Angeber – Auto – Wissen! Wusstet ihr schon, dass… #02
– 31. Januar, 2012

Wusstet ihr schon, dass Katzenstreu ideal ist um ein Fahrzeug im Winter von der Stelle zu bekommen?

Katzenstreu ist nicht nur leichter als Sand, es ist dazu auch noch leicht zu transportieren und friert nicht ein. Wer auf Glatteis oder auf Schnee nun Probleme beim Anfahren hat, kann Katzenstreu vor und hinter die (hoffentlich montierten) Winterreifen streuen. In bergigen Gegenden ist Katzenstreu allerdings keine Alternative zu den Schneeketten. Sinn macht es die Räder vorher ggf. mit einem Kehrblech / einem Besen freizuschaufeln.

Habt ihr schon gewusst, dass Salz im Innenraum dafür sorgen kann, dass die Scheiben seltener beschlagen?

Ist wirklich so. Salz verbessert nicht nur den Geschmack, sondern oft auch die Sicht. Das Salz entzieht der Luft im Fahrzeug die Feuchtigkeit. Diese Feuchtigkeit setzt sich ja im Normalfall beim Auskühlen an den Scheiben ab. Omas Geheimtipp: Einen Baumwollbeutel mit Salz füllen, ordentlich vernähen und in den Innenraum legen! Vorher sollte man die Scheiben und vor allem die Windschutzscheibe ordentlich von innen putzen, denn schmutzige Scheiben beschlagen schneller.

Wusstet ihr, dass ca. 20% der Autounfälle in Schweden durch Elche verursacht werden?

Dabei kommen aber nicht immer die Elche zu Schaden, aber ausweichende Autofahrer die dann nicht den Elch sondern einen Baum / Strauch / Graben knutschen zählen auch als Unfall in dieser Statistik. Der Elch hat ja gerade zu einem deutschen Automobilhersteller ein ganz besonderes Verhältnis. Mercedes nimmt die Geschichte inzwischen mit Humor und zeigte auf der letzten IAA seine Verbundenheit. Der Hersteller hatte auf der Rolltreppe einen Elch platziert.

Habt ihr denn auch gewusst, wo man im Auto am sichersten sitzt?

In der Fahrschule habe ich gelernt, dass es hinter dem Fahrer (vermutlich auf Grund des Selbsterhaltungstrieb) am sichersten sein soll. Statistisch gesehen ist der sicherste Platz im Auto allerdings hinten in der Mitte (zu mindestens bei einem Fahrzeug mit 5 Sitzplätzen).

Wusstet ihr denn auch schon, in welchem Auto Bonnie & Clyde gestorben sind?

Bonnie und Clyde starben nämlich nicht in irgendeinem Fahrzeug. Nein der Ford V8 war damals nagelneu und wurde 1934 von dem wohl bekanntesten Gangster-Pärchen gestohlen. Bonnie und Clyde wurden in diesem Wagen von Kugeln durchsiebt. 167 Einschusslöcher machten aus dem Luxusmodell vom Ford V8 einen Haufen Schrott, hier ein Video welches damals (im Jahr 1934) von einem Amateurfilmer gedreht wurde:

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Rote, gelbe oder grüne Umweltzone? Wo wird verschärft? Was kann man tun?
– 30. Januar, 2012

2006 wurde die erste Umweltzone eingeführt. Feinstaubzone werden diese auch genannt. Mit Beginn diesen Jahres wurden zahlreiche Richtlinien deutlich verschärft und auch neue Umweltzonen wurden eingerichtet. In Osnabrück, Stuttgart oder aber auch in Frankfurt an Main sind ab diesem Jahr nur noch Fahrzeuge mit einer grünen Plakette in der Innenstadt erlaubt. Die Landeshauptstadt von Bayern wird im Oktober nachziehen. Diese “grüne” Stufe galt bis dato nur für Berlin, Bremen, Hannover und Leipzig. Nicht ganz so hart trifft es die Bewohner vom Ruhrgebiet. Auf den 850 Quadratkilometern zwischen Duisburg und Dortmund darf man nur mit mindestens einer roten Plakette fahren. Allen anderen könnte die Polizei die rote Karte zeigen, eine Geldbuße von 40 € verhängen sowie einen Punkt in Flensburg verkündigen.

Über Sinn oder Unsinn dieser Umweltzonen lässt sich sicherlich auch weiterhin streiten. Fakt ist, dass der Vulkanausbruch vom 1666 Meter hohen Eyjafjallajökull, die Messwerte im Jahr 2012 deutlich verändert hat. Die Belastung stieg durch den Vulkanausbruch höher als es je alle Fahrzeuge geschafft hätten. Kritiker der Umweltzonen vermuten ja schon länger, dass die Heizungen (egal ob privat oder gewerblich) als Hauptverursacher am Feinstaub in den Städten ist. Am Feldberg in Baden Württemberg steht eine Messstelle, die ebenfalls den Feinstaub in der Luft misst. Die Meßwerte dort könnten den Kritikern recht geben, denn dort oben fahren zwar viele Autos (der Feldberg ist ja durchaus gut besucht) aber es stehen dort keine Häuser (dementsprechend auch keine Heizungen). Dort oben werden die Grenzwerte nicht erreicht.

Machen wir uns nichts vor, wir werden da wohl nicht viel unternehmen können. Was bleibt? Eine Umrüstung / ein Neukauf oder das vermeiden von Großstädten. Diesel Fahrzeuge kann man ggf. mit einem Rußpartikelfilter nachrüsten lassen. Der Umbau der etwa zwischen 600 und 1600 € kosten kann wird vom Staat mit einer pauschale von 330 € bezuschusst. Bei Benzin-Motoren kann ggf. ein Kaltlaufregler für eine bessere Schadstoff-Plakette sorgen. Eine Tatsache bleibt also, der Autofahrer wird weiterhin ordentlich zur Kasse gebeten, so oder so!

 

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Es wird noch mal kalt in Deutschland – jetzt noch mal das Auto schützen und schonen!
– 29. Januar, 2012

Wir geben zu, dass uns der Winter in dieser Saison ja eher in Stich gelassen hat. Doch jetzt wird es noch mal kalt und somit auch glatt auf den Straßen. Die Straßendienste haben viel Streugut / Salz gebunkert und können so gut dagegen wirken. Salz ist allerdings nicht nur schädlich für die Umwelt, sondern auch für den Lack, den Unterboden, die Felgen und vor allem auch für die Dichtungen der Fahrzeuge. Aus dem Grund geben wir euch vom daparto-Team einen wichtigen Tipp: Häufiger den Wagen waschen im Winter! Warum? Weil das Salz die Karosserie angreift, nicht nur am Unterboden, sondern z.B. auch auf der Motorhaube (bei Steinschlägen) oder auch bei anderen Fahrzeugteilen mit Kratzern. Wo das Salz sich erstmal festgesetzt hat muss es entfernt werden, denn sonst ist die braune Pest nicht mehr weit. Bei der Autowäsche ist im Winter die Vorwäsche besonders wichtig, aus dem Grund empfehlen wir Autowaschstraßen die von Hand noch eine Vorwäsche anbieten. Damit werden dann Kratzer im Lack vermieden, also … ihr wisst wo ihr morgen hinfahren dürft.

Kleiner Tipp: Nach der Fahrzeugwäsche alle Türen öffnen und die Gummidichtungen trocknen. Es macht Sinn die Dichtungen mit geeigneten Mitteln einzureiben, damit kommt man dann auch noch bei Minustemperaturen ins Auto, ausserdem wird so das Einreissen der Dichtung vermieden. Wer sein Auto liebt, der schützt die Karosserie mit Schutzwachs, denn dieser lässt den Schmutz abperlen und verhindert eine Haftung an den Karosseriestellen. Wichtig: Die Scheiben entwachsen, denn ansonsten führt das zu Schlierenbildung und verhindert die Wischleistung von den Scheibenwischern. Die Scheibenwischer sollte man übrigens nicht zum “Eiskratzen” verwenden. Wie oben schon im Titel geschrieben, es wird wieder kalt in Deutschland, also schnell noch den Kühlerfrostschutz gecheckt und die Scheibenreinigungsanlage mit Frostschutz aufgefüllt, damit man den Durchblick nicht verliert. Eine eingefrorene Scheibenreinigungsdüse bringt euch nämlich nichts:

Die Batterie muss im Winter ganz schön hart arbeiten, ist sie zu schwach, hilft nur ein Starthilfekabel und ein netter Nachbar oder eine Starthilfebatterie. Die Batterie einzupacken macht Sinn, denn die Fahrzeugbatterie mag keine kalten Temperaturen. Fahrt vorsichtig und achtet auch auf die anderen Verkehrsteilnehmer, denn nicht jeder kann mit seinem Fahrzeug auf dem glatten Untergrund gut umgehen.

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40 Jahre Mazda in Deutschland…
– 28. Januar, 2012

Noch ist es nicht ganz so weit, aber dieses Jahr feiert Mazda 40 Jahre Mazda Motors Deutschland GmbH. Mazda selber gibt es ja schon seit dem Jahre 1960. 12 Jahre später wollte man damals auch den anspruchsvollsten Automarkt der Welt erobern. Zuvor expandierte Mazda schon und hatte in dreizehn Ländern Produktionsstandorte. Felix Wankel und Mazda gehören zusammen wie Pech und Schwefel. 1961, also ein Jahr nach der Gründung von Mazda, hatten die Japaner die Lizenzen für den Kreiskolbenmotor erworben. Im Jahr 1972 stellte Mazda (damals als einzige Autohersteller) Fahrzeuge mit Wankelmotor in verschiedenen Modellen her.

Der erste Mazda, für den deutschen Markt, war der Mazda 1000, anschließend folgte der Mazda 1300, der Mazda 616 oder der Mazda RX-3. Der RX-3 war ein Coupé mit 95 PS und Wankelmotor. Bekannter sind heute sicherlich die Modelle vom Mazda 323 oder der Mazda 626. Diese Limousine wurde mehrfach das erfolgreichste Importfahrzeug. Auch offene Flitzer wurden importiert, so natürlich ab 1989 der Madza MX-5. Zu dem Zeitpunkt galten Roadster eigentlich als “Schnee von gestern”, doch der Erfolg sollte Mazda recht geben. Das ein Wankelmotor auch sportlich sein kann bewies Mazda im Jahre 1991. Denn in diesem Jahr gewann Mazda als erster japanischer Automobilhersteller das 24 Stunden Rennen von Le Mans. Der Wankelmotor war nicht nur standfest sondern hatte auch eine Leistung von 700 PS.

Die Marke hat sich in Deutschland etabliert, heute gibt es den Mazda 3, den Mazda 6 und natürlich auch weiterhin den Mazda MX5. In Deutschland sind aktuell mehr Mazda Fahrzeuge angemeldet als von Seat, Nissan, Honda oder z.B. Hyundai. 40 Jahre auf dem hart umkämpften Automarkt haben also ihre Spuren hinterlassen.

Neue Spuren (im Sand) könnte der Mazda CX-5 hinterlassen, der SUV soll ab 23.990 € auf den Markt kommen und ebenfalls als Allrad-Fahrzeug zu bekommen sein. Der Mazda Kunde hat die Wahl zwischen einem manuellen 6 Gang Getriebe oder einer Automatik. Der 2,2 Liter Diesel Motor liefert 150 PS und 380 Nm, soll dabei allerdings mit einem Verbrauch von 4,5 Liter ankommen. Der Mazda CX-5 greift damit zu den Mitbewerbern wie Mitsubishi ASX, Nissan Quasqai etc.

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Auto-Wissen: Heute gibt es ein paar Zahlen über Autos in Deutschland
– 27. Januar, 2012

Das KBA sammelt nicht nur die Punkte in Flensburg, sondern ist nun auch die Quelle für die nachfolgenden Zahlen. Es geht um den Fahrzeugbestand in Deutschland: So waren am 01.01.2012 in Deutschland sagenhafte 51,7 Millionen Kraftfahrzeuge angemeldet. Davon waren 42,9 Millionen Fahrzeuge sogenannte Personenkraftwagen (also normale PKW). Dazu kommen noch 6,2 Millionen KFZ-Anhänger, darunter fallen dann auch Wohnwagen, Nutzfahrzeuganhänger und kleinere Anhänger.

Wenn man so durch die Gassen geht, sieht man ja eigentlich auf den ersten Blick immer weniger “ältere Fahrzeuge”. Ich habe heute morgen mal bewusst darauf geachtet, in meiner direkten Nachbarschaft gibt es nur ein Fahrzeug welches älter ist als 8 Jahre. Dennoch stieg das statistische Durchschnittsalter von 8,3 auf 8,5 Jahre. Vermutlich sind daran die gepflegten Youngtimer und Oldtimer schuld. 259.000 Oldtimer mit H-Kennzeichen sind angemeldet, 1,9 Millionen Fahrzeuge verfügen über ein Saisonkennzeichen.

So, nun zur Punkteverteilung: 9,1 Millionen PKW sind von VW. Volkswagen kann sich freuen, denn der Konzern hat nun mehr Fahrzeuge als zuvor in Deutschland auf der Straße. Bei Opel und Ford ging der Fahrzeugbestand leicht zurück. Renault / Dacia führt die Rangliste der Importeure an. 2,2 Millionen Fahrzeuge rollen hier über die deutschen Straßen, doch hier heißt es auch: Wer rastet, der rostet. Auf dem Vormarsch sind nämlich definitiv Hyundai und Skoda.

27,2% aller zugelassenen PKW sind Kompaktwagen, 20,5% sogenannte Kleinwagen doch am größten zulegen konnten die Geländewagen / SUVs. 2,1 Millionen Geländewagen / SUVs rollen inzwischen über unsere Straßen, vor Kindergärten und zum Reitplatz. 2,6 Millionen PKW in Deutschland haben einen Allradantrieb, darunter findet man neben den Offroadern natürlich auch die Sportwagen sowie die Fahrzeuge von Audi mit quattro-Antrieb. Für mich als Cabrio Freund erfreulich: 1,8 Millionen Cabrios fahren durchs Land, auch hier gab es einen Anstieg in der Zulassungsstatistik. Liegt es event. daran, dass viele Cabrios mit Klappdach einfach alltagstauglicher geworden sind? Im Elektrobereich wurden gerade mal 4.541 Fahrzeuge angemeldet. Hybridfahrzeuge spielen mit 47.642 Fahrzeugen auch noch keine große Rolle. Insg. haben die Fahrzeuge mit einem Alternativen Antrieb einen Anteil von 1,4 % am gesamten PKW-Bestand in Deutschland.

Jetzt wird es interessant: Über 50 % der Fahrzeuge in Deutschland sind in nur 3 Bundesländern angemeldet. 10,7 Millionen Fahrzeuge in NRW, 9 Millionen in Bayern und 7,2 Millionen in Baden Württemberg! Über die Autobahnen rollen auch mehr LKWs, denn auch die Zulassungswerte gingen nach oben und vermutlich sehen wir, wenn die Sonne scheint, auch mehr Motorräder. 3,9 Millionen Krafträder (so der amtliche Ausdruck) gibt es in Deutschland. Davon 112.000 “leichte vierrädrige KFZ” – im Volksmund auch Quad genannt.

[Quelle für die Zahlen: KBA, Flensburg]

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