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Citroen 2 CV & Fiat 500: Günstige Youngtimer steigen im Wert – 26. August, 2010

Laut dem jüngst veröffentlichten Deutschen Oldtimer Index des VDA zeigt sich bei Liebhabern von Old- und Youngtimern bei Anschaffung, Reparatur und Wartung die Tendenz zum Sparen. Das hat auch Auswirkungen auf die Preise historischer Fahrzeuge, die seit Jahresbeginn um ca. 2 Prozent gesunken sind. In den vergangenen 11 Jahren war der Index im Schnitt jährlich noch um 5,7 Prozent  gestiegen.

Ferrari 246 "Dino" - Nach wie vor teuer, aber mit geringerer Wertentwicklung als bisher

Ferrari 246 "Dino" - Nach wie vor teuer, aber mit geringerer Wertentwicklung als bisher

Während bei den teuren Autos wie Porsche, Mercedes, Jaguar oder Ferrari die Tendenz zur Zurückhaltung beim Kauf zu sehen ist, haben sich im Gegensatz dazu die Werte von günstigen Oldtimern positiv entwickelt. Beispiele dafür sind der Citroen 2CV “Ente” und der Fiat 500 “Cinquecento”. Auch der als “Volksporsche” verschriene Porsche 924 hat sich wertmäßig verbessert und belegt Platz 3 der Tabelle der Youngtimer mit dem höchsten Wertzuwachs.

Auch ein Daimler steht gut da – die S-Klasse des Typs W116 aus den frühen 70er Jahren steht auf Rang 7 der VDA Liste. Hochpreisige Klassiker wie der 300 SL “Gullwing” oder der Ferrari 246 “Dino” konnten ihre – zugegeben hohen – Werte nicht weiter steigern, sondern stagnierten (300 SL)  oder fielen im Ranking (Dino) der Autos mit dem besten Wertzuwachs.

In der Liste der 10 Young- und Oldtimer-Fahrzeuge mit der besten Wertentwicklung sind laut VDA diese Modelle vertreten: 1. Citroen 2 CV, 2. Fiat 500 F, 3. Porsche 924, 4. Cadillac Eldorado, 5. Lancia Fulvia 1.3s, 6. Porsche 911 SC, 7. Mercedes 280 SE (W116), 8. Ferrari Dino 246 GT, 9. Opel Kadett B 1100, 10. Toyota 2000 GT

Es zeigt sich, dass Youngtimer aus dem niedrigen “Brot und Butter” Klasse an Attraktivität und Wert gewinnen. Für diese Fahrzeuge ist das Angebot im Bereich Autoteile & Zubehör sowohl reichhaltig als auch günstig, so dass sich die Betriebskosten im Rahmen halten.

Veröffentlicht in Autoteile

Keine Überraschung: VW Käfer auf Platz 1 der VDA Oldtimer-Bestandsaufnahme 2010 – 17. August, 2010

W116

Belegt Platz 9 der KBA Liste für Oldtimer mit H-Kennzeichen: Die Mercedes S Klasse "W116"

Die aktuelle Oldtimer Bestandasaufnahme des Verbands der Deutschen Automobilindustrie (VDA), die dieser vor Kurzem beim Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg in Auftrag gegeben hat, brachte keine überraschenden, aber dennoch interessante Ergebnisse. Die Erhebung stellt ein Ranking aller Fahrzeuge auf, die in Deutschland zugelassen, mindestens 30 Jahre alt sind und sich damit als “Oldtimer” für ein historisches Kennzeichen (”H-Kennzeichen”) qualifizieren.

Die Bestandsaufnahme wird klar vom VW Käfer angeführt. In der Top 10 finden sich zudem gleich sieben (!) Mercedes Modelle, ein Opel sowie ein Porsche. Dies liegt sicherlich zum einen an der hohen Qualität der Mercedes Produkte sowie deren zum anderen an den hohen genauten Stückzahlen. Die Ergebnisse des Rankings der 10 meist gefahrenen Oldtimer in Deutschland lauten im Einzelnen:

1. VW Käfer - Laut KBA sind in Deutschland noch rund 23.380 Käfer mit H-Kennzeichen registriert. Damit belegt der Ur-Volkswagen den Spitzenplatz der Liste. Bei eine Bauzeit von mehr als 50 Jahren und einer nach wie vor riseigen Fan-Basis weltweit ist das ehemals meist verkaufte Auto der Welt keine Überraschung auf der Pole Position.

2.  Mercedes “Strich 8″: Vom W114 bzw. W115, dem auch als “/8″ bezeichneten Mercedes Modell der späten 60er und 70er Jahre sind noch 6094 Einheiten in Deutschland zugelassen. Immerhin wurden vom beliebtesten Odlie-Mercedes mehr als 1,9 Mio. Stück zwischen 1968 und 1976 produziert.

3. Mercedes “Heckflosse”: Der W110 belegt Mercedes intern den 2. und auf der VDA Liste den 3. Platz.  Die “Heckflosse” lief zwischen 1959 und 1968 fast eine Million Mal vom Band und steht heute noch mit 4863 Einheiten in der H-Kennzeichen Statistik.

4. Mercedes SL (R107): Ein Design-Klassiker, der Mercedes Roadster SL aus der R107 Baureihe, findet sich auf Rang 4.  Der 350 SL löste 1981 die legendäre “Pagode” ab und erfreut sich auch heute noch dank robuster Bauweise und guter Qualität großer Beliebhet bei den Oldtimer Fans. In der KBA Statistik finden sich daher noch heute 4550 Fahrzeuge, die mit H-Kennzeichen gefahren werden.

5. Porsche 911 / 912: Das “Über Auto” aus Deutschland, der Porsche 911, dessen Karosserieform auch der Porsche 912 besass, steht auf Platz 5 der KBA Bestandsaufnahme der 30 Jahre alten Fahrzeuge. Der über 50 Jahre gebaute 911 hat nach wie vor eine riesige Fan-Gemeinde, die sich vor allem an den luftgekühlten Heckmotor Autos der 70er und 80er Jahre erfreut. Aktuell sind 3949 Porsche 911 aus Baujahr 1980 und älter mit einem H-Kennzeichen ausgestattet.

6. Mercedes “Pagode”: Der Vorgänger des Mercedes SL R107 findet sich auf Platz 6 der Rangliste wieder. Der sportliche Zweisitzer, der zwischen 1963 und 1971 produziert wurde und dessen Einstiegsmodell schon zur Markteinführung mehr als 22.000 Mark kostete, ist in der KBA Kartei noch mit 3933 Einheiten vertreten. INsgesamt wurden von der Mercedes Pagode 30.000 Exemplare gefertigt, von denen laut Statistik noch weit mehr als 10% in Betrieb sind.

7. Mercedes “S Klasse” (W108 / W109): Das Mercedes Flaggschiff ab Mitte der 60er Jahre, die S Klasse mit der internen Bezeichnung “W108 / W109″ ist ebenfalls in der Top Ten der Oldtimer in Deutschland vetreten. Vom ehemaligen Mercedes SPitzenmodell wurde auch ein Coupe und ein Cabrio produziert. Noch heute finden sich 2889 Autos dieser Baureihe mit H-Kennzeichen auf deutschen Straßen.

8. Mercedes Limousine (W123): Der “Taxi Mercedes” aus der Baureihe W123 prägte das Straßenbild in Deutschland in den 80er Jahren. Das Mittelklasse Modell von Mercedes wurde zwischen 1975 und 1985 produziert und mit zahlreichen Motorisierungen sowie als Coupe und Limousine angeboten. Der W123 gilt als sehr solides und qualitativ hochwertiges Fahrzeug, von dem noch heute 2727 Exemplare mit H-Kennzeichen unterwegs sind.

9. Mercedes “S Klasse” (W116):  Der Nachfolger des W108 wurde zwischen 1972 und 1980 produziert. Die intern als “W116″ bezeichnete S-Klasse war die spektakulärste Luxuslimousine der 70er Jahre und wurde mehr als 473.000 Mal gebaut. Von der damals in punkto Technik und Design Maßstäbe setzenden S Klasse sind noch heute 2673 Autos mit H-Kennzeichen zugelassen.

10. Opel Kadett: Platz 10 des KBA Rankings der beliebtesten Oldtimer mit H-Kennzeichen belegt der Opel Kadett. Der Kadett war der Verkaufsschlager aus dem Hause Opel und konnte es damals lange Zeit mit dem VW Käfer und dem VW Golf in punkto Stückzahlen aufnehmen. Autos der Kadett C allein wurden insgesamt mehr als 1,7 Mio. Mal produziert. Das KBA führt 2577 Opel Kadett der Baureihen A, B und C in seiner Liste der Oldtimer mit H-Kennzeichen und beschert Opel damit einen verdienten Platz unter den Top Ten.

Youngtimer für kleines Geld – Der Mercedes 190D (W110) – 28. Juli, 2010

Ein nahezu “unkaputtbares” Auto aus dem Hause Mercedes-Benz, das seine Alltagstauglichkeit und geringen Betriebskosten auch heute noch unter Beweis stellt, ist der Mercedes 190D (interne Baureihen-Bezeichnung “W110″). Der 190D,  die “kleine Heckflosse” war in den 60er Jahren der schnellste (!) und komfortabelste Diesel der Welt. Im Vergleich zur “großen Heckflosse” (so wurden die von Mercedes als “Peilstege” zum Einparken gedachten Bugformen bezeichnet), dem  220er (W111) , fiel der 190D um 15 Zentimeter kürzer aus.

Kurze Modellhistorie des Mercedes 190D

Die verkürze Variante des W111 (Heckflosse mit Sechszylinder Motor), der 190D (W110) wird 1961 erstmals vorgestellt. Er ersetzt als neue Baureihe den intern als W121 bezeichneten 190D “Ponton”. Als Extras erhältlich waren bereits Servolenkung und Automatik Getriebe. 1965 wurde der 190D zum 200D aufgewertet. Zwar wurde der Tank von 51 auf 65 Liter vergrößert und optische Anpassungen wie rechteckige Rückleuchten und Blinker unterhalb der Scheinwerfer wurden umgesetzt, die Leistung des Motors blieb jedoch bei 55 PS. Damit erreichte der kleine Diesel bereits eine Höchstgeschwindigkeit von 133 km/h, was ihn schneller machte als z.B. einen VW Käfer. Die leichte Vergrößerung des Motors führte u.a. auch zu einer Erweiterung der Kurbelwellenlager. 1968 lief die Produktion des W110 aus und er wurde durch seinen sehr erfolgreichen Nachfolger “W115″ (”Strich 8 genannt”) ersetzt. Insgesamt fertigte Mercedes während der 7-jährigen Produktionszeit fast 390.000 Einheiten des 190D bzw. 200D.

Der W110 als Klassiker im Alltag

Der Mercedes 190D (W110) wird auch als "kleine Heckflosse" oder "Wanderdüne" bezeichnet.

Der Mercedes 190D (W110) wird auch als "kleine Heckflosse" oder "Wanderdüne" bezeichnet.

Wie bei vielen automobilen Schätzchen steht auch beim 190D oftmals der Rost als Feind im Weg. Daher sollte beim Kauf sehr akribisch auf das Thema “Korrosion” geachtet werden. Ist der Daimler jedoch gepfegt steht einem alltagstauglichen “Cruiser” nichts im Wege. Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen wird allgemein als gut bezeichnet. Neben Originateilen von Mercedes bietet auch der freie Markt fast alle Ersatzteile für die kleine Heckflosse an. Ob Bremsscheiben, Radlager, Auspuff oder Lichtmaschine – sowohl neu als auch gebraucht ist fast alles vorhanden. Schwierig wird es auch hier bei Teilen für die Innenausstattung sowie Zierleisten und anderen Chromteilen. Oft muss die Einspritzanlage justiert werden – hier sollte man auf einen erfahrenen MB-Experten vertrauen. Auch für den als “Wanderdüne” bezeichneten W110 gilt, dass gute Autos rar und teuer sind. Viele Exemplare sind verheizt oder wurden ohne Sachverstand zusammengeflickt. Wichtig ist wie erwähnt der Rost, der u.a. an Schweller, Einstiegsleisten, Radlauf und Reserverad wuchern kann. Daher empfiehlt sich die Nutzung eines Endoskops zur genaueren Diagnose.

Im Unterhalt ist der MB 190D sehr genügsam. Für einen Kilometer fallen bei einer Fahrleistung von 7000 Kilometern, Oldimer Versicherung und H-Kennzeichen nur 0,13 Euro an. Die Steuer schlägt lediglich mit 190 Euro zu Buche, die Versicherung kostet keine 80 Euro und der im Jahr verfahrene Diesel kostet ca. 670 Euro. Damit gehört der 190D zu den sehr günstigen Klassikern – vorausgesetzt natürlich, dass die Heckflosse über eine gute Substanz verfügt.

Motor Klassik 12/2009: daparto als Ersatzteile-Quelle für Oldtimer und Youngtimer – 26. November, 2009

Auch das renommierte Oldtimermagazin “Motor Klassik” hat das Ersatzteile-Angebot von daparto einmal unter die Lupe genommen und berichtet darüber in der aktuellen Ausgabe (12/2009). Die Redaktion kommt wie erwartet zu dem Schluss, dass das Portal auch als Ersatzteile-Quelle für Youngtimer und Oldtimer genutzt werden kann.

Autoteile für Youngtimer per Internet: daparto in der Motor Klassik 12/2009

Autoteile für Youngtimer per Internet: daparto in der Motor Klassik 12/2009

Neben Verschleiß- und Reparaturteilen für gängige Fahrzeuge wie Golf IV, BMW e36 oder die Mercedes A-Klasse bietet daparto auch ein interessantes Sortiment für Schmuckstücke wie den Porsche 924 , den Opel Admiral B oder den BMW E3. Generell ist bei vielen Fahrzeugen mit Baujahr <1980 die Versorgung mit Ersatzteilen ein großer Schwachpunkt, der den Spaß am automobilen Klassiker trüben kann. Zwar bieten verschiedene Online-Shops eine Auswahl von Teilen zu günstigen Preisen an; diese sind allerdings häufig nur sehr mühsam ausfindig zu machen.

daparto bietet allen Youngtimer-Schraubern durch seine umfassende Ersatzteile-Datenbank einen schnellen Überblick über das im Internet verfügbare Sortiment. Zwar wird die erfolgreiche Suche nach raren Spezialitäten wie einer Chrom-Zierleiste für den Jaguar E-Type oder einem originalen Entenbürzel für den Porsche 911 Carrera RS auch durch daparto nicht einfacher. Bei Verschleißteilen wie  Bremsscheiben für den Jaguar XJ, einer Wasserpumpe für den Renault R5 Turbo oder Zündkerzen für den Opel GT werden Bastler jedoch in jedem Fall fündig.