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Mercedes-Benz M-Klasse (W163 / W164): Ein kraftvoller Hingucker – 29. September, 2010

Die Mercedes M-Klasse steht für sprichwörtliches Fahrvergnügen auf höchstem Niveau. Auf fast fünf Metern Länge bietet die M-Klasse ein großzügiges Raumangebot, gute Fahreigenschaften und eine vergleichsweise gute Übersichtlichkeit. 1997 präsentierte Mercedes Benz erstmals das intern “W163″ genannte SUV, dessen Produktionsstätte zunächst in Tuscaloosa, Alabama (USA) angesiedelt war.

Auch im Film "Jurassic Park" machte die M-Klasse von Mercedes eine gute Figur

Auch im Film "Jurassic Park" machte die M-Klasse von Mercedes eine gute Figur

Hergestellt wurde der W163 als Benziner mit 110 kW / 150 PS starken Vierzylinder bis zum Achtzylinder mit 255 kW / 347 PS im Topmodell ML 55 AMG. Den Nachfolger des W163, den “W164″-Benziner präsentierte Mercedes-Benz im Jahr 2005 mit 375 kW / 510 PS. Bei den Dieselfahrzeugen beeindruckt die Serie mit Motor-Leistungen zwischen 120 kW / 163 PS und 184 kW / 250 PS bei der ersten Generation. Das neue Modell des SUV wartet dagegen schon mit 225 kW / 306 PS auf. Wichtige Kriterien seitens Mercedes bei der Konzeption der M-Klasse war eine ausreichende Off-Road Fähigkeit, wozu sicherlich auch das zu schaltbare Untersetzungsgetriebe beitrug sowie die höhenverstellbare Luftfederung. Dieses Paket gewährleistet ein Fahrvergnügend auch weitab von den geteerten Straßen.

2005 löste der Mercedes-Benz W164 als Nachfolgemodell den W163 ab. Auch wenn der W164 dem Stylingkonzept seines Vorgängers weitgehend treu blieb, fielen doch die eine oder andere Veränderung auf. Der Kühlergrill wurde voluminöser gestaltet, tiefer angesetzt und ist durch drei breite, schwarze Lamellen mit eckigen Luftöffnungen und Chromkante gegliedert. Neu sind auch die Gestaltung des Unterfahrschutzes und die weit außen liegenden Nebelscheinwerfer, was zur Folge hat, dass der Offroader wesentlich breiter wirkt. Am Heck des SUV finden sich neu gestaltete Stoßfänger mit integrierten Reflektoren und Rückfahrscheinwerfern in Rauchglasoptik. Teil der Serienausstattung ist auch eine Dachreling sowie größere Außenspiegel. Im Innenraum fällt ein vierspeichiges Leder-Multifunktionslenkrad mit Chromapplikationen und serienmäßigen Schaltpaddles auf. Zudem sind die Türbeschläge mit einer Ledernachbildung bezogen und eine Aufrüstung der Sitze mit einer vierstufigen Lordosenstütze ist auf Wunsch auch möglich. Die aktuelle Mercedes M-Klasse verfügt serienmäßig über 7 Airbags, Gurtstraffern, Gurtkraftbegrenzern und crashaktive Neck-Pro-Kopfstützen. Dieses Sicherheitspaket gewährleistet bei einem Unfall sehr guten Schutz. Darüber hinaus bietet die M-Klasse den Insassen noch den serienmäßigen Schutz “PRE-SAFE” an. Dieser ist ein Insassenschutz, der die Zeit zwischen dem Erkennen der Gefahrensituation und eines möglichen Unfalls für präventive Schutzmaßnahmen nutzt. Er gewährleistet eine 40-prozentige Verminderung der Insassenbelastungen beim Aufprall.

Da die M-Klasse über eine hohe Anhängelast und in der Regel über eine Anhängerkupplung verfügt, eignet sich das kraftvolle Modell insbesondere zum Ziehen von einem schweren Anhänger, wie zum Beispiel Pferdetransporter im Reitsport.  Dies ist sicherlich nur einer von vielen Gründen dafür, dass diese Mercedes Baureihe bei Kunden in der USA und Deutschland besonders beliebt ist.

Mit der M-Klasse traf und trifft Mercedes den Nerv der Zeit. Der W163 sowie der W164 bedienen die nach wir vor große Nachfrage im SUV Segment und verbinden auch hier die herausragenden  Mercedes Attribute “Qualität” und “Design”. Anders als der Mercedes Geländewagen-Klassiker, die G-Klasse, zielt die M-Klasse nicht nur auf Nutzwert sondern auch auf Optik und Ästhetik.  Im Wettbewerb mit den zahlreichen SUV und Off-Road Modellen vieler Hersteller wie BMW (X5), Prsche (Cayenne), VW (Touareg), Audi (Q7) oder Volvo (XC70) kann sich der Mercedes M bis heute sehr gut behaupten.

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daparto zeigt Preisunterschiede bei Autoteilen im neuen Gebrauchtwagen Heft 2011 der Autozeitung – 24. September, 2010

Im Sonderheft "Gebrauchtwagen 2011" der Autozeitung wird u.a. über das Sportpotenzial im Autoteile-Bereich berichtet

Im Sonderheft "Gebrauchtwagen 2011" der Autozeitung wird u.a. über das Sportpotenzial im Autoteile-Bereich berichtet

Vor wenigen Tagen erschien das Sonderheft „Gebrauchtwagen 2011“ der Autozeitung. Darin werden auch in diesem Jahr 215 PKW-Modelle hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile als gebrauchte Fahrzeuge vorgestellt. Ob VW Golf V, Mercedes C202 oder Porsche Boxster – die Redakteure geben im Heft umfangreiche Auskunft zu fast jedem aktuell am Markt erhältlichen Fahrzeug.

Die Autozeitung bietet in Zusammenarbeit mit dem Autoteile-Preisvergleich daparto neben Gebrauchtwagen-Portraits auch Auskunft zum Sparpotenzial bei Autoteilen. Am Beispiel verschiedener Fahrzeugmodelle werden die Preise von 10 verschiedenen Originalteilen (u.a. Bremsscheiben, Wasserpumpe und Stoßfänger)  mit auf dem Online-Marktplatz angebotenen Identteilen, Nachbauteilen und Gebrauchtteilen verglichen. Hier zeigt sich einmal mehr, dass im Bereich der Ersatzteile signifikante Preisunterschiede bestehen, die Autofahrer nutzen können, um Geld bei Reparatur und Wartung Ihrer Fahrzeuge zu sparen.

Der Beitrag zum Thema „Autoteile“ im Autozeitung Sonderheft, das u.a. im Zeitschriftenhandel und an Tankstellen zu kaufen ist, findet sich auf den Seiten 23 und 24. Potenzielle Käufer eines Gebrauchtwagens sollten neben einem günstigen Anschaffungspreis und kalkulierbaren Betriebskosten auch auf die für Reperatur und Wartung eines “neuen Gebrauchten” anfallenden Kosten in ihre Entscheidung mit einbeziehen. Dabei ist u.a. der Blick auf die Ersatzteile-Preise sehr hilfreich.

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Der Mercedes SLK (R170 / R171) – Werthaltiger Roadster mit Sportwagen-Charakter – 21. September, 2010

Der Mercedes SLK wurde von Mercedes-Benz als Baureihe R170 erstmals 1996 auf den Markt gebracht. Das zweisitzige Cabriolet besaß als “kleiner Bruder” des Mercedes SL ein Stahldach, das in u.a. von Wettbewerbern wie dem BMW Z3 oder dem Porsche Boxster unterschied. Der SLK erfreute sich in seiner ersten Version bereits großer Beliebtheit und verkaufte sich aufgrund einer guten Kombination aus Qualität, Leistung und Fahrspass sehr zahlreich. Den intern R170 getauften SLK Roadster gab es zunächst mit 2 Liter Motor (136 PS) sowie als SLK 230 mit 163 PS Kompressor Maschine, die u.a. auch in der Mercedes C-Klasse (W202) verbaut wurde. Im Rahmen einer Modellpflege im Jahr 2000 wurde die Leistung der Motoren auf 163 PS (SLK 200) und 197 PS (SLK 230) erhöht; zusätzlich war der SLK 320 mit 218 PS erhältlich. Ein AMG Modell (SLK 32 AMG) folgte 2001.

Im Jahr 2004 wurde die 2. Generation des SLK vorgestellt. Der intern R171 genannte Mercedes SLK war bzgl. seines Erscheinungsbildes dem SL (R230) angelehnt und bot nun Motoren von 163 PS (SLK 200), 272 PS (SLK 350) und 360 PS im Spitzenmodell SLK 55 AMG. Eine 3.0 V6 Version des Mercedes SLK (SLK 280) kam 2005 auf den Markt. 2008 erfolgte ein Facelift des R171; damit einhergehend war eine erneute Erweiterung bzw. Veränderung der Motorenpalette. Erhältlich  war nun ein SLK 200 mit 184 PS sowie ein SLK 350 mit 305 PS.

Der R171 bietet gegenüber seinem Vorgänger ein erweitertes Platzangebot sowie ein besseres Fahrverhalten bei gleichbleibend hohem Komfort. Das Faltdach des Mercedes SLK verschwindet in nur 22 Sekunden im Kofferraum, lässt dann dort allerdings gerade einmal 200 Liter Volumen Platz für weitere Zuladung (bei geschlossenem Dach bieten sich 300 Liter Stauraum). Auch nach einigen Jahren des Gebrauchs arbeitet das im R170 noch anfällige Stahldach ohne Probleme. Für zusätzlichen Komfort bei offenem Fahren sorgt das im R171 eingebaute Nackengebläse “Airscarf”.

Der Mercedes SLK (R171) - Sehr gute Noten im Gebrauchtwagen Test 2010

Der Mercedes SLK (R171) - Sehr gute Noten im Gebrauchtwagen Test 2010

Die Motoren der aktuellen Mercedes Roadster Baureihe werden insgesamt als agil beschrieben; bereits die 163 PS Maschine im SLK 200 geht gut zu Werke. Eine deutlich höhere Performance bieten die V6 Motoren aus der Mercedes Palette sowie das Spitzenmodell SLK 55 AMG.

Als problematisch beim Mercedes SLK (R171) wird das geringe Platzangebot im Kofferraum beschrieben. Ebenfalls sind die Preise für den SLK im Vergleich zu Autos des Wettbewerbs (Porsche, BMW, VW) vergleichsweise hoch. Technisch können Probleme mit den Gelenken des Fahrwerks auftreten. Vor allem bei Fahrzeugen ab einem Alter von 6 Jahren sorgen Teile der Lenkung bzw. die Spurstangen für Ärger. Auch sind die ausgeschlagenen Radlager mancher SLK problematisch. Selten sorgt Rost für Probleme am Endschalldämpfer oder anderen Teilen des SLK Auspuff. Im Vergleich zum R170 ist Korrosion beim Nachfolger R171 kein Thema.

Ersatzteile für einen Mercedes SLK sind als Originalteile traditionell nicht günstig. Ein Satz vordere Bremsscheiben für den SLK 200 kosten bei Mercedes ca. 180 Euro; für eine neue Kupplung fallen ca. 500 Euro an und eine komplette Auspuffanlage aus dem Hause Mercedes kostet ca. 1500 Euro. Sofern bei Reperaturen des SLK neue Autoteile benötigt werden lohnt daher der Blick in das Angebot des freien Ersatzteile-Handels. Hier sind Neuteile und Gebrauchtteile – von Wasserpumpe und Batterie über Lichtmaschine und Anlasser bis zu Stoßfänger oder Kotflügel in der Regel deutlich günstigeren Preisen zu haben.

Einen guten Mercedes SLK 200 aus 2004 gibt es Markt für ca. 15.000 Euro zu kaufen.

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Automechanika 2010 – Nachlese zur weltweit größten Autoteile-Messe – 20. September, 2010

Die Automechanika 2010 - Autoteile & Werkstatt-Technik in 10 Messehallen

Die Automechanika 2010 - Autoteile & Werkstatt-Technik in 10 Messehallen

Auch in diesem Jahr fand die Automechanika in Frankfurt statt. Vom 14. bis 19. September zeigten mehr als 4600 Aussteller aus aller Welt Neuigkeiten aus den Bereichen Autoteile & Zubehör, Werkstatt & KFZ-Technik.  Die 10 zumeist 2- und 3-stöckig gebauten Hallen der Messe Frankfurt platzten auch in diesem Jahr – nicht zuletzt dank der zahlreichen Aussteller aus dem Ausland – aus allen Nähten. Die Festhalle (Halle 2) wurde traditionell von Herstellern aus dem Bereich der “ersten Marken” bzw. der Identteile wie Continental, ATE, FAG, LUK oder SKF belegt. Zudem stellte dort der Hersteller Mercedes aus. Auch in Halle 3 waren einmal mehr bekannte Marken wie Magneti Marelli, Valeo, BERU oder Delphi anzutreffen. In Halle 3.1 befanden sich die Messe-Stände der neben Mercedes einzigen Fahrzeughersteller, VW und Audi. Die beiden Marken präsentierten ihr gesamtes Service-Spektrum – von der Originalteile-Belieferung bis zum Diagnose-System.

Playmate Sandra gibt Autogramme in Halle 4

Playmate Sandra gibt Autogramme in Halle 4

Halle 4 war vor allem dem Thema Zubehör und Tuning unterstellt. Firmen wir Thule, Atera, AZEV, Koni, pewag oder McGard sowie der Tuning-Verband VDAT stellten hier aus. Zu einer Messe-Präsentation des Themas “Autozubehör” gehören selbstverständlich Hostessen. Hier hatte sich u.a. der Aussteller “Kaufmann Neuheiten” etwas Besonderes einfallen lassen: Zur Promotion des von Kaufmann vertriebenen “Playboy” KFZ Accessoires gaben 2 “echte” Playboy-Bunnies am Stand Autogramme. Mehrere andere Austeller – z.B. der Motoröl-Hersteller “Liqui Moly” – verfolgten einen ähnlichen (“Sex Sells-”) Ansatz. Angesichts des fast ausschließlich männlichen Messe-Publikums ein sicherlich nicht unkluger Schachzug.

In den Hallen 4.1 und 4.2 konnte man zahlreiche internationale – vor allem chinesische – Hersteller antreffen. Die Palette der gezeigten Produkte reichte von Alufelgen und Radzierblenden über Dachgepäckträger und Jetbags bis hin zu “Duftbäumen” und Ventilatoren. Die oberen Etagen der Halle 4 boten damit einen ersten Eindruck dessen, was sich bereits in Halle 3.1 andeutete und sich in anderen Hallen weiter fortsetzen sollte – ein sichtbar großer Anteil asiatischer Aussteller. Diese sind bei der Automechanika traditionell stark vertreten; in diesem Jahr fiel ihre Präsenz allerdings sehr deutlich auf.

In Halle 5 und 6 konnte man die Stände weiterer namhafter Autoteile-Produzenten finden. So präsentierten sich in Halle 5 u.a. Elring Klinger, Dana oder bendix, während in Halle 6 Schwergewichte wie Mapco, Febi, Bilstein oder Vemo / Vaico zu sehen waren. In der Verbindung der beiden Hallen 5 und 6 stellten die wichtigsten Dienstleister der Ersatzteile-Branche, TecCom und TecDoc gemeinsam aus. Ebenso waren hier der GVA und die Branchen-Zeitschrift AMZ mit ihren Messeständen anzutreffen.

Halle 8 bot ein breites Spektrum an Werkstatt-Technik und Werkzeug von autop, Beissbarth, Beta und Nussbaum. Auch die BOSCH Gruppe belegte dort eine große Fläche, auf der u.a. Diagnose-Systeme, das Aftermarket-Spektrum in punkto Ersatzteile sowie die Werkstatt-Konzepte des Konzerns vorgestellt wurden. Interessat auch hier das Thema “Autoteile und Zubehör für Youngtimer und Oldtimer”, das BOSCH über seinen Geschäftsbereich “BOSCH Automotive Tradition” anbietet. Auch in Halle 8 und deren oberer Etage waren ausländische Aussteller stark vertreten – von italisnischen Hebebühnen Anbieter bis zum taiwanesischen Hersteller von Lackier-Spritzpistolen war alles zu sehen.

AliBaba.com - B2B Börse für Autoteile & Zubehör aus Fernost

AliBaba.com - B2B Börse für Autoteile & Zubehör aus Fernost

Die Halle 9 vermittelte dem Besucher den größten Anteil asiatischer Firmen (einige Aussteller sprachen von “Chinatown”). Bereits im Foyer der Halle stellte die in den letzten Jahren sehr erfolgreiche chinesische B2B Einkaufs-Plattform “AliBaba.com” aus. AliBaba ist für Interessenten an asiatischen Bezugsquellen für Autoteile & Zubehör eine Art “virtuelle, ganzjährige Automechanika”. Der Erfolg des Ausstellers AliBaba ließ sich zum einen am stets guten Andrang am Messestand, zum anderen durch zahllose Messebesucher mit “AliBaba.com Tüten” ableiten. Die Halle 9.0 und 9.1 boten einen bunten Querschnitt durch die Themen “Autoteile und Zubehör aus Fernost” (stark waren neben China auch Aussteller aus Indien und Taiwan vertreten) sowie IT und Software-Lösungen für Autohaus und Werkstatt. Von Betzemeier über CarlaData bis zu Werbas und procar waren zahlreiche Namen vertreten. Auch einige Online StartUps fanden sich im Labyrinth der Messehalle – so u.a. der Berliner Diagnose-Anbieter “autoaid.de” und die Neuwagen-Vermittlung “meinauto.de”.

Halle 9.1. - auch "Chinatown" genannt

Halle 9.1. - auch "Chinatown" genannt

In Halle 10 und 11 und dem Freigelände wurde vor allem technische Einrichtung für Werkstatt und Waschanlage (“Car Wash City”) präsentiert. Dazwischen fand man in Halle 11.1 das so genannte “Deutschlandauto” von mobile.de, einem für die Messe zusammengebauten PKW, dessen Komponenten sich aus vergangenen Suchanfragen bei mobile.de und eBay Motors ableiten. Der “VW Astra” – vorne Opel Astra und hinten VW Bora - würde Fahrzeugherstellern wie Brilliance oder Dacia sehr gut zu Gesicht stehen.

Insgesamt fällt der Eindruck der Automechanika sehr positiv aus. Die Hallen waren mit Ausstellern aus aller Herren Länder bestens bestückt und bei der Präsentation ihrer Leistungen haben sich die Aussteller “nicht lumpen lassen”. Wie der Zuspruch der Messebesucher ausfällt werden die Zahlen der Messe Frankfurt zeigen, die diese zum Ende der Automechanika 2010  offiziell kommunizieren wird. Am Dienstag und Mittwoch schienen nur wenige (dafür aber evtl. wichtige) Besucher den Weg nach frankfurt gefunden zu haben. Für viele Aussteller, die sich an die Werkstatt und das Autohaus richten (die traditionell nur am Wochenende zeit haben) werden vor allem der Samstag und der Sonntag entscheidend sein. Die nächste Automechanika in Frankfurt findet 2012 statt.

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Range Rover: Die Legende im Gelände wird 40 Jahre alt! – 12. September, 2010

Bereits in den 30er Jahren begann die Geschichte der Geländewagen als KFZ-Segment. Zu den bekanntesten „Off-Roadern“ des 20. Jahrhunderts zählt unter anderem der aus England stammende Range Rover. Seit dem 2. Weltkrieg gab es bereits den Willy’s Jeep aus den USA als „reinrassigen“ Geländewagen. Es war jedoch selbst den Jeep-Fans klar, dass ein Fahrzeug mit wenig Gebrauchswert wie der Willy’s kaum benötigt würde, sieht man einmal von der Armee oder Jägern ab. Aus diesem Grunde entstanden später komfortable Geländewagen und SUVs wie die Mercedes G Klasse; der noch heute gebaute Kult-Geländewagen. In den 70er Jahren drängten japanische Autohersteller mit Modellen wie dem Toyota Land Cruiser und dem Suzuki Samurai auf den Geländewagen-Markt.
Bis heute ist es jedoch keinem Geländewagen oder SUV gelungen, den Status der Marke Range Rover zu erreichen, die in diesem Jahr ihr 40. Jubiläum feiert. Erst Range Rover Modelle machten das Geländewagen-Segment gesellschaftsfähig. Alleine die zumeist luxuriöse Ausstattung lässt die Herzen vieler Auto-Fans höher schlagen. Sicherlich auch ein Grund warum sich u.a. die englischen Royals für Fahrzeuge der Marke Range Rover entschieden.

Diesem Range Rover aus den 70er Jahren ist sein Alter unschwer anzusehen

Diesem Range Rover aus den 70er Jahren ist sein Alter unschwer anzusehen

Im Jahr 1970 stellte Range Rover den ersten Geländewagen als Offroader im edlen Design dar. Eine erlesene Ausstattung in Verbindung mit einem angemessenen 135 PS starkem Achtzylinder sorgte bei dem Briten für einen Komfort, der bis dato nur großen Limousinen bekannt war. Dazu gab es die bei Rover bekannte Geländegängigkeit.
Das Ziel der Briten war es, einen Geländewagen, der die gleichen Merkmale aufweist, wie die Gelände gängigen Fahrzeuge wie der Toyota Land Cruiser und Nissan Patrol und gleichzeitig ähnlichen Komfort bietet wie ein großes Straßenfahrzeug. Dazu kam der Wunsch nach einem möglichst stilvollen Erscheinungsbild. Die Marke Range Rover sorgte damit für weltweites Interesse bei Monarchen, Scheichs und sonstigen Machthabern mit einem Hang für Luxusgüter. Als 1970 die Produktion der Range Rover Geländewagen bei der Firma Land Rover begann, dauerte es nur wenige Monate bis die Nachfrage das Angebot deutlich überstieg. Land Rover konnte die zahlreichen Bestellungen kaum bewältigen. Es entstand in der Folge ein regelrechter „Schwarzmarkt“ für Range Rover Fahrzeuge zu deutlich überhöhten Preisen, um lange Lieferfristen zu umgehen.

Im Mai 1972 startete Land Rover den Verkauf des Range Rover in Deutschland. Das erste Modell wurde zu einem Preis von: 23.350 Mark angeboten. Der hohe Verkaufspreis sowie die wenigen verfügbaren Fahrzeuge sorgten für ein entsprechend höheres Interesse an diesem Geländewagen. Damit der Range Rover auch im Gelände hielt, was er versprach, bestand die Karosserie aus einem robusten Leiterrahmen; das Getriebe war als 4×4 Permanent-Allrad und mit sperrbarem Zentraldifferenzial ausgelegt. Um den schwergewichtigen Range Rover abzubremsen, erhielt der Geländewagen bereits vier Scheibenbremsen, was zu diesem Zeitpunkt sehr selten war. Im Laufe der Zeit erfolgten Änderungen von Erscheinungsbild und Ausstattung – diese reichten vom Zweitürer über den Viertürer bis zum sehr exklusiven Range Rover Vogue mit einer Spitzenausstattung, der 1982 angeboten wurde.

1994 übernahm BMW die Rover Group, zu der auch die Marke Range Rover gehörte. Damit folgten revolutionäre Änderungen in der Produktpalette. Der neue RangeRover wurde sinngemäß als “ New Range Rover“ bezeichnet. Die Begeisterung für die neuen Fahrzeuge hielt sich jedoch in Grenzen. Aus diesem Grunde wurde der Vorgänger „Range Rover Classic“ noch bis 1996 weiter angeboten. Es folgten dann der Range Rover MK2 mit Motoren von 4,0 bis 4,6 Liter V8 Benziner sowie ein 2,5 Liter Sechszylinder-Diesel aus der Motorenpalette von BMW. Den nächsten organisatorischen Wechsel gab es im Jahre 2000. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Unternehmen Land Rover von Ford übernommen und es entstand der Range Rover MK3.

Anlässlich des 40 jährigen Bestehens der Marke präsentierte Ford vor kurzem den“ Range Rover Autobiography Black“ als Sondermodell in limitierter Auflage von 700 Fahrzeugen. Dieser besitzt eine 4,4 Liter Maschine und 313 PS, die auch im BMW X5 und der 7er Serie verbaut wird. Die Limited Edition kommt in einer Sonderlackierung und mit 20 Zoll Leichtmetallfelgen und hat einen Preis von €125.300.

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