Seit Anfang Mai steht fest, dass die Bundesregierung den nachträglichen Einbau von einem Rußpartikelfilter in ein Diesel-Fahrzeug auch zukünftig fördern wird. Jeder Besitzer eines Diesel-Fahrzeugs – ob Mercedes A-Klasse CDI, VW Golf III TDI oder BMW 320d - erhält für die Nachrüstung mit einem umweltfreundlichen Partikelfilter eine Förderung in Höhe von 330 Euro. Durch die Nachrüstung erhalten die Fahrzeuge u.a. die “grüne” Umweltplakette, die weiterhin Zugang zu den deutschen Innenstädten ermöglicht.
Im Bereich der Rußpartikelfilter haben sich vor allem Marken wie TwinTec, Eberspächer und HJS einen Namen gemacht. Diese bieten Partikelfilter für nahezu jeden Diesel-PKW an. Wichtig wie bei allen Autoteilen ist auch bei den Filtern eine gute Qualität des verbauten Ersatzteils, um eine optimale Performance und Lebensdauer zu erreichen.
Problematisch ist, dass für einige Fahrzeuge, deren zugelassene Stückzahlen gering sind, oftmals kein Partikelfilter zur Nachrüstung angeboten wird oder dessen Kosten recht hoch sind. Dies ist vor allem bei kleinen Nutzfahrzeugen wie z.B. einem Mitsubishi L400 oder einem Mercedes Sprinter der Fall. Auch im PKW-Bereich gibt es einige Lücken im Sortiment – so u.a. für den Audi A2. Für gängige Modelle wie den Opel Astra oder den Ford Focus sind die Rußpartikelfilter jedoch sehr preiswert und werden zudem vielfach zusätzlich von Fahrzeug- und Teileherstellern subventioniert. In jedem Fall lohnt es sich, Preise für nachzurüstende Partikelfilter zu vergleichen.
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