In dieser lockeren Blogreihe habe ich ja schon den Motor erklärt, das Getriebe angesprochen und nun möchte ich mal auf ein paar Bauteile vom Fahrwerk eingehen. Oft und gerne liest man etwas von McPherson Achse oder McPherson Federbeinen. Earle Steele MacPherson gibt dieser Konstruktion nicht nur seinen Namen sondern hat es natürlich erfunden. 1934 bereits entwickelte, der damals noch bei GM angestellte MacPherson diese Art der Fahrzeug Federung und stieß da allerdings keine offene Türen auf, seine Idee wurde abgelehnt. McPherson wechselte (ablösefrei) nach Ford (England) und dort glaubte man an die bahnbrechende Idee. Der Ford Consul (ein Fahrzeug aus den 50er Jahren) war das erste Fahrzeug mit den McPherson Federbeinen.
Doch was ist denn nun so ein McPherson Federbein?
Unter McPherson-Federbeinen versteht man eine bestimmte Form der Radaufhängung an der Vorderachse des Autos. Er revolutionierte die Einzelradaufhängung. Über das McPherson-Federbein wird die Verbindung zwischen der Karosserie und dem Radträger hergestellt. Das Federbein übernimmt damit die Schwingungsdämpfung, die Federung des Fahrzeuges und natürlich auch die Begrenzung der Federwege. Der größte Vorteil von der Idee war die Ersparnis von Platz und dem guten Komfort. Wenn man also eine Feder um einen Stoßdämpfer sieht, hat man in der Regel ein McPherson Federbein vor sich. Hin und wieder sieht man noch eine zusätzliche Verstrebung unter dem Fahrzeug. Dies ist der Stabilisator, welcher in der Mitte beweglich an Gummilagern befestigt ist. Die Enden sind mit der Radaufhängung verbunden und sorgt somit für eine bessere Spurtreue und verbessert ebenfalls die Kurvenlage. Hebelkräfte die einseitg auftreten können werden über so einen Stabi ausgeglichen. Besonders bei tiefergelegten Fahrzeugen macht so ein Stabilisator Sinn und wird auch in einigen Tüv-Gutachten (zu Recht) verlangt.
Was ist nun eine McPherson Achse?
Bei einer McPherson Achse erfolgt die Radführung über einen Querlenker, ein Federbein und eine Spurstange. Die Querlenker sind über Gummi-Metall Lager mit dem Hilfsrahmen verbunden. Diese Achskonstruktion hat sich durch den hohen Komfort und die gute Fahrsicherheit mehrfach bewehrt, die Vorteile liegen auf der Hand: geringer Platzbedarf, geringe ungefederten Massen und geringe auftretende Kräfte. Wir fahren heute übrigens nicht mehr auf dem Stand der Erfindung, die Erfindung von
In der Fahrpraxis macht sich diese Achskonstruktion durch hohen Fahrkomfort und gute Fahrsicherheit bemerkbar. Die Vorteile der McPherson-Achse sind geringe ungefederte Massen, eine große Abstützbasis, niedrige Kräfte und geringer Raumbedarf. Die nach ihrem Erfinder benannte Konstruktion wurde über die Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute immer noch Standard für viele Fahrzeuge die über die Straßen rollen.




