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Autotechnik von A bis Z: B wie Bremskraftverstärker – 19. August, 2010

Der Bremskraftverstärker in einem KFZ sorgt dafür, dass die zur Betätigung der Bremse durch den Fahrer aufzuwendende Kraft verringert wird und vereinfacht damit die Erreichung der benötigten Bremswirkung. Der Bremskraftverstärker unterstützt somit den Bremsvorgang und vermindert die so genannte “Betätigungskraft”.

Der Bremskraftverstärker sorgt für eine Verringerung des Bremswegs

Der Bremskraftverstärker sorgt für eine Verringerung des Bremswegs

In der Regel ist in PKW und kleineren Nutzfahrzeugen ein Bremskraftverstärker, der mittels Unterdruck arbeitet, verbaut. Die Erzeugung der zusätzlichen Bremskraft wird durch die Differenz des Atmosphärendrucks zum Unterdruck erzeugt. In LKWs und anderen Nutzfahrzeugen erfolgt die Brzeugung der Bremskraft durch einen pneumatischen Vorgang unter Einsatz von Druckluft. Bremskraftverstärker können auch auf hydraulischer oder elktrischer Basis arbeiten. In vielen KFZ, vor allem Kleinwagen (Seat Marbella, Opel Corsa oder Ford Fiesta), waren auch in den 80er jahren keine Bremskraftverstärker eingebaut. Als Alternative waren selbst verstärkende Trommelbremsen verbaut oder es wurde ein entsprechend großer Pedalweg eingeräumt.

Wird die Bremse getreten, so wird der Impuls durch das Pedal auf den Bremszylinder übertragen. Dieser drückt die Bremsflüssigkeit in die Bremsleitungen in Richtung der Bremsen. Eine Membran, bei der beide Seiten einem Unterdruck ausgesetzt sind, unterstützt diesen Vorgang. Bei der Betätigung des Bremspedals wird Druck durch ein Ventil an die Membran weitergegeben und so die Bremskraft zusätzlich unterstützt.  Der Pedalweg der Bremse kann dank des Bremskraftverstärkers deutlich kürzer ausfallen.

Ob der Bremskraftverstärker noch funktionsfähig ist lässt sich anhand eines einfachen Tests ermitteln. Bei abgestelltem Motor sollte das Bremspedal mehrfach getreten werden, bis ein Wirderstand zu erkennen ist. Während man nun den Motor startet sollte das Bremspedal weiterhin herunter getreten werden. Sofern das Bremspedal daraufhin nachgibt ist der Bremskraftverstärker nach wie vor intakt.

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Youngtimer für kleines Geld – Der VW Golf I – 23. Juli, 2010

Youngtimer und automobile Klassiker erfahren immer größeren Zuspruch. Viele Autofahrer möchten sich den Traum von einem Auto aus den 70er und 80er Jahren erfüllen, sind aber unsicher bzgl. der zu erwartenden Kosten. Einige Youngtimer-Modelle sind diesbezüglich ganz besonders gut geeignet – sie verbinden Alltagstauglichkeit mit verhältnismäßig geringen Betriebskosten. Ein Fahrzeug aus dieser Rubrik ist ein Klassiker deutscher Autombilgeschichte – der Golf 1 aus dem Hause Volkswagen.

Kurze Modellgeschichte des VW Golf 1

Spitzenmodell des "Typ 17" - der Golf 1 GTI

Spitzenmodell des "Typ 17" - der Golf 1 GTI

Der Golf 1 (auch “Typ 17″ genannt löste 1974 den VW Käfer als “Modell Nummer 1″ ab. Er wurde zunächst mit einem 70 PS Motor ausgestattet, wenig später wurde die Basis-Maschine mit 50 PS verbaut. Ab 8000 Mark war der Golf bereits zu haben. In 1975 erfolgte die erste Modellpflege und ein Automatik Getriebe war zum Aufpreis von 700 Mark erhältlich. 1976 kam das Spitzenmodell, der legendäre Golf GTI, auf den Markt. Mit 110 PS stieß der Golf GTI in eine neue sportliche Dimension vor, deren Mythos noch heute Bestand hat. Auch ein Diesel Modell mit 1,5 Liter Motor und 50 PS war ab 1976 erhältlich. 1978 erhielt der Golf 1 im Rahmen einer erneuten Modellpflege u.a. verstärkte Stoßstangen aus Kuststoff. 2 Jahre später – 1980 – kam das Golf Cabriolet auf den Markt, das bei Karmann in Osnabrück gefertigt wurde. Im gleichen Jahr erhielt die Golf 1 Limousine (= der 4-Türer) größere Heckleuchten und ein überarbeitetes Cockpit.  1981 wurde die sparsame “Formel E” Reihe des Einser Golf eingeführt; der “Turbo Diesel” kam ein Jahr später. In 1983 endete schließlich die Geschichte eines der erfolgreichsten Autos der Welt nach fast 10 Jahren Produktionszeit und rund 6 Millionen gebauten Einheiten. Der Golf 1 wurde in diesem Jahr durch den Golf 2 abgelöst, der die Erfolgsgeschichte des Wolfsburgers nahtlos fortsetzte.

Der Golf 1 als Youngtimer

Im Durchschnitt kostet der Golf 1 ca. 200 Euro Steuern und 80 Euro Versicherung im Jahr (mit H-Kennzeichen und bei rund 7000 km Laufleistung im Jahr). Benzin schlägt in dieser Zeit mit ca. 750 Euro zu Buche. Die Betriebskosten eines Golf 1 belaufen sich laut “AutoBild” auf ca. 0,15 Euro je Kilometer

Wer einen Golf 1 kaufen möchte findet zwar viel Angebot am Markt, jedoch vielfach Fahrzeuge in recht dürftigem Zustand. Ein großes Problem des Einser ist der Rost, vor allem an tragenden Bauteilen. Gern efekt sind u.a. die Ventilschaftdichtungen (Resultat: hoher Ölverlust / Ölverbrauch), der Auspuff, die Zylinderkopfdichtung, die Scheinwerfer sowie die Thermoschalter. Man sollte sich bei der Anschaffung eines Golf 1 demnach viel Zeit nehmen und ggfs. auf ein bereits restauriertes Exemplar setzen, sofern man kein Schrauber ist. Kann und will man jedoch selbst an seinem VW Hand anlegen ist das Angebot für Ersatzteile nach wie vor sehr gut. Für den Golf 1 sind nahezu alle Autoteile verfügbar – ob Bremsbeläge, Lichtmaschine oder Zylinderkopf; vor allem das Internet bietet hier eine sehr gute Auswahl an attraktiven Preisen. Ausnahmen bilden bestimmte Accessories wie Zierleisten oder Chromteile früher Modelle sowie spezielle Ersatzteile für Editionsmodelle wie z.B. den Golf 1 GTI “Pirelli”. im Vergleich zu der anderer Youngtimer ist die Ersatzteile-Versorgung für den “Typ 17″ nach wie vor hervorragend – sowohl bzgl. der Auswahl als auch bzgl. der Preise.

Beliebt sind frühe Golf 1 Modelle mit kleinen Heckleuchten und Schrostoßstange, die bis 1980 bzw. 1978 verbaut wurden. Bzgl. der Ausstattung bieten GL Modelle mehr als die Basis-Versionen. Wer das Spitzenmodell Golf 1 GTI fahren möchte darf vor hohen Preisen nicht zurückschrecken. Ein möglichst altes Modell in restauriertem bzw. Originalzustandwird nicht unter 10.000 Euro zu haben sein. Entscheidet man sich aber für den “Einser” ist sowohl der Fahrspaß als auch die Alltagstauglichkeit und vor allem der Werterhalt garantiert.

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daparto-Serie: Die wichtigsten Autoteile – Bremsscheiben – 11. Mai, 2010

Bremsscheiben bilden gemeinsam mit den Bremsbelägen einen zentralen Bereich der Bremsanlage eines KFZ. Sie gehören zu den wichtigsten Autoteilen, da sie zum einen einen wesentlichen Beitrag  für die Sicherheit (Bremswirkung) des Fahrzeugs leisten, zum anderen zu den am häufigsten verschleissenden Ersatzteilen zählen. Scheibenbremsen werden heute in jedem PKW verbaut. Bremsscheiben bilden deren an der Radseite verbauten Teil. Bremssattel (auch “Bremszange” genannt) und Bremsbeläge sorgen im Zusammenspiel mit den Scheiben dafür, dass ein sich in Bewegung befindliches Auto gebremst werden kann.
Bremsscheiben sorgen für eine sichere Bremswirkung bei Fahrzeugen

Bremsscheiben sorgen für eine sichere Bremswirkung bei Fahrzeugen

Bremsscheiben werden in der Regel aus Metall gegossen und sind dadurch potenziell der Bildung von Korrosion ausgesetzt. Der durch Feuchtigkeit und durch längeren Stillstand des Fahrzeugs entstehende Rost ist jedoch meist oberflächlich und beeinflusst die Performance der Scheibe kaum. In der heutigen Produktion wird daher zumeist Edelstahl, der weniger korrodiert, eingesetzt. Bremsscheiben in Hochleistungs-Bremsanlagen können zudem aus Kohlenstoff (Carbon) oder aus Keramik gefertigt sein.

Mit zunehmender Nutzung verschleißt die Bremsscheibe, indem ihre Fläche durch die entstehende Reibung beansprucht wird. Die Belstung auf die Bremsscheibe während der Fahrt entsteht zum einen durch Temperaturen, zum anderen durch mechanische Energie. Die beim Bremsen entstehende Wärme wird zunächst durch das Metall der Scheibe aufgenommen, bevor es die Bremsbeläge erreicht. Wichtig ist daher, dass die Bremsscheiben nicht überhitzen. Durch Überhitzung verringert sich die Reibe- bzw. Bremswirkung drastisch. Zudem kann die im Bremssattel befindliche Bremsflüssigkeit deutlich zu hoch erhitzt werden, was den Bremsdruck deutlich verringern kann bzw. wodurch die Bremswirkung ganz ausfallen kann. Ebenfalls kann sich die Bremsscheibe durch die hohe Temperatur und damit eintretende Spannungen verziehen. Sie erhält dadurch einen “Schlag”, der sich durch Vibrieren beim Bremsen bemerkbar macht und der für eine verspätete und verringerte Bremswirkung sorgt. Im Extremfall bekommt die Bremsscheibe Risse, wordurch die auftretende Wärme schlechter abgeleitet wird und die einen Bruch zur Folge haben können.

Es ist daher immens wichtig, den Verschleiß der Bremsscheiben regelmäßig zu überprüfen bzw. die Scheiben gegen neue Ersatzteile zu wechseln. Die Dicke der Scheibe gibt Auskunft über den Grad des Verschleiß der Scheibe und zeigt an, wann eine vorgegebene Verschleißgrenze erreicht ist. Ist die Grenze erreicht kann meist nach Herstellerangabe noch ein Satz Bremsbeläge verbaut und abgefahren werden, bevor die Bremsscheiben ausgetauscht werden müssen. Ist die Verschleißgrenze überschritten und die Bremsscheibe zu stark abgerieben bzw. von den Belägen abgeschliffen ist ein umgehender Wechsel des Bauteils erforderlich. Wie bei Bremsbelägen üblich sollten auch Bremsscheiben an der Vorder- und Hinterachse stets paarweise gewechselt werden.

Brembo - namhafter Hersteller von Hochleistungs-Bremsscheiben und -Belägen

Brembo - namhafter Hersteller von Hochleistungs-Bremsscheiben und -Belägen

Bei leistungsstarken Fahrzeugen sind deren Bremsscheiben zusätzlich optimiert. Üm eine verbesserte Belüftung der Scheiben zu erreichen sind diese an der Vorderachse mit Öffnungen versehen. Man spricht in diesem Fall von “innenbelüfteten Bremsscheiben.” Auch werden vor allem bei Sportwagen “gelochte Bremsscheiben” verbaut. Die eingelassenen Löcher bieten eine zusätzliche Kühlung der Scheiben und lassen Wasser besser abfließen, um so eine optimale Bremswirkung zu erzielen. Bei dieser Art von Bremsscheiben ist jedoch der Verschleiß der Bremsbeläge in der Regel höher; die Löcher setzen sich zudem meist mit dem entstehenden Bremsstaub zu und müssen im Extremfall nachgebohrt werden. Auch ist die Wahrscheinlichkeit der Bildung von Rissen bei gelochten Scheiben erhöht. Eine weitere Optimierung besteht in einer besonderen Härtung des verwendeten Metalls, die vor allem durch Wärmebehandlung erzielt wird. Durch diesen Prozess wird eine gleichmäßige Oberfläche der Scheibe erzeugt; der Stahl ist zudem hochfest und damit stabiler.

Bei den optimierten Bremsscheiben handelt es sich in der Regel im “Sportbremsscheiben”, die vor allem bei Fahrzeugen mit hoher Motorleistung verbaut werden. Der freie Teilehandel bietet diese Scheiben jedoch auch als Ersatzteile für nahezu jedes Fahrzeug an. Im Zusammenspiel mit Sportbremsbelägen wird eine verbesserte Bremswirkung erzielt, die sich u.a. in einem festeren “Zupacken” und einem verkürzten Bremsweg des Fahrzeug äussert. Werden solche Ersatzteile verbaut ist es notwendig, dies beim TÜV anzugeben und ggfs. eintragen zu lassen.

Im Ersatzteile-Handel können Autofahrer neben den Originalteilen der Hersteller auch Bremsscheiben namhafter Autozulieferer kaufen, die meist bzgl. ihrer Qualität mit den OE-Teilen identisch sind. Preslich sind diese jedoch häufig deutlich günstiger. Zu den führenden Marken im Bereich der Bremsscheiben zählen u.a. ATE, Zimmermann, EBC, febi Bilstein, Pagid, Jurid und Brembo.

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Neue daparto-Serie: Die wichtigsten Autoteile – Bremsbeläge – 2. Mai, 2010

Bremsbeläge gehören zu den wichtigsten Autoteilen

Bremsbeläge gehören zu den wichtigsten Autoteilen

Zu den wichtigsten Bauteilen in Fahrzeugen zählen zweifelsohne die Bremsbeläge. Zum einen stellen sie eines der sicherheitsrelevantesten Bauteile eines Autos dar, zum anderen unterliegen wenige Ersatzteile einer höheren Beanspruchung bzw. einem intensiveren Verschleiss. Bremsbeläge werden mitunter auch als “Bremsklötze”, “Bremsbacken” oder “Bremssteine” bezeichnet. Gemeinsam mit den Bremsscheiben sind Bremsbeläge ein elementarer Bestandteil der Bremsanlage eines KFZ. Beim Bremsvorgang reibt der Bremsbelag an der Bremsscheibe. Dabei wird die Bewegungsenergie in Wärme umgewandelt, um so die Geschwindigkeit des Fahrzeugs zu drosseln.

Bremsbeläge bestehen in der Regel aus drei Komponenten: 1. Der Trägerplatte, die meist aus Metall hergestellt ist, um hoher Beanspruchung zu genügen. 2. Dem so genannten “Reibmittel”; dem eigentlichen Belag, der sich aus vielen verschiedenen Stoffen zusammensetzt. Diese werden in verschiedene Kategorien (semi-metallisch, organisch, nieder-metallisch, keramisch) eingeteilt. 3. Der Dämmplatte, die Geräusche reduzieren soll und entweder aus Metall oder Kunststoff besteht.

Wichtig ist, dass Bremsbeläge gleichmäßig arbeiten, selbst unter großer Hitze (um das so genannte “Fading” zu verhindern). Sie müssen Temperaturen von bis zu 800 Grad problemlos aushalten können und selbst bei großen Kräften extrem belastbar sein. Werden an einem Fahrzeug neue Bremsbeläge verbaut, so müssen diese zunächst eingefahren werden. In dieser Zeit erfolgt eine Angleichung der Belagoberfläche an die Bremsscheibe. In diesem Prozess entwickelt sich das so genannte “Tragbild” der Bremse.  Ist der Prozess abgeschlossen können Bremsbeläge und Bremsscheiben im Zusammenspiel die optimale Wirkung (die so genante “Verzögerung”) erreichen.

ATE - eine der führenden Marken für Bremsbeläge und Bremsscheiben

ATE - eine der führenden Marken für Bremsbeläge und Bremsscheiben

Da Bremsbeläge beim Bremsen unter mitunter großer Kraft an die Bremsscheiben gepresst werden und an diesen reiben, entsteht ein Verschleiß des Reibmittels. Die entstandenen Partikel werden “Reibkohle” oder “Bremsstaub” genannt. Mit zunehmendem Verschleiß verringert sich die Bremswirkung des Fahrzeugs und die Bremsbeläge müssen somit regelmäßig gewechselt werden. Wichtig ist, dass Bremsklötze einer Achse stets in Paaren getauscht werden. Wie erwähnt bilden Bremsscheiben und Bremsbeläge eine aneinander angepasste Einheit. So ist es wichtig, dass auch bei einem Wechsel der Bremsscheiben, der seltener notwendig ist als der der Beläge, auch die Bremsbeläge gegen neue Ersatzteile gewechselt werden. Ein Indikator, wann ein Wechsel der Bremsklötze ansteht, ist die “Verschleißanzeige” (auch “Warnkontakt” genannt), die heute in fast allen modernen Autos verbaut ist.  Diese misst die Dicke des Belags und sendet nach Unterschreiten eines Mindestwertes durch einen Sensor ein Signal an die Bordelektronik des Fahrzeugs. Sodann meldet eine Kontrolleuchte im Cockpit den enstehenden Wechsel der Bremsbeläge. Eine alternative zur elektronischen Verschleißanzeige, die in einigen Fahrzeugen Verwendung findet, ist die akustische Warnung vor Verschleiß. Sofern der Bremsbelagnur noch eine geringe Dicke aufweist ertönt ein Signal in Form eines Quietschens.

Wie bei allen Autoteilen gilt auch für Bremsbeläge eine strikte Qualitätsnorm. Diese als “ECE-R 90” bezeichnete europäische Norm regelt die wichtigsten Beschaffenheiten der Bremsbeläge (u.a. bzgl. der Reibwerte, Festigkeiten, Belastbarkeit) sowie der geforderten Verpackung. Wichtig ist, dass auf dem Belag ein so genanntes “E-Prüfzeichen” aufgebracht ist. Das Prüfzeichen gibt an, dass die Bremsbeläge qualitativ den von den Autoherstellern verwendeten Bauteilen entsprechen (Details zum Thema “Originalteile, Identteile und Nachbauteile” finden sich u.a. im daparto Autoteile-Ratgeber). Zahlreiche Autoteile-Hersteller bieten Bremsbeläge am freien Teilemarkt an. Zu den namhaften Marken zählen u.a. Jurid, Pagid, Ferodo, ATE, Bosch, Textar, Triscan, TRW und Pex.

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Auto-Evergreens – Die ältesten in Deutschland angebotenen Neuwagen – 19. April, 2010

Es gibt sie noch – die guten Sachen. Ob Persil, Tempo oder Sinalco: Einige Marken und Produkte sind schon seit vielen Jahrzehnten am Markt und haben sich seitdem – zumindest hinsichtlich ihres Erscheinungsbildes – nur wenig verändert.

Der Lada Niva - Seit fast 30 Jahren nahezu unverändert in Deutschland angeboten

Der Lada Niva - Seit fast 30 Jahren nahezu unverändert in Deutschland angeboten

Auch im Automobil-Bereich gibt es einige Modelle, die schon seit vielen Jahren nahezu unverändert in den Showrooms der Auto-Händler stehen und sich im Laufe ihrer Produktion kaum verändert haben. Die zehn “ältesten Neuwagen Deutschlands” hat Spiegel Online vor Kurzem einmal vorgestellt. Das älteste, nach wie vor erhältliche Fahrzeugmodell ist demnach der Lada Niva. Der sehr günstige russische Geländewagen wird seit 1979  fast unverändert angeboten.  Auch ein deutscher Geländewagen steht mit dem dem Mercedes G-Modell in der Liste ganz vorn. Den in den 80er Jahren gern in “moosgrün” gekaufte Daimler gibt es seit ebenfalls seit 1979.  Die Gruppe der “Nutzfahrzeuge” komplettiert der Land Rover Defender, dessen aktuelles Modell seit 1986 zum Verkauf angeboten wird.  Ein Klassiker ist auch schon der VW Sharan. Ihn gibt es seit 1995. Seine Produktion wird laut VW im Herbst 2010 eingestellt und er erhält einen (hoffentlich würdigen) Nachfolger. Einen ebenfalls fast 10 Jahren alten Neuwagen im Oberklasse-Segment findet man mit dem Jaguar X-Type, der seit 2001 gebaut und verkauft wird.

Zwar sind viele der dienstältesten Neuwagen technisch und in punkto Design nicht mehr auf der Höhe der Zeit und werden daher demnächst durch Nachfolgemodelle abgelöst – ein Vorteil ist jedoch, dass durch die lange Bauzeit in der Regel fast alle Ersatzteile – ob Radlager, Lenkgetriebe, Bremsscheiben oder Bremsbeläge – in großer Auswahl am Markt verfügbar ist. Dies wirkt sich in den meisten Fällen sehr positiv auf die Reparaturkosten aus.