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Youngtimer für kleines Geld – Der VW Golf I – 23. Juli, 2010

Youngtimer und automobile Klassiker erfahren immer größeren Zuspruch. Viele Autofahrer möchten sich den Traum von einem Auto aus den 70er und 80er Jahren erfüllen, sind aber unsicher bzgl. der zu erwartenden Kosten. Einige Youngtimer-Modelle sind diesbezüglich ganz besonders gut geeignet – sie verbinden Alltagstauglichkeit mit verhältnismäßig geringen Betriebskosten. Ein Fahrzeug aus dieser Rubrik ist ein Klassiker deutscher Autombilgeschichte – der Golf 1 aus dem Hause Volkswagen.

Kurze Modellgeschichte des VW Golf 1

Spitzenmodell des "Typ 17" - der Golf 1 GTI

Spitzenmodell des "Typ 17" - der Golf 1 GTI

Der Golf 1 (auch “Typ 17″ genannt löste 1974 den VW Käfer als “Modell Nummer 1″ ab. Er wurde zunächst mit einem 70 PS Motor ausgestattet, wenig später wurde die Basis-Maschine mit 50 PS verbaut. Ab 8000 Mark war der Golf bereits zu haben. In 1975 erfolgte die erste Modellpflege und ein Automatik Getriebe war zum Aufpreis von 700 Mark erhältlich. 1976 kam das Spitzenmodell, der legendäre Golf GTI, auf den Markt. Mit 110 PS stieß der Golf GTI in eine neue sportliche Dimension vor, deren Mythos noch heute Bestand hat. Auch ein Diesel Modell mit 1,5 Liter Motor und 50 PS war ab 1976 erhältlich. 1978 erhielt der Golf 1 im Rahmen einer erneuten Modellpflege u.a. verstärkte Stoßstangen aus Kuststoff. 2 Jahre später – 1980 – kam das Golf Cabriolet auf den Markt, das bei Karmann in Osnabrück gefertigt wurde. Im gleichen Jahr erhielt die Golf 1 Limousine (= der 4-Türer) größere Heckleuchten und ein überarbeitetes Cockpit.  1981 wurde die sparsame “Formel E” Reihe des Einser Golf eingeführt; der “Turbo Diesel” kam ein Jahr später. In 1983 endete schließlich die Geschichte eines der erfolgreichsten Autos der Welt nach fast 10 Jahren Produktionszeit und rund 6 Millionen gebauten Einheiten. Der Golf 1 wurde in diesem Jahr durch den Golf 2 abgelöst, der die Erfolgsgeschichte des Wolfsburgers nahtlos fortsetzte.

Der Golf 1 als Youngtimer

Im Durchschnitt kostet der Golf 1 ca. 200 Euro Steuern und 80 Euro Versicherung im Jahr (mit H-Kennzeichen und bei rund 7000 km Laufleistung im Jahr). Benzin schlägt in dieser Zeit mit ca. 750 Euro zu Buche. Die Betriebskosten eines Golf 1 belaufen sich laut “AutoBild” auf ca. 0,15 Euro je Kilometer

Wer einen Golf 1 kaufen möchte findet zwar viel Angebot am Markt, jedoch vielfach Fahrzeuge in recht dürftigem Zustand. Ein großes Problem des Einser ist der Rost, vor allem an tragenden Bauteilen. Gern efekt sind u.a. die Ventilschaftdichtungen (Resultat: hoher Ölverlust / Ölverbrauch), der Auspuff, die Zylinderkopfdichtung, die Scheinwerfer sowie die Thermoschalter. Man sollte sich bei der Anschaffung eines Golf 1 demnach viel Zeit nehmen und ggfs. auf ein bereits restauriertes Exemplar setzen, sofern man kein Schrauber ist. Kann und will man jedoch selbst an seinem VW Hand anlegen ist das Angebot für Ersatzteile nach wie vor sehr gut. Für den Golf 1 sind nahezu alle Autoteile verfügbar – ob Bremsbeläge, Lichtmaschine oder Zylinderkopf; vor allem das Internet bietet hier eine sehr gute Auswahl an attraktiven Preisen. Ausnahmen bilden bestimmte Accessories wie Zierleisten oder Chromteile früher Modelle sowie spezielle Ersatzteile für Editionsmodelle wie z.B. den Golf 1 GTI “Pirelli”. im Vergleich zu der anderer Youngtimer ist die Ersatzteile-Versorgung für den “Typ 17″ nach wie vor hervorragend – sowohl bzgl. der Auswahl als auch bzgl. der Preise.

Beliebt sind frühe Golf 1 Modelle mit kleinen Heckleuchten und Schrostoßstange, die bis 1980 bzw. 1978 verbaut wurden. Bzgl. der Ausstattung bieten GL Modelle mehr als die Basis-Versionen. Wer das Spitzenmodell Golf 1 GTI fahren möchte darf vor hohen Preisen nicht zurückschrecken. Ein möglichst altes Modell in restauriertem bzw. Originalzustandwird nicht unter 10.000 Euro zu haben sein. Entscheidet man sich aber für den “Einser” ist sowohl der Fahrspaß als auch die Alltagstauglichkeit und vor allem der Werterhalt garantiert.

Veröffentlicht in Automarken, Autoteile, VW Ersatzteile

daparto-Serie: Die wichtigsten Autoteile – Auspuff – 18. Mai, 2010

Der Endschalldämpfer zählt zu den wichtigsten Komponenten der Abgasanlage

Der Endschalldämpfer zählt zu den wichtigsten Komponenten der Abgasanlage

Bei einem KFZ wird dessen Abgasanlage allgemein als “Auspuff” bezeichnet. Der Auspuff stellt eine der wichtigsten Komponenten eines Fahrzeugs dar und zählt zu den am häufigsten verschleissenden Autoteilen. Die Auspuffanlage eines Autos besteht in der Regel aus sechs Teilen: Dem Krümmer, dem “Hosenrohr“, dem Vorschalldämpfer (bzw. Katalysator), dem Mittelschalldämpfer, dem Endschalldämpfer und dem Auspuff-Endrohr. Dem Auspuff kommen zwei Hauptaufgaben bei einem KFZ zu: Zum einen die Ableitung der bei der Kraftstoff-Verbrennung im Motor enstehenden Abgase, zum anderen die Dämpfung des dabei entstehenden Drucks bzw. der damit verbundenen Geräusche.

Der Krümmer stellt die direkte Verbindung zum Zylinderkopf des Motors her. Bei modernen Motoren ist hier auch ein Ventil zur Abgas-Rückführung verbaut. Das AGR-Ventil verbindet den Abgaskrümmer mit dem Ansaugsystem und trägt zu einer zusätzlichen Reduzierung des Spritverbrauchs bei. Das dem Krümmer folgende Hosenrohr ist direkt an den Krümmer mittels einer Verschraubung angebracht. Wie auch bei Krümmer und Zylinderkopf sorgen hier Dichtungen für einen feste Verbindung. Am Ende des Hosenrohrs ist die Lambdasonde des Katalysators montiert. Für eine Filterung der vom Motor ausgeleiteten Abgase sorgt der anschließende Katalysator. Der wie eine Tonne geformte “KAT” bewirkt eine Filterung durch die in seinem Inneren angebrachten Edelmetalle Palladium, Platin und Rhodium. Diese sind in einem Keramikblock zusammengefasst. Als nächstes Bauteil der Auspuffanlage folgt bei einigen Fahrzeugen alternativ zum KAT der Vorschalldämpfer sowie der Mittelschalldämpfer. Beide sorgen für eine Reduktion der Abgase sowie einer Senkung der Geräusche. Als Abschluss der Abgasanlage dient der Endschalldämpfer (”ESD”). Er enthält im Innenraum mehrere Kammern zur weiteren Teilung des Abgas-Stroms, der Senkung des Gegendrucks und der Reduzierung der entstehenden Geräusche. Endscahlldämpfer werden so konstruiert, dass die sowohl die Geräusche möglichst dämmen und gleichzeitig die Leistung des Motors positiv beeinflussen. Nach dem Endschalldämpfer folgt mit dem Endrohr der Teil der Auspuffanlage, der am Heck des Fahrzeugs sichtbar ist. Die genannten Komponenten des Auspuffs sind mit einzelnenen Rohren (”Auspuffrohr“) miteinenader verbunden; als Verbindungselemente dienen Rohrschellen.

Walker Exhaust Systems - einer der namhaften Hersteller von Auspuff-Teilen

Walker Exhaust Systems - einer der namhaften Hersteller von Auspuff-Teilen

Bei den meisten Fahrzeugen ist ein Einrohr-Auspuff verbaut. Bei größeren Motoren kommt in der Regel eine “zweiflutige” Anlage zum Einsatz, die die Abgase durch 2 parallele Rohre leitet und besitzen sowohl zwei KATs als auch zwei Endschalldämpfer. Bei Diesel-getriebenen Fahrzeugen ist ein Rußpartikelfilter, mit dem neue Modelle standardmäßig ausgestattet sind und mit dem viele ältere PKW nachgerüstet wurden, vor dem Krümmer der Auspuffanlage montiert. Dessen Aufbau ist ähnlich dem eines Katalysators. Im Partikelfilter wird der bei der Verbrennung im Motor entstehende Ruß gesammelt und anschließend verbrannt.

Da alle Teile des Auspuffs aus Metall gefertigt sind, sind sie anfällig für Rost und können so Schaden nehmen. Da sie zudem sehr stark im Betrieb beansprucht werden, müssen Sie regelmäßig gegen neue Ersatzteile getauscht werden. Zahlreiche namhafte Marken stehen hier zur Auswahl. Dazu gehören u.a. Bosal, Ernst, Imasaf, Eberspächer und Walker.

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Anhängerkupplung & Elektrosatz – auch online sehr beliebte Autoteile – 17. April, 2010

Die Anhängerkupplung repräsentiert für viele Autofahrer einen Inbegriff des “spießigen” KFZ-Accessories. Unsere holländischen Nachbarn ziehen damit ihre Wohnwagen, ältere Herren mit Hut im Mercedes G-Modell oder E-Klasse hängen daran ihre Holz-Anhänger, andere verbinden damit den Anhänger für ihr Segelboot oder -flugzeug mit ihrem VW Touareg oder dem BMW X 5. Vor allem bei Fahrzeugen wie dem Mercedes W124 T-Modell, dem VW Passat B5 und dessen Vorgängern, dem Jeep Cherokee, dem Opel Omega oder dem BMW e39 Touring kann man häufig eine Anhängerkupplung (fachmännisch auch als “AHK” abgekürzt oder “Anhängevorrichtung” genannt) im Heck montiert sehen.

Die Anhängerkupplung - nach wie vor eines der beliebtesten Autoteile, das für fast jedes Auto verfügbar ist

Die Anhängerkupplung - nach wie vor eines der beliebtesten Autoteile, das für fast jedes Auto verfügbar ist

Obwohl die wenigsten Führerschein-Neulinge auf die Frage “Welches Autoteil können Sie sich am ehesten an Ihrem Fahrzeug vorstellen” eher mit “Sportfahrwerk, Alufelgen oder iPod Anschluss” antworten werden zählt die Anhängerkupplung nach wie vor zu den am häufigsten nachgefragten Autoteilen. Sie steht damit in einer Reihe mit Teilen wie Bremsscheiben, Stoßdämpfer, Auspuff und Kupplung. Zwar kann man sich Autos wie einen Mercedes SLK, einen Hyundai Getz, einen VW Polo oder einen Porsche 911 kaum mit einer Anhängerkupplung  vorstellen – es soll laut Fachleuten jedoch für nahezu jedes Auto eine AHK geben bzw. diese auch gekauft werden.

Seit Jahren gibt es für Kaufinteressenten von Anhängerkupplungen und den dazu benötigten Elektrosätzen (oder auch “E-Sätzen”) spezielle Online-Shops wie rameder, Bertelshofer oder Cago, die sich aufgrund ihrer großen Auswahl und guter Preise bei den Kunden großer Beliebtheit erfreuen. Auch bei daparto, dem Autoteile-Marktplatz, ist das Thema “Anhängerkupplung” ein sehr wichtiges. Vor allem im Frühjahr ist die Nachfrage nach einer neuen AHK bei vielen Autofahrern groß. Die Anbieter auf dem Portal haben sich auf diese Kunden sehr gut eingestellt und bieten ihnen ein breites Sortiment in diesem Bereich – von der Anhängerkupplung über den Kugelkopf oder AHK Montagesatz bis zum passenden Elektrosatz.

Zu jeder Anhängerkupplung gehört ein passender Elektrosatz

Zu jeder Anhängerkupplung gehört ein passender Elektrosatz

Die korrekte Bezeichnung für die Anhängerkupplung lautet “Anhängezugvorrichtung“. Am Heck eines Fahrzeug wird, um damit einen Anhänger zu ziehen, eine Halterung, die einen Kugelkopf in ihrer Mitte trägt, montiert.  Die Kugel hat (wie viele Dinge im Straßenverkehr) eine Norm: Ihr Durchmesser beträgt 50mm. Erfinder der AHK war die Fa. Westfalia im ostwestfälischen Wiedenbrück aus der Nähe von Gütersloh. Auch heute werden Anhängerkupplungen unter dem Namen Westfalia vertrieben. Der mit dem Auto zu verbindende Anhänger besitzt ein seiner Deichsel ein zur Kupplung passendes Gegenstück (die so genannte “Kugelpfanne”). Mit Hilfe eines Verschlusses werden die beiden Elemente miteinander verbunden. Der Anhänger ist damit ferst mit der Anhängerkupplung gekoppelt und kann so nicht abheben; die Kugelpfanne ist jedoch auf dem Kugelkopf drehbar (wichtig u.a. bei Kurven) . An der Anhängerkupplung kann alternativ auch ein Fahrradträger mittels einer dafür vorgesehenen Vorrichtung montiert werden. Diesen nennt man “Heckträger”. Autofahrer haben die Wahl zwischen einer so genannten “starren” Anhängerkupplung oder einer, deren Kugelkopf bei Bedarf abgenommen werden kann.

Zu einer Anhängerkupplung gehört auch ein passender “Elektrosatz”. Dieser verbindet die Elektrik des Zugfahrzeugs mit der des Anhängers. So werden auch beim Anhänger die Heckleuchten, Blinker und Bremslichter gesteuert. Die für die verbindung verfügbaren Steckverbindungen sind – natürlich – genormt. Man unterscheidet dabei 7-polige und 13-polige Varianten.  Mit dem Kauf einer neuen Anhängerkupplung ist demnach in der Regel auch der Kauf von einem neuen Elektrosatz verbunden. Auch hier bietet daparto eine sehr große Auswahl an E-Sätzen für fast jedes Auto.