Archiv für die Kategorie „Youngtimer Ersatzteile“

 

Youngtimer für kleines Geld – Der BMW 5er 525e (e28) – 22. August, 2010

Ein zeitloser Klassiker aus dem Hause BMW ist der 5er aus der Baureihe e28, die in den 80er Jahren am Markt erfolgreich war. Das Modell 525e aus der “Fünfer” Reihe überzeugte besonders durch Design und Qualität sowie durch gute Leistungswerte bei Drehmoment, Drehzahl und Verbrauch.  Das “e” nach der 525 stand dabei für das “eta” aus dem griechischen Alphabet. Mit diesem wird in der Physik der “Wirkungsgrad” – also das Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen bezeichnet. Der 525e war der Exot der Baureihe e28 – dieser Status kommt auch noch heute zum Tragen.

Kurze Modellhistorie des e28

Die BMW Baureihe e28 wurde erstmals 1981 präsentiert. Die Motoren waren als 4- und 6-Zylinder ausgelegt, deren Leistung sich zwischen 90 (im BMW 518) und 184 PS (im BMW 528i) bewegte. 1983 kamen der 524  td (115 PS) sowie der 525e auf den Markt. Der 525e war mit einem Reihen-Sechszylinder mit 125 PS, basierend auf dem 520i ausgestattet. Ab 1984 war der e28 auch mit geregeltem Kat erhältlich; zunächst mit 122 PS, danach ab Ende 1986 mit 129 PS. 1985 wurden die Spitzenmodelle 535i, M 535i und M5 (286 PS) vorgestellt. Im gleichen Jahr folgte mit dem 524d der erste “Saugdiesel”. Nach Produktion von fast 684.000 Einheiten wurde die Produktion des e28 schließlich 1987 eingestellt.

Der 525e als Klassiker im Alltag

Der 525e - Sparsames und leistungsstarkes Modell aus der e28 Baureihe

Der BMW 525e - Sparsames und leistungsstarkes Modell aus der e28 Baureihe

Der 525e war die “wirkusvollste” Variante der e28 Baureihe. Trotz der verbauten Einspritz-technik überzeugte der “Eta” durch seinen sparsamen Verbrauch bei gleichzeitig guten Leistungswerten. Der Motor des BMW 525e basierte auf der “M20″ Maschine mit Zahnriemen, der bereits im 520i verwendet wurde und aus dem auch der Motor des 524td abgeleitet wurde. Grundsätzlich ist der e28 eine konsequente Weiterentwicklung des e12, mit dem er sich einige Design-Elemente teilt. Dazu gehören u.a. die doppelten Scheinwerfer, die “spitze Nase” sowie der als “Hofmeister Knick” bezeichnete Winkel der C-Säule. Wie angesprochen überzeugt der 525e vor allem durch seine Wirtschaftlichkeit – er verbrauchte rund einen Liter Sprit weniger als sein Bruder, der 520i. Youngtimer-Fans treffen beim 525e auf einen sehr günstigen BMW mit Kult-Faktor. Sofern der Wagen auf Euro 2 Norm umgerüstet wurde schlagen dafür jährlich nur 198 Euro Steuern zu Buche. Die Oldtimer-Versicherung kostet ca. 140 Euro, bei rund 7000 gefahrenene Kilometern pro Jahr liegen die Sprit-Kosten bei ca. 800 Euro. Insgesamt kostet der gefahrene Kilometer im 525e rund 0,16 Euro. Der 525e ist jedoch definitiv kein durchzugsstarker Sportler. Er bringt es auf gerade mal 125 PS ohne Katalysator bzw. 122 PS / 129 PS mit Kat; sein Drehmoment beträgt 240 Newtonmeter bei 3250 U/Min. Der ehemalige “Derrick” Dienstwagen bietet neben guten Verbrauchswerten vor allem sehr viel Platz und eine solide Qualität. Die Technik des e28 wird allgemein als langlebig bezeichnet und die Versorgung mit Ersatzteilen ist nach wie vor gut. Verschleißteile bietet sowohl BMW als Originalteile als auch der freie Teilehandel mit vielen Identteilen und Nachbauteilen. Wie bei vielen Youngtimern ist auch beim e28 Rost einer der größten Feinde. Kotflügel, Dome der Federbeine und Schweller sind gern und oft davon befallen. Auch die Elektronik neigt zu Ausfällen, verursacht durch aus den Akkus austretende Säure und folgende Verätzungen.

Grundsätzlich gilt bei der Anschaffung eines 525e – weniger ist mehr! Es lohnt sich, ein eher sparsam ausgestattetes Auto mit nachvollziehbarer Historie zu kaufen, anstatt eines mit Extras vollgepackten Autos, dessen Kilometerleistung hoch und Vorbesitzer zahlreich sind.

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Keine Überraschung: VW Käfer auf Platz 1 der VDA Oldtimer-Bestandsaufnahme 2010 – 17. August, 2010

W116

Belegt Platz 9 der KBA Liste für Oldtimer mit H-Kennzeichen: Die Mercedes S Klasse "W116"

Die aktuelle Oldtimer Bestandasaufnahme des Verbands der Deutschen Automobilindustrie (VDA), die dieser vor Kurzem beim Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg in Auftrag gegeben hat, brachte keine überraschenden, aber dennoch interessante Ergebnisse. Die Erhebung stellt ein Ranking aller Fahrzeuge auf, die in Deutschland zugelassen, mindestens 30 Jahre alt sind und sich damit als “Oldtimer” für ein historisches Kennzeichen (“H-Kennzeichen”) qualifizieren.

Die Bestandsaufnahme wird klar vom VW Käfer angeführt. In der Top 10 finden sich zudem gleich sieben (!) Mercedes Modelle, ein Opel sowie ein Porsche. Dies liegt sicherlich zum einen an der hohen Qualität der Mercedes Produkte sowie deren zum anderen an den hohen genauten Stückzahlen. Die Ergebnisse des Rankings der 10 meist gefahrenen Oldtimer in Deutschland lauten im Einzelnen:

1. VW Käfer - Laut KBA sind in Deutschland noch rund 23.380 Käfer mit H-Kennzeichen registriert. Damit belegt der Ur-Volkswagen den Spitzenplatz der Liste. Bei eine Bauzeit von mehr als 50 Jahren und einer nach wie vor riseigen Fan-Basis weltweit ist das ehemals meist verkaufte Auto der Welt keine Überraschung auf der Pole Position.

2.  Mercedes “Strich 8″: Vom W114 bzw. W115, dem auch als “/8″ bezeichneten Mercedes Modell der späten 60er und 70er Jahre sind noch 6094 Einheiten in Deutschland zugelassen. Immerhin wurden vom beliebtesten Odlie-Mercedes mehr als 1,9 Mio. Stück zwischen 1968 und 1976 produziert.

3. Mercedes “Heckflosse”: Der W110 belegt Mercedes intern den 2. und auf der VDA Liste den 3. Platz.  Die “Heckflosse” lief zwischen 1959 und 1968 fast eine Million Mal vom Band und steht heute noch mit 4863 Einheiten in der H-Kennzeichen Statistik.

4. Mercedes SL (R107): Ein Design-Klassiker, der Mercedes Roadster SL aus der R107 Baureihe, findet sich auf Rang 4.  Der 350 SL löste 1981 die legendäre “Pagode” ab und erfreut sich auch heute noch dank robuster Bauweise und guter Qualität großer Beliebhet bei den Oldtimer Fans. In der KBA Statistik finden sich daher noch heute 4550 Fahrzeuge, die mit H-Kennzeichen gefahren werden.

5. Porsche 911 / 912: Das “Über Auto” aus Deutschland, der Porsche 911, dessen Karosserieform auch der Porsche 912 besass, steht auf Platz 5 der KBA Bestandsaufnahme der 30 Jahre alten Fahrzeuge. Der über 50 Jahre gebaute 911 hat nach wie vor eine riesige Fan-Gemeinde, die sich vor allem an den luftgekühlten Heckmotor Autos der 70er und 80er Jahre erfreut. Aktuell sind 3949 Porsche 911 aus Baujahr 1980 und älter mit einem H-Kennzeichen ausgestattet.

6. Mercedes “Pagode”: Der Vorgänger des Mercedes SL R107 findet sich auf Platz 6 der Rangliste wieder. Der sportliche Zweisitzer, der zwischen 1963 und 1971 produziert wurde und dessen Einstiegsmodell schon zur Markteinführung mehr als 22.000 Mark kostete, ist in der KBA Kartei noch mit 3933 Einheiten vertreten. INsgesamt wurden von der Mercedes Pagode 30.000 Exemplare gefertigt, von denen laut Statistik noch weit mehr als 10% in Betrieb sind.

7. Mercedes “S Klasse” (W108 / W109): Das Mercedes Flaggschiff ab Mitte der 60er Jahre, die S Klasse mit der internen Bezeichnung “W108 / W109″ ist ebenfalls in der Top Ten der Oldtimer in Deutschland vetreten. Vom ehemaligen Mercedes SPitzenmodell wurde auch ein Coupe und ein Cabrio produziert. Noch heute finden sich 2889 Autos dieser Baureihe mit H-Kennzeichen auf deutschen Straßen.

8. Mercedes Limousine (W123): Der “Taxi Mercedes” aus der Baureihe W123 prägte das Straßenbild in Deutschland in den 80er Jahren. Das Mittelklasse Modell von Mercedes wurde zwischen 1975 und 1985 produziert und mit zahlreichen Motorisierungen sowie als Coupe und Limousine angeboten. Der W123 gilt als sehr solides und qualitativ hochwertiges Fahrzeug, von dem noch heute 2727 Exemplare mit H-Kennzeichen unterwegs sind.

9. Mercedes “S Klasse” (W116):  Der Nachfolger des W108 wurde zwischen 1972 und 1980 produziert. Die intern als “W116″ bezeichnete S-Klasse war die spektakulärste Luxuslimousine der 70er Jahre und wurde mehr als 473.000 Mal gebaut. Von der damals in punkto Technik und Design Maßstäbe setzenden S Klasse sind noch heute 2673 Autos mit H-Kennzeichen zugelassen.

10. Opel Kadett: Platz 10 des KBA Rankings der beliebtesten Oldtimer mit H-Kennzeichen belegt der Opel Kadett. Der Kadett war der Verkaufsschlager aus dem Hause Opel und konnte es damals lange Zeit mit dem VW Käfer und dem VW Golf in punkto Stückzahlen aufnehmen. Autos der Kadett C allein wurden insgesamt mehr als 1,7 Mio. Mal produziert. Das KBA führt 2577 Opel Kadett der Baureihen A, B und C in seiner Liste der Oldtimer mit H-Kennzeichen und beschert Opel damit einen verdienten Platz unter den Top Ten.

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W123, W124 & Co. in Bestzustand – Mercedes Young Classics macht’s möglich – 16. August, 2010

Mercedes Young Classic bietet Fahrzeuge der 70er und 80er in Top-Zustand

R107, W123 und Co. - Mercedes Young Classics bietet Fahrzeuge der 70er und 80er in Top-Zustand

Ein interessantes Angebot im Bereich “Youngtimer” bietet Mercedes-Benz mit seinem Bereich “Young Classics”. Hinter diesem Thema steckt das Mercedes Museum in Stuttgart Untertürkheim, in dem man nicht nur automobile Schätze der Vergangenheit aus dem Hause Daimler bestaunen kann, sondern seit Kurzem auch Fahrzeuge mieten und kaufen kann. Im Gebrauchtwagen-Sortiment des Museums finden sich aktuell Mercedes Klassiker aus den 80er Jahren wie der E-Klasse Vorgänger W123, die erste E-Klasse W124 sowie der C-Klasse Vorgänger “190″ (intern W201 genannt) und vereinzelt auch Exponate aus den 70ern wie der W114 oder der W116.  Die Autos werden im Untergeschoss des Museums ausgestellt und können nach vorheriger Terminabsprache begutachtet und Probe gefahren werden.

In der Fahrzeug-Datenbank der Mercedes “Young Classics” sind neben den Angeboten des Museums auch solche des Mercedes Classic Center Fellbach enthalten. Hier werden Schätze wie der 300 SL “Gullwing” bzw. “Roadster” (W198), der 600er “Pullman” (W100) oder das 280 SE Cabriolet (W111) angeboten. Auch ein Nachbau des “Benz Patent Motorwagen” aus 1886 findet sich in der Liste der leider oftmals ohne Preisangabe aufgeführten Fahrzeuge.

Zwar sind die Fahrzeuge aus dem “Young Classics” Programm allesamt preislich in oberen Regionen angesetzt – man kann jedoch davon ausgehen, dass der Erhaltungszustand der Autos den Ansprüchen von Mercedes-Benz genügen wird. Ersatzteile für Mercedes Fahrzeuge aus den 80er, 80er und 90er Jahren sind in der Regel einfach und günstig zu bekommen. Wer seinen Daimler-Youngtimer kostengünstig warten möchte kann auf das große Angebot des freien Autoteile-Marktes zugreifen, ohne gleich bei Mercedes Originalteilen für W124, W123 und Co. tief in die Tasche greifen zu müssen.

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Youngtimer für kleines Geld – Der BMW 02 – 26. Juli, 2010

Ein weitere automobiler Klassiker, der sowohl durch Alltagstauglichkeit als auch durch moderate Betriebskosten überzeugt, ist die “02” Baureihe von BMW. Der Vorgänger des ersten “Dreier BMW” (e21) verdankt seine Erfolgsgeschichte dem Umstand, dass BMW durch den Einstieg der Familie Quandt finanzielle Möglichkeiten besass, seine bereits im Markt befindliche Baureihe 1500 bis 2000 auf ein neues Modell auszudehnen. Der 1500er wurde dazu um 27 cm gekürzt und fortan als Zweitürer (daher die Bezeichnung “o2″) und neue Baureihe erfolgreich vermarktet.

Kurze Modellgeschichte des BMW 02

Der BMW 02 - Erfolgsmodell aus Bayern in den 60er und 70er Jahren

Der BMW 02 - Erfolgsmodell aus Bayern in den 60er und 70er Jahren

Im Frühjahr 1966 präsentiert BMW beim Automobilsalon in Genf erstmals das von Chefdesigner Hofmeister kreierte Modell “1600-2″ . Der 1600er hat dabei einen 1,6 Liter Motor, der 85 PS leistet. Im Jahr darauf folgt der 105 PS starke 1600 ti sowie ein Cabrio. Im Januar 1968 wird erstmals der 2002 mit 100 PS Aggregat und wahlweise Automatik Getriebe angeboten; in der 2. Jahreshälfte folgt der 2002 ti, der mit 2 Doppelvergasern ausgestattet ist. Der 1802 mit 90 PS sowie der 2002 tii, dem eine Kugelfischer Einspritzung eingepflanzt wurde und der bereits 130 PS leistet.  Auch gibt es ab sofort den “Touring” genannten Kombi, der mit einem Fließheck und einer großen dritten Tür ausgestattet ist. In 1973 führt BMW das Spitzenmodell der Baureihe, den 2002 Turbo, ein. Dieser leistet 170 aufgeladene PS. Gleichzeitig erhält der 1600-2 mit “1602″ einen neuen Namen, dem auch weitere Modelle (1802, 1502) angelehnt werden. Im Zuge der Ölkrise bringt BMW zum Auslauf der Modellreihe den 1502, dessen Motorleistung auf 75 PS begrenzt ist. Kurios ist, dass der “Spar-BMW” mehr Sprit verbraucht als seine leistungsstärkeren Brüder. 1977 schließlich wurde die “02″ Baureihe eingestelltz bzw. durch ihren nicht minder erfolgreichen Nachfolger, den e21, abgelöst.

Der BMW 02 als Youngtimer

Von ehemals 800.000 vom BMW 02 gebauten Einheiten sind heite noch ca. 10.000 auf den Straßen unterwegs. Generelles Manko vieler Fahrzeuge ist entweder ein schlechter technischer Watungszustand, schadhafte Motoren oder altersbedingte Korrosion. Wichtig ist u.a. eine Prüfung vom Getriebe sowie der oftmals defekten Kolbenringe und Ventilschaftdichtungen. Sofern die Autos jedoch gut gepflegt sind sind sie durchaus alltagstauglich. Ein wichtiges Merkmal der Autos ab 1969 ist die verbesserte Lichtmaschine. Während die bis dahin Verbaute nur 6 Volt und 250 Watt leistete, kam die neue Generation auf 12 Volt und 490 Watt, was der Elektrik deutlich mehr Stabilität verleiht. Modelle ab dem Jahr 1973 haben statt der runden Rückleuchten eckige Rücklichter. Die Versorgung mit Ersatzteilen für den BMW 02 wird allgemein als gut bezeichnet – sosowhl BMW bietet Originalteile als auch der freie Autoteile Handel Teile in Erstausrüster Qualität von namhaften Herstellern wie Bosch, Hella oder ATE.  Wie bei vielen Klassikern bilden Komponenten für die Innenausstattung und Optik (Zierleisten etc.) meist den Engpass.

Der Betrieb eines 02 verursacht überschaubare Kosten – die Steuer wird mit ca. 190 Euro veranschlagt, für die Versicherung fallen knapp 80 Euro im Jahr an. Bei einer fahrleistung von ca. 7000 km im Jahr belaufen sich die Spritkosten auf ca. 800 Euro. Im Schnitt also ca. 0,15 Euro / Kilometer. Teuer ist ein guter 02 vor allem in der Anschaffung. Für einen gut erhaltenen 1502 fallen ca. 10.500 Euro an, ein guter 1802 schlägt mit ca. 13.000 Euro zu Buche. Das Cabrio ist mit ca. 26.000 Euro sehr teuer. Das Spitzenmodell 2002 Turbo wird nur sehr selten als Gebrauchtwagen angeboten; die Preise erreichen meist mehr als 35.000 Euro – ohnehin wurden vom Turbo-Modell nur knapp 1700 Stück gebaut, von denen die meisten jedoch bereits heute “platt” sind.

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Sommer, Sonne, Cabrio – “Offen” fahren für kleines Geld – 20. Juli, 2010

Mit steigenden Temperaturen steigt auch bei vielen Autofahrern der Wunsch nach einem Cabriolet. Neben der meist nur theoretischen Anschaffung eines (teuren) Neuwagens bietet sich die Möglichkeit für den Kauf eines jungen Gebrauchten oder eines Cabrio älteren Semesters. Die Auswahl an offenen Fahrzeugen ist groß – fast jeder Hersteller führt in seinem Sortiment auch mindestens ein Modell in der Cabriolet Version.

Ältere Cabrios sind oft für wenig Geld zu haben und bringen viel Spass

Ältere Cabrios sind oft für wenig Geld zu haben und bringen viel Spass

Eine aktuelle Ausgabe der “Auto Motor Sport” stellte vor Kurzem u.a. interessante viersitzige Cabrios vor – darunter den “soliden” Audi A4, den “sportlichen” BMW 3er, den “kleinen” Mini Cabrio und den “komfortablen” Mercedes CLK. Auch der “flexible” VW Eos, den “exotische” Saab 9-3 und der “günstige” Peugeot 307 wurden beleuchtet. Alle präsentierten Modelle sind noch recht jung, haben dadurch durchweg einen guten Zustand, jedoch auch einen eher hohen Preis.

Denjenigen, die zwar ein Cabrio fahren möchten, dafür aber wenig Geld aufwenden möchten, bietet sich eine Reihe günstiger Alternativen. Zwar sind diese Modelle nicht mehr die Jüngsten und es ist daher sehr ratsam auf den Zustand zu achten – bei sorgfältiger Recherche lassen sich aber im Markt durchaus gute Autos zu kleinen Preisen finden.Interessant sind u.a. VW Golf Cabrio (z.B. die Baureihen III und IV), Mercedes SLK (W170) und E-Klasse Cabrio (W124), BMW “Dreier” (e36 und e46), Opel Astra Cabriolet, Chrysler Sebring und PT Cruiser, Mazda MX5, Porsche Boxster (986) und Ford StreetKa. Für diejenigen, die sich für (zukünftige) Youngtimer interessieren stehen zudem u.a. Golf I Cabrio, Kadett E Cabrio, Peugeot 205, Saab 900 und BMW 3er (e30) zur Auswahl.

Wichtig ist, dass man sich im Vorfeld über eventuelle Folgekosten für Reparatur und Wartung im Klaren ist. Ersatzteile sind für ältere Cabrios durchweg zu guten Preisen vorhanden. Falls der Cabrio-Fan zusätzlich einen Schrauber kennt, der diese verbaut oder evtl. sogar selbst Hand anlegen kann steht dem offenen Fahrspass nichts im Weg.

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