Archiv für die Kategorie „SEAT Ersatzteile“

 

Die Großen der Branche: Carl H. Hahn (Volkswagen AG) – 8. Februar, 2011

Mit dem Namen von Carl H. Hahn ist die Geschichte der Volkswagen AG in den 80er und 90er Jahren eng verbunden. Er baute u.a. das Geschäft von VW in den USA und China weiter aus und initiierte die Expansion des Konzerns in Richtung Seat und Skoda.

Wolfsburg, USA, China - Carl H. Hahn trieb die internationale Expansion von VW in den 80er Jahren voran

Wolfsburg, USA, China - Carl H. Hahn trieb die internationale Expansion von VW in den 80er Jahren voran

Der 1926 geborene Sohn des Automobilmanagers Carl Hahn sen. begann seine Laufbahn als Assistent des VW Chefs Heinrich Nordhoff. Nach einer Station als Leiter Export wechselte er in die USA, wo er Ende der 50er Jahre den Absatz von VW Käfer und VW Bus maßgeblich ankurbeln konnte. Im Jahr 1972 wechselte Hahn zu Continental AG, von wo er nach 10 Jahren zu Volkswagen zurückkehrte. In seiner Amtszeit als VW Vorstandsvorsitzender wurde die Palette der VW-Modelle stark ausgebaut. Erfolgreiche Modelle dieser Zeit waren neben dem VW Golf 1 und 2 auch der VW Polo, der VW Jetta und der VW Passat.

In einer für europäische Autohersteller schwierigen Zeit konnte VW seine Position in den USA behaupten, was u.a. auf die Initiative von Carl H. Hahn zurückzuführen ist. Hersteller wie Fiat oder Renault hingegen mussten sich in den 80er Jahren aufgrund des Drucks von Herstellern wie Toyota und Honda aus Nordamerika zurückziehen.

Zu den Meilensteinen der Amtszeit von Carl H. Hahn bei Volkswagen zählen die Übernahme der Marken Seat und Skoda und deren anfängliche Eingliederung in den VW Konzern sowie der Aufbau des VW Engagements in China. Das erste in China gefertigte Modell eines deutschen Autoherstellers war der VW Santana. Auch engagierte sich VW unter Carl H. Hahn nach dem Fall der Mauer in Ostdeutschland und startete Kooperationen mit Ford (Südamerika) und Toyota (Europa) im Bereich Pick-Ups.

Der Ausbau der VW Modellpalette sowie die weltweite Expansion des Konzerns unter Carl Hahn resultierte in einem deutlichen Umsatzwachstum. Volkswagen konnte sich innerhalb kurzer zeit von Position 5 zur Nummer 1 der Autobauer in Europa entwickeln. Gleichzeitig expoldierten jedoch die Kosten in den Bereichen Entwicklung und Produktion bei der VW AG. Vor diesem Hintegrund wechselte Carl H. Hahn nach 11 Jahren in den Aufsichtsrat der Volkswagen AG. Sein Nachfolger als VW Vorstandsvorsitzender wurde Ferdinand Piech, der zuvor das Amt bei Audi innehatte.

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Design-Klassiker: Der Fiat Panda – 12. Oktober, 2010

Eines der bekanntesten „Low Budget“ Autos der 70er und 80er Jahre ist der Fiat Panda. Der spartanische Kleinwagen aus Italien ebnete den Weg für spätere Modelle wie Smart und VW Lupo. Der Panda ist eines der erfolgreichsten Modelle aus dem Hause Fiat und konnte mit seinem einfachen, puristischen Konzept über 23 Baujahre mehr als 4,5 Mio. Käufer überzeugen. Selbst Design-Legende Giorgetto Giugiaro war vom Fiat Panda angetan, da, dieser „gutes Design und hohen Nutzwert mit großer Wirtschaftlichkeit kombiniert“.

Der Fiat Panda - Ein Klassiker mit puristischem Design und spartanischer Ausstattung

Der Fiat Panda - Ein Klassiker mit puristischem Design und spartanischer Ausstattung

Der kantige Kleinwagen wurde1976 als Nachfolger des erfolgreichen Fiat 126 als „Projekt Zero“ gestartet. 1980 wurde der Panda (intern als Typ 141 bezeichnet) erstmals präsentiert. Die ersten Modelle hatten wahlweise einen Zweizylinder- (Luftkühlung mit 30 PS bzw. 650 ccm) aus dem Fiat 126 „Bambino“ und einen Vierzylinder-Motor (Wasserkühlung mit 34 PS oder 45 PS) verbaut, der dem Fiat 127 entliehen wurde. 1982 folgte der „Panda Super“, in dem ein Fünfgang-Getriebe verbaut wurde und ein Jahr später der „Panda 4×4“ mit zuschaltbarem Vierrad-Antrieb. Bis 1985 wurde der Panda in Lizenz bei Seat in Spanien produziert; dies endete mit der Übernahme von Seat durch Volkswagen. Ab 1986 wurde die Seat Version des Panda als „Seat Marbella“ angeboten. In diesem Jahr erfolgte ein umfangreiches Facelift, bei dem der Kühlergrill und die Sitze geändert wurden und die Hinterachse mit Schraubfedern ausgestattet wurde. Zudem wurden die Motoren mit einer obenliegenden Nockenwelle versehen. Erstmals war nun eine Diesel-Version verfügbar. 1989 wurde erstmals ein Einspritzer-Motor und geregelter Katalysator verbaut, der später auch in Kombination mit einem Automatik-Getriebe erhältlich war. In den 90er Jahren hießen die Panda Modelle u.a. „900 i.e.“ (iniezzione elettronica) bzw. „1000 i.e.“ Zum Auslauf der Produktion waren als Sonderausstattung des Fiat Panda auch elektrische Fensterheber angeboten. In 2003 endete die Produktion des Erfolgsmodells aus Turin nach mehr als 23 Jahren. Der Nachfolger des Kleinwagens wurde ebenfalls „Panda“ getauft.

Der Fiat Panda des Typ 141 ist ein in punkto Nutzwert kaum übertroffenes Fahrzeug und überzeugt vor allem durch seine Einfachheit. Ein großes Problem des kostengünstigen Panda war dessen dürftige Qualität. Sowohl Kunststoff als auch Blech waren nur unzureichend gegen Verwitterung bzw. Rost geschützt. Noch heute leiden die meisten noch „lebenden“ Panda Modelle unter ausgeprägtem Kantenrost.

Der Panda eignet sich noch heute als perfektes Stadtauto aufgrund der kompakten Bauweise und seines geringen Platzbedarfs. Gute Gebrauchtwagen sind ab 1000 Euro zu bekommen und überzeugen durch sehr geringe Unterhaltskosten. Problematisch ist das Thema „Sicherheit“ beim kleinen Italiener. Auch in punkto Fahrgeräusche und –Komfort ist der Panda eher etwas für Puristen bzw. wenig empfindliche Fahrer. Ein großes Problem ist wie angesprochen der Rost, der dem Fiat Panda arg zu schaffen macht. Ersatzteile für den Kleinen gibt es nach wie vor in großer Bandbreite – ob von Fiat selbst oder aus dem Zubehör-Handel. Vom Stoßdämpfer über Wasserpumpe und Zahnriemen bis zum Lenkgetriebe ist für den Kleinwagen fast jedes Autoteil einfach zu bekommen. Zudem sind Reparaturen am technisch wenig anspruchsvollen Fiat recht einfach selbst zu erledigen.

Beim Kauf eines Panda sollte trotz guter Marktlage vorsichtig agiert werden. Fahrzeuge sollten intensiv auf Rost und Technik geprüft werden, da sich Restaurierungen kaum lohnen. Interessant sind u.a. die 4×4 Versionen sowie Modelle mit Faltdach.

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Der KIA Carnival – Schlußlicht im TÜV Report 2009 – 22. Dezember, 2009

Der in der vergangenen Woche veröffentlichte TÜV Report 2009 zeigt ein bemerkenswertes Ergebnis – mit dem KIA Carnival sticht ein Fahrzeug aus dem Pool der 2 bis 11 jährigen PKW besonders negativ hervor. Laut TÜV Untersuchung reichen die Mängelquote beim Koreaner von 28% bei den 4 bis 5 Jahre alten PKW  bis unglaublichen 37%  bei den 6 bis 7 jährigen. 

Kia Carnival - mit Abstand größter Verlierer im TÜV Mängelreport 2009

Kia Carnival - mit Abstand größter Verlierer im TÜV Mängelreport 2009

Damit bestanden mehr als 1/3 aller KIA Carnival den Test nicht. Damit bestätigt sich das Ergebnis aus dem Vorjahr, in dem der KIA bereits ein recht desaströses Ergebnis eingefahren hatte. Der Carnival erreicht damit ein spektakuläres Resultat. Zum Vergleich – bei den 4 – 5 Jahre alten Fahrzeugen liegen die Mängel-Werte des Chrysler PT Cruiser als Vorletztem bei 13%. Der KIA Slogan “The Power to Surprise” trifft hier – wenn auch ungewollt und im negativen Sinne – absolut zu. Als häufigen Mangel nennt der TÜV u.a. das Auftreten von Rost, vor allem an der Auspuffanlage. Dazu kommen klassische Ersatzteile wie Wasserpumpe, Bremsbeläge oder Zahnriemen, die überdurchschnittlich häufig verschleißen.

Allerdings besteht zumindest im Bereich der Ersatzteile Hoffnung für alle Besitzer des KIA Carnival. Bei daparto werden aktuell mehr als 2000 Teile z.B. für den 2.5 V6 angeboten – vom Anlasser bis zur Zylinderkopfdichtung.

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Neue Homepage von daparto seit heute live! – 1. Oktober, 2009

Pünktlich zum Start des vierten Quartals haben wir daparto.de mit einer neuen Homepage ausgestattet. 

Neue Homepage von daparto (01.10.2009)

Neue Homepage von daparto (01.10.2009)

Die neue Startseite des Autoteile-Marktplatzes bietet nun mehrere Such-Optionen auf einen Blick – Ersatzteile-Käufer können ihr Fahrzeug aus dem daparto  KFZ Katalog oder per Schlüsselnummern-Eingabe (HSN / TSN) zukünftig auf einer Seite auswählen. Bisher wurden diese beiden Alternativen auf einer jeweils eigenen Ansicht separat angeboten. Auch neu ist das Volltext-Suchfeld; hier können Käufer gleich per Klick auswählen, ob sie nach einem Begriff (Fahrzeug / Bauteil) bzw. einer Kombination daraus (z.B. Wasserpumpe Mercedes A 168 170 CDI) suchen möchten, oder eine Suche nach einer Teilenummer durchführen wollen.  Der neue Volltext-Header findet sich auf jeder Seite bei daparto, um dem Nutzer jederzeit die Möglichkeit zu bieten, eine neue Suche spontan zu starten.

Ebenfalls neu ist die “Ersatzteile-Box” auf der rechten Seite der neuen Homepage. Die Box zeigt mit Hilfe eines Laufbandes Auszüge aus dem mehr als 2.4 Mio. Angebote umfassenden daparto-Sortiment und liefert Beispiele für die auf dem Portal angebotene Ersatzteile-Vielfalt. daparto-Besucher erhalten hier konkrete Informationen  über Hersteller- und Preis-Beispiele für eine Vielzahl von Ersatzteilen für einzelne Fahrzeuge. Dabei wird sowohl der “daparto Bestpreis” als auch alternativ die mögliche Ersparnis der einzelnen Teile-Angebote angezeigt – vom Walker Endschalldäpfer für den Peugeot 104 über den Sachs Kupplungssatz für den Rover 75 bis zum Hella Anlasser für den VW Typ 2.

Neu gestaltet wurden auch weitere Elemente der Homepage - u.a. finden sich nun Beispiele für Presseberichte über daparto auf der Seite. Durch Klick auf das Logo des berichtenden Mediums wird der entsprechende Presseartikel aufgerufen. Die Links im Footer der Seite wurden ebenfalls neu angelegt, um die dort platzierten einzelnen Themen leichter auffindbar zu machen.

Wir freuen uns sehr über die neue Homepage und hoffen, dass sie auch unseren Nutzern gefallen wird. An Feedback (Lob, Kritik und Anregungen) zur neuen Seite, die einen ersten Schritt in Richtung von “daparto 2.0″ darstellt, sind wir sehr interessiert.

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Gebrauchtwagen-Report der AUTO Zeitung / Aktuelle Preise für Ersatzteile – 27. September, 2009

Vor Kurzem erschien eine neue Auflage des Sonderheftes “Gebrauchtwagen” der AUTO Zeitung (www.autozeitung.de). Im Heft werden die Stärken und Schwächen sowie die aktuellen Preise von zahlreichen Gebrauchtwagen übersichtlich dargestellt. Neben einer Beurteilung des jeweiligen Fahrzeugmodells seitens der AUTO Zeitung Redaktion, einem Überblick zu den Motor-Varianten und der Fahrzeughistorie werden auch die Ergebnisse der GTÜ-Überprüfungen nach Fahrzeugalter aufgeführt. Abgerundet wird das Portrait jedes Gebrauchtwagen-Modells von einem redaktionellen Fazit sowie einer (Originalteile) Preisliste der gängigsten Ersatzteile.

Das Heft bietet Gebrauchtwagen-Käufern eine wertvolle Hilfe bei der Entscheidung für einen Gebrauchtwagen bzw. der Vorbereitung eines Kaufs. Denn neben den Anschaffungskosten stehen die laufenden Kosten für Reparatur und Wartung sowie der dafür benötigten Ersatzteile für viele Autofahrer im Fokus.

Der aktuelle Gebrauchtwagen Test der AUTO Zeitung bietet u.a. interessente Erkenntnisse zu Ersatzteile-Preisen

Der aktuelle Gebrauchtwagen Test der AUTO Zeitung bietet u.a. interessente Erkenntnisse zu Ersatzteile-Preisen

AUTO Zeitung Redakteur und “Gebrauchtwagen” Projektleiter Holger Ippen  spricht in seinem Editorial vom “Jahr des Gebrauchten”, das auf das aktuelle “Jahr der Neuwagen” folgen wird.  Neben günstigen Gebrauchtwagen-Preisen und einer großen Auswahl als Alternativen für Käufer spricht Holger Ippen auch das Thema “Teile” an: Zum einen hat die Abwrackprämie dafür gesorgt, dass das Angebot an hochwertigen gebrauchten Ersatzteilen sehr groß ist und preisbewusste Autofahrer diese zur Reparatur ihrer Fahrzeuge nutzen können, um Geld zu sparen. Zum anderen werden als Reaktion auf dieses Überangebot an Gebrauchtteilen die Preise für neue Ersatzteile sinken.

Wir haben einmal die in den Gebrauchtwagen Portraits genannten Preisangaben für Ersatzteile mit den Preisen der bei daparto angebotenen Teile verglichen. Der Vergleich bestätigte das, was der TÜV vor Kurzem bereits in einer Untersuchung herausfand: Die Originalteile der Fahrzeughersteller bzw. der Autohäuser sind in der Regel deutlich höher als die der Identteile-Hersteller bzw. deren Händler. Als Beispiel seien hier die im Gebrauchtwagen Heft vorgestellten Modelle SEAT Altea, Renault Twingo, BMW 3er Serie, Opel Corsa und Audi A2 genannt.

SEAT Altea 2.0 TDI (S. 121): Während eine Wasserpumpe mit 65 Euro als VW Originalteil zu Buche schlägt, ein Kupplungssatz mit 356 Euro veranschlagt wird und ein Satz Bremsbeläge vorn 88 Euro kosten, sind diese Teile bei daparto z.B. für einen Touran 1.9 TDI schon ab 37 Euro (Wasserpumpe von “febi”), 226 Euro (Kupplungssatz von “LUK”) bzw. 29 Euro (Bremsbelagsatz Vorderachse von “JURID”)

Renault Twingo 1.2 16V (S. 37): Ein Anlasser wird als Originalteil mit 201 Euro  in Rechnung gestellt, eine Lichtmaschine kostet 239 Euro im Austausch und ein Kotflügel 93 Euro. Die deutlich günstigeren daparto-Preise für diese Ersatzteile betragen 141 Euro (Anlasser von “Friesen”), 193 Euro (Lichtmaschine von “Eurotec”) und 33 Euro (Kotflügel vorn von “Van Wezel”).

BMW 325i (e46) (S. 68): Ein Kupplungssatz kostet als Originalteil 252 Euro, eine Lichtmaschine wird mit 427 Euro berechnet und ein neu Batterie von BMW kostet 146 Euro. Die Angebote bei daparto.de zeigen auch hier deutlich günstigere Preise bei den genannten Ersatzteilen – 161 Euro (Kupplungssatz von “Sachs”), 215 Euro (Lichtmaschine von “Hella”) und 129 Euro (Batterie von “VARTA”).

Opel Corsa C 1.2 (S. 34): Opel verlangt bei seinen Originalteilen für einen Anlasser 177 Euro, einen Stoßfänger 314 Euro und einen Satz vordere Bremsbeläge 49 Euro. Bei daparto anbietende Ersatzteile-Händler setzen folgende, deutlich günstigere Preise als Alternativen dagegen: 116 Euro (Anlasser von “Valeo”), 80 Euro (Stoßfänger vorn von “Diederichs”) sowie 26 Euro (Bremsbelagsatz Vorderachse von “ferodo”).

Audi A2 1.4 (S. 22): Die Audi Preise für Ersatzteile sind nicht selten recht hoch. Beim A2 berechnet Audi für eine Wasserpumpe 48 Euro, eine Lichtmaschine 221 und ein Kupplungssatz 275 Euro. Bei daparto.de finden sich diese Ersatzteile bereits ab 35 Euro (Wasserpumpe von “Vaico”), 189 (Lichtmaschine von “Vemo”) und 164 Euro (Kupplungssatz von “Sachs”).

Es lohnt also, nicht nur von den demnächst günstigen Gebaruchtwagen-Preisen  zu profitieren, sondern auch beim Kauf von Ersatzteilen zusätzlich Geld zu sparen!

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