Archiv für die Kategorie „Tipps & Tricks“

 

Rote, gelbe oder grüne Umweltzone? Wo wird verschärft? Was kann man tun? – 30. Januar, 2012

2006 wurde die erste Umweltzone eingeführt. Feinstaubzone werden diese auch genannt. Mit Beginn diesen Jahres wurden zahlreiche Richtlinien deutlich verschärft und auch neue Umweltzonen wurden eingerichtet. In Osnabrück, Stuttgart oder aber auch in Frankfurt an Main sind ab diesem Jahr nur noch Fahrzeuge mit einer grünen Plakette in der Innenstadt erlaubt. Die Landeshauptstadt von Bayern wird im Oktober nachziehen. Diese “grüne” Stufe galt bis dato nur für Berlin, Bremen, Hannover und Leipzig. Nicht ganz so hart trifft es die Bewohner vom Ruhrgebiet. Auf den 850 Quadratkilometern zwischen Duisburg und Dortmund darf man nur mit mindestens einer roten Plakette fahren. Allen anderen könnte die Polizei die rote Karte zeigen, eine Geldbuße von 40 € verhängen sowie einen Punkt in Flensburg verkündigen.

Über Sinn oder Unsinn dieser Umweltzonen lässt sich sicherlich auch weiterhin streiten. Fakt ist, dass der Vulkanausbruch vom 1666 Meter hohen Eyjafjallajökull, die Messwerte im Jahr 2012 deutlich verändert hat. Die Belastung stieg durch den Vulkanausbruch höher als es je alle Fahrzeuge geschafft hätten. Kritiker der Umweltzonen vermuten ja schon länger, dass die Heizungen (egal ob privat oder gewerblich) als Hauptverursacher am Feinstaub in den Städten ist. Am Feldberg in Baden Württemberg steht eine Messstelle, die ebenfalls den Feinstaub in der Luft misst. Die Meßwerte dort könnten den Kritikern recht geben, denn dort oben fahren zwar viele Autos (der Feldberg ist ja durchaus gut besucht) aber es stehen dort keine Häuser (dementsprechend auch keine Heizungen). Dort oben werden die Grenzwerte nicht erreicht.

Machen wir uns nichts vor, wir werden da wohl nicht viel unternehmen können. Was bleibt? Eine Umrüstung / ein Neukauf oder das vermeiden von Großstädten. Diesel Fahrzeuge kann man ggf. mit einem Rußpartikelfilter nachrüsten lassen. Der Umbau der etwa zwischen 600 und 1600 € kosten kann wird vom Staat mit einer pauschale von 330 € bezuschusst. Bei Benzin-Motoren kann ggf. ein Kaltlaufregler für eine bessere Schadstoff-Plakette sorgen. Eine Tatsache bleibt also, der Autofahrer wird weiterhin ordentlich zur Kasse gebeten, so oder so!

 

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Es wird noch mal kalt in Deutschland – jetzt noch mal das Auto schützen und schonen! – 29. Januar, 2012

Wir geben zu, dass uns der Winter in dieser Saison ja eher in Stich gelassen hat. Doch jetzt wird es noch mal kalt und somit auch glatt auf den Straßen. Die Straßendienste haben viel Streugut / Salz gebunkert und können so gut dagegen wirken. Salz ist allerdings nicht nur schädlich für die Umwelt, sondern auch für den Lack, den Unterboden, die Felgen und vor allem auch für die Dichtungen der Fahrzeuge. Aus dem Grund geben wir euch vom daparto-Team einen wichtigen Tipp: Häufiger den Wagen waschen im Winter! Warum? Weil das Salz die Karosserie angreift, nicht nur am Unterboden, sondern z.B. auch auf der Motorhaube (bei Steinschlägen) oder auch bei anderen Fahrzeugteilen mit Kratzern. Wo das Salz sich erstmal festgesetzt hat muss es entfernt werden, denn sonst ist die braune Pest nicht mehr weit. Bei der Autowäsche ist im Winter die Vorwäsche besonders wichtig, aus dem Grund empfehlen wir Autowaschstraßen die von Hand noch eine Vorwäsche anbieten. Damit werden dann Kratzer im Lack vermieden, also … ihr wisst wo ihr morgen hinfahren dürft.

Kleiner Tipp: Nach der Fahrzeugwäsche alle Türen öffnen und die Gummidichtungen trocknen. Es macht Sinn die Dichtungen mit geeigneten Mitteln einzureiben, damit kommt man dann auch noch bei Minustemperaturen ins Auto, ausserdem wird so das Einreissen der Dichtung vermieden. Wer sein Auto liebt, der schützt die Karosserie mit Schutzwachs, denn dieser lässt den Schmutz abperlen und verhindert eine Haftung an den Karosseriestellen. Wichtig: Die Scheiben entwachsen, denn ansonsten führt das zu Schlierenbildung und verhindert die Wischleistung von den Scheibenwischern. Die Scheibenwischer sollte man übrigens nicht zum “Eiskratzen” verwenden. Wie oben schon im Titel geschrieben, es wird wieder kalt in Deutschland, also schnell noch den Kühlerfrostschutz gecheckt und die Scheibenreinigungsanlage mit Frostschutz aufgefüllt, damit man den Durchblick nicht verliert. Eine eingefrorene Scheibenreinigungsdüse bringt euch nämlich nichts:

Die Batterie muss im Winter ganz schön hart arbeiten, ist sie zu schwach, hilft nur ein Starthilfekabel und ein netter Nachbar oder eine Starthilfebatterie. Die Batterie einzupacken macht Sinn, denn die Fahrzeugbatterie mag keine kalten Temperaturen. Fahrt vorsichtig und achtet auch auf die anderen Verkehrsteilnehmer, denn nicht jeder kann mit seinem Fahrzeug auf dem glatten Untergrund gut umgehen.

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Bei daparto gelernt: Was muss ich beim Fahrwerk (Tuning) beachten? – 23. Januar, 2012

Sind die Stoßdämpfer defekt oder gar die Federn gebrochen ist mit dem Fahrwerk oft nicht mehr gut Kirschen essen. Defekte Stoßdämpfer verlieren nicht nur Öl sondern sorgen auch dafür, dass das Fahrzeug den Kontakt zur Fahrbahn verlieren kann. Man kann das Fahrzeug durch bessere Stoßdämpfer und durch Tieferlegungsfedern fahrdynamisch verbessern, wenn man sich an ein Spielregeln hält. Ein tiefergelegtes Fahrzeug bietet auf den ersten Blick schon optische Vorteile. Die oft größere Lücke zwischen Kotflügel und Reifen wird minimiert. Wenn es die Tuner übertreiben, wird die Lücke sogar geschlossen und das Fahrzeug wird nahezu unfahrbar, aber das ist ein anderes Thema. Man muss bei der Tieferlegung aber auch beachten, dass sich der Schwerpunkt des Fahrzeuges verlagert. Ebenso betroffen von einer Tieferlegung des Fahrwerkes ist die Bodenfreiheit.

Von einer Bodenfreiheit kann bei diesem Show-Fahrzeug nun wahrlich nicht mehr die Rede sein. Dieser VW Passat 3BG fuhr so allerdings auch nur zum Wörthersee-Treffen. Die Bodenfreiheit kann z.B. beim Überfahren von Pollern, Bordsteinen oder Gegenständen wichtig sein, der Böschungswinkel (der sich durch die tieferen Federn natürlich auch verändert) ist dann Schuld, wenn es an Auf- oder Abfahrten zu einer Geräuschbelästigung durch schleifende Stoßstangen kommt. Ihr merkt schon, Tuning ist nicht immer sinnvoll, vor allem nicht, wenn man es gerne bequem hat. Der Komfort leidet in den meisten Fällen beim Tuning natürlich auch noch.

Gehen wir mal kurz in die Fahrzeugtechnik. Die Karosserie, bzw. der komplette Aufbau stützt sich mit dem gesamten Gewicht auf die Federn. Die Federn sollen, wie es der Name ja schon sagt, die Schwingungen abfedern. Die Überschwinger (die Federn möchten nämlich in beide Richtungen schwingen) werden von den Stoßdämpfern eliminiert. Die Bewegungsenergie (hoch & runter) wird hier kompensiert. In der Regel wird hier Öl durch kleine Bohrungen gedrückt. Durch die Größe der Bohrungen wird der Härtegrad des Stoßdämpfers bestimmt. Soweit einleuchtet, oder? Eine andere Möglichkeit wären Gas-Druck Stoßdämpfer. Die Federn und die Stoßdämpfer haben bei den meisten Fahrzeugen noch einen Freund: den Stabilisator! Der Stabilistor verbindet die Räder einer Achse miteinander. Durch den Stabilisator wird die Seitenneigung reduziert. Diese Seitenneigung tritt ansonsten z.B. in Kurvendurchfahrten auf. Das bessere Fahrverhalten von Sportfahrwerken (tiefere Federn in Kombination mit geänderten Stoßdämpfern) wird durch die Absenkung des Schwerpunktes sowie durch die strafferen Stoßdämpfer realisiert.

Was muss ich beim Fahrwerk-Umbau beachten?

Wenn man ein defektes Fahrwerk gegen “normale Fahrwerksteile” austauscht muss der Umbau natürlich gründlich und fachmännisch erfolgen, schließlich ist das Fahrwerk eines der wichtigsten Bauteile im Auto und ist absolut für die Sicherheit der Insassen verantwortlich. Wer sein defektes Fahrwerk gegen ein Sportfahrwerk tauschen möchte, muss den Umbau danach (in den meisten Fällen) vom TÜV abnehmen lassen. Dabei achtet der Tüv-Prüfer auf die Reifenfreigängigkeit, auf den Restfederweg und auf die Höhe des vorderen Scheinwerfers. Kein Scherz: Die untere Kante vom vorderen Scheinwerfer muss 50 cm von der Fahrbahn entfernt sein. Nach dem Umbau muss, egal ob Sportfahrwerk oder nicht, die Fahrwerksgeometrie überprüft bzw. ggf. angepasst werden.

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Bei daparto gelernt: Auto im Leerlauf rollen lassen oder Motorbremse nutzen? – 21. Januar, 2012

Schubabschaltung ist hier das Zauberwort! Wer auf eine Ampel zu rollt oder einen Berg hinabfährt kann also den Gang eingelegt lassen. Sobald der Fuß vom Gas geht wird in dem Fall nämlich bei verbundener Kupplung kein Kraftstoff mehr verbrannt. Nun wird es Paradox: Wer die Kupplung tritt oder einfach nur auskuppelt und den Motor in Leerlauf rollen lässt, verbraucht ca. 1-2 Liter auf 100 Kilometer. Bei der ersten Methode haben wir natürlich die Motorbremse, die kann man positiv für sich ausnutzen (in dem man z.B. vor einer Ampel nicht abbremsen muss). Die Bremswirkung wird durch die Motorbremse schließlich auch verbessert.

Kurz gesagt: Es kommt immer auf den Fall an, will ich sowieso gleich zum stehen kommen, dann kann ich den Gang drin lassen. Werde ich zu langsam, dann verbraucht der Motor sowieso Kraftstoff egal ob die Kupplung treten muss (weil sonst der Motor ausgeht) oder ich den Gang manuell herausnehme. Günstiger ist es im Durchschnitt wenn man den Gang drin lässt.

Wie funktioniert die Motorbremse?

Nun muss man kurz einmal den Klugscheisser-Modus einschalten: Es gibt keine Motorbremse beim PKW, zu mindestens nicht so eine wie LKWs oder Bussen. Denn dort gibt es eine Drosselklappe, die direkt hinter dem Auslasstrakt die Abgase aufstaut. Dadurch wird hier eine Bremswirkung vom Motor erzielt. Diese Technik wird bei normalen Autos nicht eingesetzt. Dennoch hat sich der Begriff “Motorbremse” in unserem Sprachgebrauch festgesetzt. Über den Motor “abbremsen” kann ich, in dem ich einfach den Gang drin lasse und den Fuß vom Gaspedal nehme. Die noch vorhandene Drehbewegung muss ja weiterhin die Masse antreiben, sprich das Fahrzeug. Es kommt kein Nachschub an Arbeitsleistung, dadurch wird das Fahrzeug langsamer. Wenn ich vorher noch einen höheren Gang einlege, erhöhe ich diese Wirkung der “Motorbremse”.

Der größte Vorteil dieser Abbremsmöglichkeit: Es werden keine Bremsbeläge oder Bremsscheiben verschlissen und natürlich kann man so auch auf eine Ampel zu rollen. Wie wir ja in der Einleitung schon gelernt haben sparen wir nun nicht nur am Material, sondern auch noch beim Kraftstoff. 2 Fliegen mit einer Klappe!

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Die Garantie auf Neuwagen – 20. Januar, 2012

Es gibt kaum eine Werbesendung von Autobauern, in der nicht auf die Neuwagengarantie eingegangen wird. Doch die wenigsten wissen, was sich dahinter versteckt und wann sie sie in Anspruch nehmen dürfen.

Zu aller erst bedarf es der Unterscheidung der Haftungsgrundlagen. Das Bürgerliche Recht kennt einerseits das Gewährleistungsrecht und andererseits die Garantiehaftung. Bei der Gewährleistung handelt es sich um eine rechtliche Pflicht. Das leuchtet ein, denn jeder Neuwagenhändler muss zwei Jahre dafür gerade stehen, dass das Auto auch wirklich neu war, das heißt, der Neuwagen darf beim Verkauf keinen einzigen Mangel haben. Die Neuwagengarantie dagegen ist freiwillig. Autobauer bieten sie an, um potentielle Kunden von der Qualität ihrer Fahrzeuge zu überzeugen, indem sie versprechen, dass dem Auto innerhalb einer bestimmen Zeit nach dem Kauf keine Mängel entstehen werden und falls doch, dass sie als Hersteller den Mangel unverzüglich beseitigen. Wie lang der Zeitraum ist, hängt von den einzelnen Herstellern ab. Anders als bei der Gewährleistung umfasst die Garantie meistens nicht sämtliche Schäden am Fahrzeug, sondern nur Teile oder besondere Schadensarten, wie beispielsweise eine Garantie auf Durchrostung.

Opel bot vor Kurzem eine "lebenslange Garantie" auf seine Neuwagen an - allerdings mit langem Sternchentext...

Nicht selten schafft die Garantie eine falsche Sicherheit. Viele glauben, ihr Fahrzeug sei über die Garantie bestens abgesichert und sie müssten sich um nichts Weiteres Gedanken machen. Dies ist insoweit nicht empfehlenswert, als dass die Autohersteller ihre freiwillige Garantiehaftung an einer Vielzahl an Bedingungen knüpfen. Beispielsweise verlangten viele Autobauer für eine im Rahmen der Garantie entgeltfreie Reparatur, dass das Fahrzeug in der von ihnen vorgeschriebenen Intervallen zur Fahrzeug-Inspektion untersucht wurde. Auch dürften nur Original-Ersatzteile des Herstellers selbst verbaut werden. Andernfalls ließen sie die Garantie erlöschen, sodass der Neuwagenkäufer trotz vermeintlicher Sicherheit seiner Garantie auf den Schaden sitzen blieb. Seit 2010 dürfen Autohersteller ihre Garantiehaftung nicht mehr abhängig machen, ob der Kunde Vertragswerkstätte besuchte oder Originalteile einbauen ließ. Hinsichtlich der Abgrenzung zur Gewährleistung ist zu beachten, dass die Garantie sich – anders als bei der Gewährleistung – nur auf Reparaturen beschränkt. Die Vorschrift, der Autobauer müsse nach zwei erfolglosen Reparaturen den Preis mindern oder einen anderen Neuwagen beschaffen, gilt nur bei der Haftung aus Gewährleistung; bei der Garantie darf der Autobauer beliebig oft nachreparieren.

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