkauft – der Golf Country mit GTI-Motor. Jeder, der diesen Youngtimer heute besitzt, kann ihn mit stolz geschwellter Brust betrachten, da dieses Modell lediglich 50 Mal gebaut wurde. Es besitzt daher Seltenheitswert.

Auch wenn die Country-Version des VW Golf zu Anfang der 90er Jahre nicht sehr beliebt war, ist er heute durchaus auch als Youngtimer ein zuverlässiger Begleiter für den Alltag. Schneematsch, holprige Feldwege und leichtes Gelände meistert er mit Bravour und kann zudem auch noch mit seiner Langlebigkeit punkten.

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Veröffentlicht in Automarken, Autoteile, VW Ersatzteile

Happy Birthday – Der Polo G40 wird 25 Jahre alt! – 22. November, 2010

Vor 25 Jahren – im August des  Jahres 1985 – präsentierte Volkswagen mit dem Polo G40 das Spitzenmodell der 2. Generation des Kleinwagens VW Polo. Der G40 blieb bis heute das Kult-Auto der Polo-Baureihe und erfreut sich auch zu seinem 25-jährigen Jubiläum immer noch großer Beliebtheit.

Premiere feierte der VW Polo G40 im Rahmen der ersten Serie der Baureihe “86 C” . Mit seinem durch einen Turbo (“G-Lader“) aufgeladenem 1,3 Liter Motor wurden 115 PS generiert. Das G40 Aggregat erzeugte bis zu 6000 U/Min und erreichte ein Drehmoment von 148 Newtonmetern (bei einer Drehzahl 3600 U/Min). Die G-Lader Technologie, bei der die angesaugte Luft durch den mit Riementrieb angetriebenen G-Lader verdichtet wird, wurde u.a. im VW Corrado und VW Golf als “G60″ (mit 150 PS Leistung verbaut).  Sie sorgt dafür, dass mehr Kraftstoff in den Brennraum eingespritzt werden kann, ohne jedoch das Gemisch aus Benzin und Luft verfetten zu lassen.

Der Polo G40 verwendete das gleich Getriebe wie seine Geschwister, die deutlich geringere Motorleistung aufwiesen. Daher wurd die maximale Motorleistung durch die Standfestigkeit des Getriebes “gedeckelt”. Während das Getriebe demnach der Serie entnommen wurde, wurden an anderen Stellen eigens für den G40 gefertigte Teile verbaut. So war der G40 mit einem Sportfahrwerk, das dessen Straßenlage merklich verbesserte, innenbeüfteten Scheibenbremsen sowie größer Dimensionierten Alufelgen und Reifen ausgestattet. Darüber hinaus wurden Querlenker und Spurstangen mit speziellen “UniBall” Lagern gelagert, was die Vorderachse des Polo G40 weiter stabilisierte.

Der VW Polo G40 - Eines der Kult-Autos der 80er Jahre wird 25!

Der VW Polo G40 - Eines der Kult-Autos der 80er Jahre wird 25!

Es sollten 2 Jahre bis 1987 vergehen bis Volkswagen erstmals eine Kleinserie von 500 Exemplaren des Polo G40 (Schlüsselnummer: 719) – alle in schwaz lackiert – auf den Markt brachte. Die Serie war umgehend ausverkauft und veranlasste VW weitere G40 zu produzieren. In der Folge wurden 1500 weitere Fahrzeuge gefertigt und u.a. in den Farben rot und blau metallic angeboten. Mit dem Modellwechsel des Polo 86C von der ersten zur zweiten Serie (“2F”; Schlüsselnummer: 844) erhielt der Polo G40 einen Katalysator, der seine Motorleistung von 115 PS auf 113 PS senkte. War der G40 zu Beginn noch ein Exot in der Polo-Palette so wurde er ab 1991 in das reguläre Modellprogramm von VW aufgenommen. Er blieb bis zum Jahr 1994, in dem das Modell 86C zugunsten des Nachfolgers, des VW Polo 6N eingestellt wurde (und in der es keinen G40-Nachfolger gab), das Spitzenmodell der Serie.

Der Polo G40 hebt sich nicht nur durch technische Besonderheiten wie seinen G-Lader und sein Sportfahrwerk von anderen Fahrzeugen der 86C Serien ab, sondern ist auch anhand einiger optischer Features leicht erkannbar. Der G40 2F wurde u.a. mit BBS Leichtmetallfelgen (5×13 Zoll), rundum verlaufenden Stoßleisten und verbreiterten Kotflügeln ausgestattet. Darüber hinaus erhielt er die charakteristische Dachantenne (“16V Antenne” des Golf 2 GTI 16V), das Karo-Design der Sportsitze sowie einen markenten roten Zierstreifen am Stoßfänger.  Am Heck sowie am Kühlergrill war zudem der Schriftzug “G40″ befestigt. Gegen Ende der Baureihe wurde der G40 durch weiße Blinkergläser, abgedunkelte Rückleuchten, Nebelleuchten sowie ein serienmäßiges Lederlenkrad aufgewertet.

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