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daparto-Serie: Die wichtigsten Autoteile – Stoßdämpfer – 4. Juni, 2010

Stoßdäpfer sorgen dafür, dass ein PKW "auf Spur" bleibt

Stoßdämpfer sorgen dafür, dass ein PKW "auf Spur" bleibt

Als wichtiger Bestandteil des Fahrwerks sorgen Stoßdämpfer für eine Aufnahme und Neutralisierung der Schwingungen, die beim Einfedern und Ausfedern eines KFZ entstehen. Anders als der Name vermuten lässt sind Stoßdämpfer nicht für eine Reduktion bzw. den Ausgleich der Stöße durch Unebenheiten der Fahrbahn zuständig – diese nimmt die Federung auf. Unterschiden werden hydraulische und mechanische Stoßdämpfer. In hydraulischen Stoßdämpfern kommen Gas und Öl als federnde Elemente zum Einsatz. Sie werden gemeinsam mit gewickelten Fahrwerksfedern in fast allen PKW verbaut, während mechanische Dämpfer in LKW zusammen mit Blattfedern zum Einsatz kommen.

In modernen PKW werden Stoßdämpfer als “Einrohr-” oder Zweirohrdämpfer” verbaut.

In einem Fahrzeug sorgen die Stoßdämpfer dafür, dass dessen Reifen vor allem in Kurven und beim Bremsen “in der Spur” bleiben. Sie dämpfen wie angesprochen entstehende Schwingungen und verhindern dadurch ein selbständiges Ausfedern des Autos. Federn und Stoßdämpfer sind somit dafür verantwortlich, dass das Auto gesteuert werden kann und mit der notwendigen Kraft versorgt wird, um sicher auf der Fahrbahn zu bleiben. Sofern die Stoßdämpfer defekt sind, verlängert sich der Bremsweg erheblich. Darüber hinaus steigt das Risiko eines Überschlags in Folge eines schnellen Richtungs- oder Lastwechsels. Da die Stoßdämpfer permanent unter hoher Beanspruchung stehen verschleißen sie mit zunehmender Einsatzdauer und müssen somit gegen neue Ersatzteile getauscht werden. Die Nutzungsdauer liegt je nach Fahrverhalten und Inanspruchnahme zwischen 60- und 250.000 Kilometern. Ein Defekt lässt sich im Fahrbetrieb durch verschiedene Merkmale feststellen. Darüber hinaus kann auf einem Prüfstand ein so genannter Schwingungstest die Beschaffenheit der Dämpfer ermitteln.

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KYB - namhafter Stoßdämpfer-Hersteller aus Japan

Defekte Stoßdämpfer zeigen beim Fahren diverse Eigenschaften, die einen Rückschluss auf den Zustand erlauben. Häufig schwingen sie nach, wenn ein stillstehendes Fahrzeug “in Schwingungen” versetzt wird. Auch beim Überfahren einer Unebenheit ist dies zu beobachten. Auszutauschende Stoßdämpfer verursachen zudem laute Geräusche und bedingen einen ungewöhnlichen Verschleiß der Reifen. Auch ist ein Defekt in der Lenkung (“Flattern”) und beim Befahren (“Driften”) von Kurven zu bemerken. Zudem werden Seitenwinde verstärkt wahrgenommen, sofern die Stoßdämpfer an Performance verlieren. An undichten Dämpfern tritt darüber hinaus Öl aus.

Im freien Teilehandel bieten verschiedene Hersteller hochwertige Stoßdämpfer an, die oftmals deutlich günstiger sind als gleichwertige Originalteile der Fahrzeughersteller. Zu den bekanntesten Marken zählen Bilstein, Sachs, Monroe, KYB, Boge oder Quinton Hazell.

Neben den Standard-Stoßdämpfern können auch spezielle Sportst0ßdämpfer in einem PKW verbaut werden. Gemeinsam mit Sportfedern sind sie Teil eines Sport- oder Gewindefahrwerks, mit dem das Fahrzeug “tiefer gelegt” werden kann. Ein Sportfahrwerk sorgt für eine verbesserte Straßenlage, ist jedoch meist weniger komfortabel als das Serienfahrwerk. Sofern Sportstoßdämpfer und Sportfedern verbaut werden müssen diese in der Regel vom TÜV abgenommen werden. Namhafte Hersteller sind hier H&R, Eibach, Bilstein und KW Sportfahrwerke

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daparto-Serie: Die wichtigsten Autoteile – Kupplung – 7. Mai, 2010

Die Kupplung sorgt für den "Kraftschluss" zwischen Motor und Getriebe

Die Kupplung sorgt für den "Kraftschluss" zwischen Motor und Getriebe

Die Kupplung ist ein zentrales Bauteil in einem KFZ und bildet die Verbindung zwischen Motor und Getriebe. Sie sorgt damit für die Kopplung bzw. den “Kraftschluss” zweier sich drehender Haupt-Aggregate im Auto. Verbunden mit der Kupplung sind somit die Kurbelwelle am Motor sowie die Antriebswelle am Getriebe. Die Kupplung ist vor allem beim Anfahren sowie dem Hoch- und Herunterschalten der Gänge wichtig. Unterschieden werden bei Fahrzeugen die manuelle sowie die automatische Schaltung – die jeweils verbaute Kupplung ist darauf entsprechend angepasst. Bei der ersteren Variante muss das Kupplungspedal vor dem Einlegen bzw. dem Wechsel der Gänge getreten werden. Die in heutigen Fahrzeugen in der Regel verbaute Variante der Kupplung wird als “Einscheiben-Trockenkupplung” bezeichnet.

Wie der Name “Einscheiben-Trockenkupplung” bereits aussagt verfügt diese Art der Kupplung lediglich über eine Kupplungsscheibe. Diese bildet das zentrale Element der Kupplung. Das Drehmoment des Motors wird von der Kurbelwelle über ein Schwungrad bzw. einen Anpressring (Schwungscheibe) an die Scheibe übertragen. Diese leitet den Impuls an die Antriebswelle des Getriebes weiter. Die Verbindung der Kupplungsscheibe auf Seiten des Getriebes wird durch die so genannte “Druckplatte” erzeugt; die Spannung gewährleistet hier eine Tellerfeder. Auf beiden Seiten der Kupplungsscheibe befindet sich ein Kupplungsbelag. Ähnlich wie die Bremsscheiben in einem KFZ  unterliegt auch die Kupplungsscheibe im Fahrbetrieb großen Kräften und ist daher aus besonders belastbarem Material hergestellt. Die mechanische Funktionsweise der Kupplung ist recht komplex und wird u.a. hier sehr anschaulich erläutert.

Bei einem manuellen Schaltgetriebe erfolgt die Steuerung der Kupplung beim Einlegen der Gänge bzw. beim Ein- und Auskuppeln über ein Kupplungsseil (einem so genannten “Bowdenzug”). Das Kupplungsseil wirkt auf den Kupplugshebel bzw. den Ausrückhebel, der mit dem Drucklager (bzw. “Ausrücklager”) verbunden ist. Durch das Kupplunsseil wird somit das Öffnen und Schließen der Kupplung angestoßen. Da das Seil hohen Kräften und großer Beanspruchung unterliegt besteht die Gefahr, dass es reisst. Eine moderne Art der Kupplung ist die mechanische Kupplung. Hier werden die Kräfte zwischen Kupplungspedal und Kupplungshebel nicht durch mechanische Bauteile, sondern hydraulisch übertragen. 

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LUK zählt zu den namhaftesten Autoteile-Marken im Bereich der Kupplung

Im Gegensatz zur manuell zu betätigenden Kupplung (bei einem Fahrzeug mit Schaltgetriebe) steht die automatische Kupplung. Wie auch die Gänge automatische eingelegt werden sowie wird auch die Kupplung automatisch betätigt. Der Ausrückhebel erhält hier elektronische Impulse zum Öffnen und Schließen des Kupplungskreislaufs.

Durch ihre ständige Betätigung beim Fahren gehört die Kupplung zu den am meisten beanspruchten Teilen eines Fahrzeugs. Da sie hohem Verschleiß unterliegt müssen einzelne Komponenten oder die komplette Kupplung regelmäßig gewartet und gewechselt werden. Der Wechsel einer Kupplung kündigt sich durch verschiedene Merkmale bzw. geänderte Fahreigenschaften an. Ursache ist meist eine zu geringe Reibung zwischen Kupplungsscheibe und Druckplatte. Man spricht dann vom “Schleifen” der Kupplung. Gründe dafür können u.a. auslaufendes Öl, Verschleiß am Kupplungsbelag, eine verschlissene Tellerfeder oder erhöhtes Spiel der Kupplung sein. Auch kann es vorkommen, dass die Kupplung beim Wechsel der Gänge oder Auskuppeln nicht korrekt trennt. Auch hier kann ein geändertes Kupplungsspiel, Korrosion, oder eine schief liegende Kupplungsscheibe der Grund sein. Ein Einlegen der Gänge ist nur sehr schwer möglich und es entstehen laute Geräusche beim Gangwechsel. Ein weiterer Defekt kann eine “rupfende” Kupplung sein – hier “springt und bockt” das Auto beim Anfahren; der Grund liegt meist in einem defekten Kupplungsbelag oder einer asynchronen Reibung.

Ersatz-Kuplungen werden häufig als “Kupplungssatz” von zahlreichen namhaften Herstellern am Markt angeboten. Dazu gehören u.a. LUK, Sachs und Valeo. Auch einzelne Komponenten wie Kupplungsscheibe, Drcukplatte oder Ausrücklager können als Ersatzteile gekauft werden.

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