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Autotechnik von A bis Z: O wie Ottomotor – 19. Januar, 2011

Nikolaus Otto, der Erfinder des gleichnamigen Motors, würde sich heute wundern, was die Ingenieure aus seinem damals “Hubkolben-Verbrennungsmotor” genannten Antrieb bis heute entwickelt haben.

Das Prinzip „Ottomotor“ (auch „Benziner“ genannt) bedeutet, dass das Aggregat auf eine Fremdzündung angewiesen ist – das heißt, das Gemisch aus Kraftstoff und Luft-muss im Verbrennungsraum durch einen Zündfunken entflammt werden. In diesem Bereich lagen in der Vergangenheit – und liegen zum Teil heute noch – einige Schwachpunkte des Motors, der weltweit zu den am häufigsten verbauten Antriebsarten in PKW zählt. Die Problembereiche beim Ottomotor reichen von ausbleibenden Zündfunken, über falsche Zündzeitpunkte bis zu abgerissenen Kabeln oder eintretende Feuchtigkeit und Nässe. Noch heute sind trotz relativ zuverlässiger Elektronik Defekte an der Zündanlage relativ häufig. Dazu kommen kuriose Ausfallrisiken wie der notorische Marder, der am Zündkabel knabbert…

Nikolaus Otto - Vater des Verbrennungsmotors

Nikolaus Otto - Vater des Verbrennungsmotors

Mechanisch hat der Ottomotor in den letzten Jahrzehnten riesige Fortschritte gemacht. In seinen Anfangsjahren, zum Ende des 19. bzw. zu Beginn des 20. Jahrhunderts, galt eine Motordrehzahl von 2000 Umdrehungen pro Minute (U/Min) schon als recht sportlich. Vor der Hintergrund heutiger Leistungswerte allerdings ein schwaches Ergebnis. Der Motor eines modernen PKW dreht heute bei Maximalleistung zwischen 5500 und 7500 Umdrehungen pro Minute, Motorradmotoren leisten 12000 Umdrehungen und mehr. Auch das Leistungsvermögen von mit Ottomotor angetriebenen, modernen PKW ist in den vergangenen Jahrzehnten geradezu explodiert. Galt in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts der Motor eines PKW mit 60 PS Nennleistung schon als außergewöhnlich stark (z.B. beim Porsche 356), so stellt diesee PS-Zahl heute das absolute Minimum bei Kleinwagen wie Renault Twingo, VW Fox oder Ford Ka dar. Ein Benziner Motor von zwei Litern Hubraum galt vor dreißig Jahren mit 100 PS Leistung als maximal ausgereizt – heute liegt die Leistungsausbeute für einen solchen Motor, verbaut u.a. im VW Golf 6 GTI, bei ca. 270 PS.

Maßgeblichen Anteil an der Leistungsexplosion hat der Ottomotor mit Turboaufladung. Bei PKW ist die Ergänzung eines Turboladers heute ein probates Mittel zur Leistungssteigerung. Im Gegenzug wird der Hubraum der Ottomotoren kleiner, die Zylinderzahlen sportlicher Limousinen verringern sich von acht auf sechs bzw. von sechs auf vier zurück. Ein PKW mit Turbo Motor vereinigt viele Vorteile: Ein „aufgeladenes“ Vierzylinder Aggregat ist günstiger herzustellen als ein Sechszylinder, jedoch bzgl. seiner Leistung mindestens genauso stark. Der Turbolader beansprucht zudem weniger Platz als zwei zusätzliche Zylinder, und auch die Abgaswerte können weiter optimiert werden. Die Technologie des Turbomotors kommt den Fahrzeugherstellern bei den geforderten Normverbrauchsangaben sehr entgegen – Turbo typisch verbraucht ein aufgeladener Ottomotor bei moderatem „Gasfuß“ relativ wenig Kraftstoff. Erst wenn das Leistungsvermögen des aufgeladenen Ottomotors gefordert wird (“Bleifuß”) schnellt der Verbrauch des Turbo getriebenen PKW in die Höhe.

Die weitere Entwicklung des Ottomotors ist noch lange ausgereizt. Immer noch bietet die Erfindung von Nikolaus Otto neues Potenzial bei Leistungssteigerung, Verbrauchsminderung und Erhöhung der Laufruhe. Die zum Teil deutlich sparsamere Diesel-Technologie konnte dem Ottomotor nie den Rang ablaufen. Und der Elektromotor ist als ernsthafte Alternative für Nikolaus Otto’s Erfindung noch nicht weit genug entwickelt. Noch bleibt daher der Ottomotor das Maß der Dinge.

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Änderungen für Autofahrer 2011 – Partikelfilter & Euro 6 Norm bei Diesel-Fahrzeugen – 28. Dezember, 2010

2011 änderst sich auch für Diesel-Besitzer einiges.Die Änderungen betreffen zum einen das Ende der Förderung der Partikelfilter-Nachrüstung, zum anderen die Neuzulassung von PKW mit Abgasnorm Euro 6.

Auch auf den W126 in der Diesel Version kommen 2011 Änderungen zu

Auch auf den Mercedes W126 in der Diesel Version kommen 2011 Änderungen zu

Am 31.12.2010 läuft die staatliche Förderung für alle Autofahrer, die ihren Diesel-PKW mit einem Rußpartikelfilter nachrüsten, ab. Die Nachrüstung, von der bereits viele Fahrzeugbesitzer Gebraucht gemacht haben, wurde bisher vom Staat mit 330 Euro gefördert. Mit einem Partikelfilter ausgerüstete Autos schonen die Umwelt und können die Umweltzonen der Großstädte weiterhin befahren. Einige Städte werden ab 2011 Umweltzonen in ihren Innenstädten einrichten, aus denen Autos mit roter Plakette ausgeschlossen werden. Zu diesen Städten gehören u.a. Düsseldorf, Wuppertal, Osnabrück und Augsburg. Eine Umweltzone in Leipzig gilt zudem ab 01.03.2011. Nicht mit einem System von GAT, HJS, Eberspächer oder einem anderen Hersteller nachgerüstete Diesel müssen demnächst diese Zonen meiden; zudem erwarten deren Halter höhere steuerliche Abgaben. Wer seinen Diesem also noch nicht nachgerüstet hat, dem bleiben nur noch 4 Tage Zeit dies nachzuholen!

Eine weitere Diesel-PKW betreffende Regelung tritt ebenfalls in 2011 in Kraft. Diese betrifft Diesel-Neufahrzeuge mit Euro Abgasnorm 6.  Sofern sich autofahrer für einen Neuwagen für ein Fahrzeug, das mit dieser Technik ausgestattet ist bzw. die Euro 6 Norm erfüllt, entscheiden, so kommen sie in den Genuss einer Steuervergünstigung von 150 Euro. Diese gilt ab dem 01.01.2011 und läuft bis zum Ende des Jahres 2013.

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Autotechnik von A bis Z: D wie Dieselmotor – 30. August, 2010

Der Dieselmotor wurde 1892 von Namensgeber Rudolf Diesel in Augsburg erfunden und ist ein Verbrennungsmotor zum Antrieb von Fahrzeugen. Der Dieselkraftstoff entzündet sich als Besodernheit der Diesel-Technik im Rahmen des Verbrennungsvorgangs selbst, sobald er in die heiße Verbrennungsluft eingespritzt wird. Dies liegt daran, dass die Temperatur der vorab verdichteten Luft extrem hoch ist. Man spricht bei Diesel-Fahrzeugen daher auch von “Selbstzündern”. Zündkerzen, wie sie beim Verbrennungsvorgang in Otto-Motoren benötigt werden, sind beim Dieselmotor überflüssig. Stattdessen sind in einem Diesel PKW so genannte Glühkerzen verbaut, die lediglich beim Kaltstart unterstützen.

Diesel - Treibstoff für den "selbstzündenden" Dieselmotor

Diesel - Treibstoff für den "selbstzündenden" Dieselmotor

Ein in der Regel als 4-Takt Motor ausgelegter Dieselmotor benötigt im Gegensatz zum Otto-Motor kein brennbares Luft-Kraftstoff Gemisch und arbeitet vielmehr mit einem Luftüberschuss. Man unterscheidet verschiedene Verfahren der Diesel-Einspritzung; u.a. die Direkteinspritzung. Gängig in Diesel PKW sind das führende Common Rail- und das Pumpe-Düse System (u.a. noch im Golf IV TDI eingesetzt).

Wesentliche Vorteile des Dieselmotors im Vergleich zum Ottomotor sind sein verbesserter “Wirkungsgrad” (d.h. das Verhältnis von abgegebener Leistung zu zugeführter Leistung – also ein besseres Input-Output Verhältnis) und sein geringerer Verbrauch sowie der günstigere und weniger gefährliche Kraftstoff. Diesel ist im Vergleich zu Super oder Benzin nur schwer entzündlich. Nachteile liegen u.a. die aufwendige Konstruktion des Dieselmotors und die höhere Geräusch- und Abgasentwicklung. Der Verbrennungsvorgang erzeugt Ruß, der in der Regel durch einen “Partikelfilter” des PKW aufgefangen wird. Vorreiter im serienmäßigen Verbau von Partikelfiltern war Peugeot, das diese bereits Anfang 2000 in seinen Modellen verwendet.

“Diesel” wird als Kraftstoff für den Betrieb von Dieselmotoren im Gegensatz zum Otto.Motoren, die mit “Benzin” oder “Super” Kraftstoff betrieben werden, benötigt. Der Kraftstoff “Diesel” ist ebenfalls nach Rudolf Diesel benannt und setzt sich aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen zusammen. Im Diesel enthalten sind neben Kerosin und so genanntem “Gasöl” auch verschiedene Additive. Der Prozess zur Herstellung von Dieselkraftstoff sowie das abschließende Produkt ähnelt dem des Heizöls.

Der erste Dieselmotor wurde mit pflanzlichem Öl betrieben. Heutiger Dieselkraftstoff wird aus Eröl gewonnen. Darüber hinaus wird seit einigen Jahren “Biodiesel” eingesetzt, der aus Rapsöl erzeugt wird. Einen modernen Diesel PKW mit Heizöl oder Rapsöl zu betreiben ist grundsätzlch möglich, jedoch für den Motor auf Dauer schädlich.

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Endspurt bei Partikelfiltern – Förderung für Diesel-Rußfilter noch bis 31.12.09 sichern! – 16. November, 2009

Diesel-Fahrer, die Ihren PKW noch nicht mit einem Partikelfilter nachgerüstet haben, müssen sich beeilen: Noch bis zum 31.12.2009 können sie sich durch den Einbau eines Rußfilters eine staatliche Förderung sichern. Die seit 01.01.2006 laufende Befreiung von der zu zahlenden Kfz-Steuer für alle Fahrzeuge, die vor dem 31.12.2006 erstmals zugelassen wurden, beträgt 330 Euro. Wenn eine Nachrüstung und damit eine Erfüllung der Euronorm 5 nicht erfolgt sind, erhöht sich der für den Diesel zu entrichtende Steuersatz.

Diesel-Fahrer aufgepasst: Die staatliche Förderung für Nachrüstfilter in Diesel PKW gibt es nur noch bis zum 31.12.09!

Diesel-Fahrer aufgepasst: Die staatliche Förderung für Nachrüstfilter in Diesel PKW gibt es nur noch bis zum 31.12.09!

Bei daparto gibt es Nachrüst-Partikelfilter für fast jeden Diesel-PKW. Ob Autofahrer z.B. einen Rußfilter für einen Golf 3 TDI, eine Mercedes A-Klasse CDI oder einen Renault Megane DTI benötigen - auf dem Autoteile-Marktplatz werden sie fündig. Ein Nachrüstsatz für einen BMW 525d (e39) ist dabei schon ab 520 Euro zu haben; einen Filter für einen Audi A4 (B5) 1.9 TDI gibt es ab 545 Euro und einen Partikelfilter für einen Ford Mondeo II 2.0 TD ist schon ab 330 Euro gelistet.

Alle Autofahrer, die ihren Diesel noch nachrüsten möchten und damit nicht nur die steuerliche Förderung nutzen, sondern auch eine Steuererhöhung vermeiden möchten, sollten sich zeitnah um entsprechende Ersatzteile für den nachträglichen Einbau kümmern. daparto kann bei der Suche des geeigneten Nachrüstsatzes von HJS, Eberspächer oder Twintec sowie der Recherche des besten Preises wertvolle Unterstützung bieten.

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