Archiv für die Kategorie „Tipps & Tricks“

 

Was passiert wenn man mit fast 200 km/h gegen eine Wand fährt? – 18. Januar, 2012

Mit dem Kopf möchte man ja häufiger durch die Wand, oft hat man auch ein Brett vor dem Kopf aber sicherlich hat sich jeder schon mal gefragt: “Was passiert eigentlich mit so einem Auto, wenn dieses mit Vollgas gegen die Wand fährt!” – Die Jungs von Fifth Gear haben es getestet. Mit 193 km/h fuhren sie einen Ford Focus gegen eine Wand. Natürlich saßen am Steuer Crash Test Dummies, denn den Aufprall hätte vermutlich keiner der Insassen überlebt. Interessant ist das Video auf jeden Fall zu sehen, denn auch am Heck gingen Teile kaputt. Von diesem Fahrzeug kann man anschließend keine Ersatzteile mehr gebrauchen, wobei die eine Felge und die Hinterachse noch ganz gut aussahen:

 

Wisst ihr eigentlich was überhaupt bei einem Frontalaufprall passiert? Die meisten von euch werden hoffentlich nie in die Gelegenheit kommen es selber einmal auszuprobieren. Ich kann euch sagen, es ist keine Erfahrung die man gemacht haben muss. Bei aktuellen Fahrzeugen sorgen eine Hand voll Sicherheitssysteme dafür, dass die Insassen noch eine Chance haben zu Überleben. Bei einem Aufprall ziehen euch zunächst die Gurtstraffer in den Sitz. Die Gurtstraffer ziehen in der Tat an, bevor der Airbag sich öffnet. Der Aufprall auf den Airbag müsst ihr euch auch nicht wie ein Kinderspiel vorstellen. Ihr fallt da nicht sanft in ein Kissen und werdet leicht abgefangen. Ihr bekommt eine Schlag von vorne, dieser sorgt allerdings in der Regel dafür, dass ihr euch nicht auch noch euer Genick brecht. Bei vielen Fahrzeugen werden im Falle eines Unfalles die Pedale weggeklappt. Einige Fahrzeuge haben sogar Sollbruchstellen. Sprich die Rettungsdienste können diese später einfach “abbrechen”. Der Gurtstraffer und der Airbag müssen nach einem Unfall natürlich ersetzt werden, die Gurtstraffer lösen sich auch schon bei leichteren Unfällen (wo der Airbag noch nicht auslöst). Dieses erkennt man leicht an der (roten) Fahne die aus der Gurtschnalle herauskommt.

Bei dem Fahrzeug aus dem Crashtest-Video oben würde man vermutlich nicht mehr an eine Reparatur denken:

Bei daparto gelernt: Was tun wenn die Handbremse eingefroren ist? – 17. Januar, 2012

Hätte ich mein Handy heute morgen auf lautlos gelassen, dann hätte ich heute morgen ausschlafen können. Gestern Abend wurde es verdammt spät und ich habe mir extra den Wecker ausgestellt. Doch als guter Freund ist man natürlich immer für seine Freunde erreichbar, so klingelte um etwa halb 8 (nach nur ein paar Stunden Schlaf) mein Handy. “Meine Handbremse ist eingefroren, was soll ich tun?” – spätestens in dem Moment habe ich es bereut irgendwann mal eine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker gemacht zu haben ;) .

Ich weiß gar nicht ob man es heute noch in der Fahrschule lernt, aber auch bei aktuellen Fahrzeugen macht es durchaus Sinn, die Handbremse im Winter nicht zu ziehen. Man kann das Fahrzeug auch mit eingelegtem Gang (und event. einem Keil unter den Rädern) sichern. Bei der Handbremse können mehrere Faktoren dafür sorgen, dass diese festfriert. Die Bremsbeläge werden ja gegen die Bremsscheiben / gegen die Bremstrommel gedrückt. Hier könnte gefrorene Feuchtigkeit dafür gesorgt haben, dass diese nun “fest” sind. Es könnte aber auch der Seilzug von der Handbremse sein. Dieser wird, in der Regel, durch eine Hülle geschützt. Auch diese Hülle kann aber mal defekt sein und Feuchtigkeit hereinlassen.

Wer nun mit einer angezogenen Handbremse bzw. einer schleifenden Bremse losfährt, wird die Abnutzung der Bremsscheiben / Bremsbeläge drastisch erhöhen. Früher sagte man immer: “Langsam anfahren, die löst sich schon wieder!”. Heute weiß man hingegen, dass man damit mehr kaputt machen kann als einem Lieb ist. Ich möchte auch definitiv davor warnen mit Lötlampen, Gasbrennern oder ähnlichem der Bremse zu Nahe zu kommen und auch der Scheibenenteiser hat in der Nähe der Bremsen nichts zu suchen. Selbstversuche mit einem Fön könnten event. Kunststoffteile beschädigen / verfärben.

Fakt ist: Ist die Handbremse erst mal fest, dann helfen auch keine klugen Sprüche weiter. Beim nächsten mal weiß man dann ja Bescheid und wird die Handbremse sicherlich nicht mehr bei so kalten Temperaturen benutzen. Einige versuchen es mit “Wagen warmlaufen lassen” – dieses ist zwar in dem Fall nicht unbedingt verboten, denn man versucht ja das Fahrzeug Betriebsbereit zu bekommen, führt vermutlich aber auch nicht zu dem gewünschten Resultat, denn der Motor und die Auspuffanlage sind in den meisten Fällen sehr weit von der Handbremse / den Bremsen entfernt.  Warmes Wasser kann helfen, aber hier haben wir ja schon wieder das Problem, dass dieses Wasser wieder einfrieren möchte. Die Moleküle vom warmen Wasser frieren sogar noch schneller ein, als beim kalten Wasser. Eigentlich hilft am besten: stehen lassen und auf die Sonne warten, nach den ersten Sonnenstrahlen (wenn die Scheiben von alleine auftauen) löst sich in der Regel auch die Bremse wieder, denn da ist ja dann kein “Zug” mehr drauf.

Aus dem Grund: Wenn die Bremse gangbar ist, den Wagen in eine trockene Halle (Parkhaus) fahren, damit die restliche Feuchtigkeit entweichen kann. Danach sollte man sich auf die Fehlersuche begeben und ggf. die Gummitülle oder aber die Abdeckung ersetzen. Es muss allerdings nicht direkt immer etwas undicht sein, im Winter kann die Feststellbremse durchaus auch mal so einfrieren.

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Alle Jahre wieder: Wie spare ich Sprit? Kraftstoff sparen! – 14. Januar, 2012

Alte Hasen und junge Füchse werden die nachfolgenden Tipps und Tricks schon alle kennen, doch macht es sicherlich Sinn sich diese noch mal hervorzurufen. Fahranfänger dürften diese Spritspartipps gerade noch in der Fahrschule gelernt haben, doch sind wir mal ehrlich, in der Fahrschule ist man doch nur scharf auf das Autofahren und event. auch noch auf den ein oder die andere die ebenfalls bei der Fahrschule die Schulbank drückt.

Trotzdem wird der Kraftstoff (nicht nur gefühlt) immer teurer und aus dem Grund schreiben wir euch hier nun noch mal ein paar Tipps zum Sprit sparen auf, damit ihr auch morgen noch kraftvoll Gas geben könnt.

Früh hochschalten! Natürlich klingt ein Wagen zorniger wenn man ihn fast bist in den Drehzahlbegrenzer zieht, doch Kraftstoff spart man nur wenn man schnell hochschaltet. Bei Benzinern vor 3000 U/min und bei Dieselfahrzeugen bei ca. 2000 U/min. Dabei sollte man aber auch immer die Straße im Blick haben, denn es macht auch keinen Sinn beim anfahren am Berg frühzeitig hochzuschalten. Wer über ein Automatikgetriebe verfügt, der sollte Kickdowns vermeiden. Auch die ständige Benutzung vom Sportmodus zieht den Tank schneller leer (macht aber auch wirklich viel mehr Spaß, aber darum geht es in diesem Beitrag ja nicht).

Sich einfach mal gehen lassen ist für uns Menschen ja oft nicht einfach. Das Auto, ja das könnten wir doch einfach mal rollen lassen. Wenn z.B. die Ampel vor uns rot ist, dann kann man einfach mal den Fuß vom Gaspedal nehmen und das Auto rollen lassen – spart Sprit und schont die Umwelt.

Den Reifendruck sollte man übrigens auch mal überprüfen! Wer zuwenig Druck in den Reifen hat, erhöht damit den Rollwiderstand. Steigt der Rollwiderstand, so steigt auch der Kraftstoffverbrauch. Im Umkehrschluss sollte man es nun allerdings auch nicht mit dem Reifenluftdruck übertreiben, denn wer zuviel Luft im Reifen hat, der fährt nur noch auf der Innenfläche des Reifens und kann somit schneller die Haftung verlieren.

Die ganzen elektronischen Verbraucher im Fahrzeug sind zwar schön, verbrauchen aber alle Kraftstoff! Eine abgeschaltete Klimaanlage kann z.B. den Verbrauch um bis zu 10% senken. Wer im Kofferraum ständig 6 volle Wasserkisten transportiert, braucht sich auch nicht wundern wenn der Spritverbrauch in die Höhe geht. Von Ballast sollte man(n) sich befreien und man muss sich auch mal trennen können.

Im Frühling oder im Sommer fährt man gerne mal mit offenem Fenster durch die Gegend. Klar, das cruisen macht Spaß, doch erhöht dieses den Luftwiderstand des Fahrzeuges. Kein Scherz: In den meisten Fällen ist es effizienter die Klimaanlage einzuschalten, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten.

Last but not least: Die Inspektionen durchführen, denn nur ein gut gewartetes Auto wird es euch an der Tankstelle danken. Frisches Öl, ein frischer Ölfilter und neue Zündkerzen müssen schon mal sein. Ein sauberer Luftfilter und ein neuer Benzinfilter können auch nie schaden. Natürlich sind Inspektionen teuer, doch bei einem “etwas älterem” Fahrzeug kann man diese auch durchaus selber machen und somit Geld sparen und darum ging es ja in diesem Beitrag.

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Der Winter blieb aus, jetzt schon auf Sommerreifen wechseln? – 4. Januar, 2012

Nein! Ein Wintereinbruch kann immer noch kommen! Ich erinnere mich an Veranstaltungen nach Ostern bei denen man bei strahlenden Sonnenschein und “warmen Temperaturen” ins Bett gegangen ist und am nächsten Morgen 10 cm Neuschnee vor der Tür hatte. Man spricht bei Winterreifen ja in der Rgel von Oktober bis Ostern, einige halten sich auch an die Regel: 7 Grad = Winterräder! Inzwischen haben sich allerdings die Mischungsverhältnisse der Reifen schon etwas verbessert. Musste man früher noch einen deutlichen Mehrverschleiss bei höheren Temperaturen befürchten kann man diesen heute bei Temperaturen bis zu 15 Grad fast schon vernachlässigen. Natürlich sollte man keine Winterreifen im Hochsommer fahren, denn da lässt die Bremsleistung auf Grund der “falschen Gummimischung” dann doch deutlich nach.

Beim Winterreifen sind es die Schnitte im Profil, die für die Haftung verantwortlich sind. Die feinen Lamellen haben eine besseren Grip als der härtere Sommerreifen. Daher spricht man auch davon, dass Winterreifen weich und Sommerreifen hart sind. Die Gummimischung der Winterbereifung ist tatsächlich darauf ausgelegt nicht zu verhärten, die Mischung ist kältebeständiger. Wenn der Winter uns dann doch noch (wenn auch verspätet) eiskalt erwischt, steht man auf Sommerbereifung oft ganz schön blöd da:

Fakt ist: Winterreifen unter 3 mm Profil sollten ausrangiert werden, d.h. bevor die Winterreifen (nach Ostern) wieder umgezogen und eingelagert werden, sollte man auf jeden Fall die Profiltiefe checken. Die Winterreifen und die Abrolleigenschaften sagen aber auch einiges über das Fahrzeug aus, so kann man z.B. am Verschleiss der Reifen erkennen ob hier ggf. eine Verstellung der Achsgeometrie vorliegt. Wer Ostern die Reifen umsteckt, sollte auf jeden Fall sich auch die Bremsscheiben, Bremsbeläge ansehen. In der kalten Jahreszeit werden die Bremsen ja doch häufiger verwendet, da macht die Kontrolle dann schon Sinn. Sinn macht es übrigens auch bei den Winterreifen regelmäßig den Luftdruck zu überprüfen.

Jetzt geben wir euch aber noch einen Tipp: JETZT Sommerreifen kaufen! Winterreifen und Sommerreifen sollte man immer antizyklisch kaufen, denn jedes Jahr im Winter gibt es Lieferengpässe bei den Winterreifen, jedes Jahr im Sommer gibt es Engpässe bei der Sommerbereifung. Also macht es jetzt durchaus Sinn sich schon mal neue Sommerreifen zu bestellen bzw. sich event. selber ein neuen Satz Kompletträder zu gönnen, es gibt ja wieder viele schöne neue Alufelgen und man(n) muss sich ja auch mal was gönnen ;) .

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Frohes Neues Jahr 2012! Was ändert sich im Jahr 2012 für Autofahrer? – 1. Januar, 2012

Zunächst möchten wir euch erstmal viel Glück für das Jahr 2012 wünschen. Viel Glück und vor allem viel Gesundheit und das eure persönlichen Wünsche in Erfüllung gehen und ihr eure persönlichen Ziele erreicht. Wie in jedem Jahr gibt es auch in diesem Jahr einige Änderungen rund um das Thema Auto, die wir nun mal kurz ansprechen wollen:

Die Rückdatierung bei der Tüv-Untersuchung fällt weg. Das heißt, wer eigentlich im November 2011 zum Tüv gemusst hätte, aber erst dieses Jahr zum Tüv fährt, bekommt auch die Tüv-Plakette von diesem Jahr / Monat. Wir dürfen auch davon ausgehen, dass in der Mitte des Jahres die Wechselkennzeichen eingeführt werden, auch wenn diese derzeitig noch umstritten sind. Versicherungstechnisch könnte es günstiger werden, Steuern fallen wohl trotzdem an und die Fahrzeuge ohne amtliches Kennzeichen dürfen auch nicht an der Straße parken. Somit braucht man also genügend Stellplätze bzw. Garagen um da wirklich einen Nutzen von zu haben. In diesem Jahr soll auch die Vollstreckung von Bußgeldern aus der EU funktionieren, die Halter-Daten von Fahrzeugen sollen ab diesem Jahr EU-weit ausgetauscht werden können. Somit darf man sich vermutlich dann demnächst auch über Knöllchen aus dem Ausland freuen.

LKWs auf Achse! In einigen Bundesländern startet ein Feldversuch mit den großen, langen LKWs – diese werden allerdings von einigen Bundesländern ausgebremst, so dass dieser Testversuch ja eigentlich schon zum Scheitern verurteilt ist. Ärgerlich wird aus auch für diejenigen, die keine grüne Umweltplakette in ihrem Fahrzeug kleben haben, denn einige Städte schaffen neue Umweltzonen, andere verschärfen die Zonen. Bei den Ersatzteilen gibt es auch neue Regelungen, so müssen z.B. Autoreifen, die nach dem 01.11.2012 hergestellt werden, nachfolgende Angaben tragen: Rollwiderstand, Rollgeräusch und Haftung bei Nässe. Für die Fahrzeughersteller kommt auch noch eine neue Pflicht: Alle Fahrzeuge die nach dem 01.11.2012 neu typgeprüft werden, also komplett neu entwickelt auf den Markt kommen, müssen ein Reifendruckkontrollsystem verbaut haben.

Ihr tankt hier in Deutschland E10? Dann dürftet ihr damit zur Minderheit angehören, wer demnächst nach Österreich fährt kann allerdings auch, den immernoch umstrittenen Kraftstoff, mit einem Bio-Ethanol Anteil von bis zu 10%, an der Zapfsäule finden. Das Beste kommt zum Schluss! Wer ein Fahrzeug mit Diesel Motor fährt und noch keinen Rußpartikelfilter verbaut hat, kann sich diesen nun durch einen Zuschuss vom Staat bezuschussen lassen. 330 € gibt es vom Vater Staat zum Schutz der Mutter Erde.

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