Wie so ein Auto Motor funktioniert haben wir euch ja hier schon mal erklärt. Das Zusammenspiel zwischen Kurbelwelle, Einlassventile, Auslassventile, Kolben (die im Zylinder hoch und runter) gehen und den Nockenwellen (der Nockenwelle) kann man zwar immer schön und nett beschreiben doch in der Regel nicht auf Fotos zeigen. Bei einer Werksbesichtigung von Opel ergab sich die Gelegenheit einen 2,0 Liter Motor von Opel zu fotografieren welcher zu Anschauungszwecken aufgeschnitten wurde:
Daran wurde wohl eine ganze Zeit lang gefeilt um den Motor so schön hinzubekommen, vorne sehen wir den Auspuffkrümmer, unten unter den Kolben die Kurbelwelle, die Kolben sind mit sogenannten Pleul an der Kurbelstange befestigt und werden so hochgedrückt. In dem Arbeitsschritt wird das Benzin-Luft Gemisch dann verdichtet. Nach dem Zündimpuls durch die Zündkerze geht es dann wieder herunter. Dafür muss die Nochenwelle die Ventile im richtigen Moment öffnen und schließen, es gibt Auslassventile und Einlassventile. Durch die Einlassventile strömt das verdichtungsfähige Geschmisch und durch die Auslassventile werden die Abgase freigelassen.
Die Nockenwelle (hat den Namen übrigens durch die aufgebrachten Nocken) drückt die Ventile nach unten, die Ventile schließen selber wieder durch die Ventilfeder die man hier auch sehr gut auf dem Bild erkennen kann. Wenn man “früher” Motoren tunen wollte, tat man das in der Regel auch mit einer schärferen Nockenwelle.
Zwischen den Zylindern sieht man hier recht gut die Kühlräume. In diesen Räumen fließt (unter anderem) die Kühlflüssigkeit und verhindert so das Überhitzen des Motors. Das der Motor warm wird dürfte jedem bekannt sein, er wird aber nicht nur warm sondern richtig heiß. Wenn nun die Kühlflüssigkeit nicht mehr vernünftig durch die Kühlräume gepumpt wird (duch die Wasserpumpe), sprich wenn diese Wasserpumpe defekt ist folgt in der Regel eine durchgebrannte Zylinderkopfdichtung. Wenn ein Zahnriemen reißt schlagen in der Regel die Kolben auf die (danach ja nicht mehr verstellten) Ventile und sorgen so für einen Motorschaden. Diese beiden defekte kann man sich anhand dieser Bilder hier doch nun auch bildlich sehr gut vorstellen. Deswegen: Immer auf die Kühlflüssigkeit und auf den Wechselintervall vom Zahnriemen achten!





