Archiv für die Kategorie „Toyota Ersatzteile“

 

Kleinwagen / Mini-Segment auf dem Vormarsch – 3. Oktober, 2011

Immer beliebter werden die Segmente Mini, Kleinwagen und Kompaktklasse. Vor allem im Internet nahm der Marktanteil der drei kleinsten Klassen auf dem deutschen Automarkt deutlich zu. Dass die Automobilhersteller nicht nur auf SUVs setzen, beweisen die Neuheiten der letzten Monate und der kommenden Wochen. In den Startlöchern steht so zum Beispiel der neue Skoda Citigo, Fiat Panda oder Renault Twingo. Darüber hinaus gibt es nun den VW up! und den Toyota Yaris.

Wie bereits angesprochen konnten die Segmente Mini, Kleinwagen und Kompaktklasse im Internet deutlich zulegen. Das liegt zum einen an den anhaltend hohen Rabatten und natürlich auch an der Flut der Neueinführungen.

Der Internet-Marktanteil der Kleinwagen liegt aktuell bei 20,31 Prozent, das macht ein Plus von 5,17 Prozent. Bei den Minis sieht es etwas anders aus, dort liegt der Anteil bei 5,63 Prozent und einem Plus von 0,80 Prozent. Auch die Kompaktwagen machen ein Plus, und zwar von 1,10 Prozent. Das macht aktuell einen Marktanteil von 22,35 Prozent. Somit ist die Kompaktklasse klarer Marktführer. Unter den Modellen spiegelt sich die positive Entwicklung wie folgt wieder: Auf Platz 1 der VW Golf, dicht gefolgt vom VW Polo und dem Nissan Qashqai.

Der VW Polo zeigt sich im Übrigen mit einer besonders starken Entwicklung, er schaffte es den Marktanteil von 3,62 auf 6,88 Prozent zu erhöhen. Bei den Marken liegt übrigens VW vor Ford und Skoda. Ein Bild, was sich schon bald ändern oder verschieben könnte. Denn mit dem up! bringt VW ein weiteres Volumenmodell und auch Skoda führt schon 2012 den Citigo ein.

Den VW up! gibt es z.B. beim Neuwagen Portal MeinAuto.de schon ab 8.920 Euro und somit fast 1.000 Euro günstiger als der VW Listenpreis.

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Sayonara, Daihatsu – Japanischer Hersteller zieht sich aus Europa zurück – 14. Januar, 2011

Der japanische Autohersteller Daihatsu gab gestern bekannt, dass er sich aus Europa zurück ziehen wird. Zum 31.01.2013 wird der Vertrieb der Marke, die seit 1988 mehrheitlich zu Toyota gehört, im europäischen Raum eingestellt.

Ein Haupt-Grund für den Rückzug ist die für Daihatsu schwierige Marktsituation – anders als seine Wettbewerber produziert der Hersteller nicht in Europa und muss seine Fahrzeuge aus Asien importieren. Damit ist Daihatsu mit dem Absatz seiner Kleinwagen, SUVs und Mittelklasse-Autos stark von der Entwicklung des Yen abhängig. Da sich dieser seit geraumer Zeit für das Unternehmen ungünstig entwickelt wird es zunehmend schwerer, Fahrzeuge im europäischen Wirtschaftsraum zu verkaufen. In Konsequenz müssen die Modelle zu nicht marktfähigen Preisen angeboten werden – alternativ verzichten die 300 deutschen Daihatsu-Händler auf  wichtige Margen, um vor allem die Kleinwagen der Marke wettbewerbsfähig verkaufen zu können.

In den 80er Jahren war die Welt für Daihatsu Deutschland noch in Ordnung

In den 80er Jahren war die Welt für Daihatsu Deutschland noch in Ordnung

Die Folgen der Entwicklung zeigten sich schnell in den Absatz- und Zulassungszahlen. Während in 2008 noch fast 14.000 Autos alleine in Deutschland verkauft werden konnten schrumpfte dieser Wert in nur 2 Jahren auf 5.800 Einheiten. In Europa konnte Daihatsu im gleichen Zeitraum gerade einmal 18.000 Fahrzeuge verkaufen. Im Vergleich zum weltweiten Absatz, der 2010 bei fast 900.000 Fahrzeugen lag nimmt sich diese Zahl mehr als bescheiden aus.

Das 1907 gegründete japanischen Traditionsunternehmen firmiert seit 1951 unter dem Namen Daihatsu. 1977 wurden die ersten Modelle nach Deutschland importiert. Import und Vertrieb wurde zunächst von authorisierten Händlern organisiert; die Modelle hießen u.a. Cuore, Hi-Jet, Feroza, Charade und Rocky. 1989, kurz nach der mehrheitlichen Übernahmen durch Toyota, wurde die Daihatsu Deutschland GmbH gegründet, die ihren Sitz bis heute im rheinischen Tönisvorst hat. 1991 erreichten die Daihatsu Verkaufszahlen in Deutschland erstmals die Marke von 20.000 Einheiten. Wesentlicher Treiber war der Kleinwagen Daihatsu Cuore, der mittlerweile in fünfter Generation vermarktet wird. Die heutige Modellpalette der Marke besteht aus dem Terios, dem Trevis, dem Materia, dem YRV, dem Sirion und dem Copen, einem kleinen Coupe mit Rechtslenker.

Nach der Schließung der Daihatsu Deutschland GmbH 2013 sollen die Händler Versorgung in den Bereichen Service und Ersatzteile selbständig organisieren. Angesichts einer veralteten Modellpalette, nicht mehr zeitgemäßer Designs und zuletzt aufkommender Qualitätsprobleme ein nicht gerade einfaches Unterfangen.

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DEKRA deckt die Mängel auf – Deutsche Hersteller auch 2011 vorne dabei – 18. Dezember, 2010

Die DEKRA Prüforganisation hat auch in diesem Jahr Ihren traditionellen Mängelreport veröffentlicht. Der Report 2011 beweist einmal mehr die hohe Qualität von Modellen wie dem Audi A6, dem Opel Insignia oder dem Mazda MX-5.

Opel überzeugte die DEKRA Prüfer im aktuellen Mängelreport mit dem Insignia

Opel überzeugte die DEKRA Prüfer im aktuellen Mängelreport mit dem Insignia

Im Rahmen der Erstellung des Mängelreport 2011 hat die DEKRA mehr als 15 Mio. durchgeführte Fahrzeuguntersuchungen der letzten 2 Jahre ausgewertet. Besonders positiv fällt das Ergebnis in der Klasse der Geländewagen aus – hier wurde nur jedes fünfte Fahrzeug bemängelt. Fahrzeuge aus der Mittelklasse sowie Vans folgen auf den Plätzen 2 und 3. Schwach schneiden die Kleinwagen ab. Diese Klasse landet in der Untersuchung auf dem letzten Platz.

Die beiden Fahrzeuge mit den besten Noten heißen Audi A6 und Opel Insignia. Beide wiesen die wenigsten Mängel auf und dürfen sich mit dem Prädikat “Beste aller Klassen” schmücken. Fahrzeuge deutscher Hersteller schnitten im Test generell sehr gut ab – 18 von 24 erste Plätze im Rahmen der Studie gingen an Autos aus deutscher Produktion.

Bei den Kleinwagen konnte der Ford Fiesta überzeugen, bei den “Kompakten” lag der Toyota Prius vorn. In Mittel- und Oberklasse siegten mit dem Opel Insignia und dem Audi A6 zugleich die “Besten aller Klassen”. In der Klasse der Sportwagen und Cabrios und bei den Geländewagen erreichten japanische Hersteller mit dem Mazda MX-5 und dem Honda CR-V die ersten Plätze. In der Klasse der Vans überzeugte der Golf Plus, während bei den Transportern der Mercedes Sprinter die Pole Position im Test erreichte.

Interessant wird nach der Veröffentlichung der Sieger die demnächst folgende Vorstellung der Verlierer des DEKRA Mängelreport 2011 – hier trugen zuletzt der Ford Ka und der KIA Carnival die rote Laterne.

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Autotechnik von A bis Z: J wie Japanische Autohersteller – 17. November, 2010

Seit Jahrzehnten prägen Fahrzeuge aus japanischer Produktion das Straßenbild in allen Ländern der Welt. Die Automobilindustrie in Japan hat sich im 20. Jahrhundert neben der deutschen und der amerikanischen zum führenden Hersteller von PKW und Nutzfahrzeugen und zu einem der bedeutendsten KFZ-Exporteure entwickelt.

Toyota, Mazda, Nissan und Co. - Japanische Autohersteller sind eine feste Größe in der weltweiten Automobilindustrie

Toyota, Mazda, Nissan und Co. - Japanische Autohersteller bilden eine feste Größe in der weltweiten Automobilindustrie

Die Erfolgsgeschichte des japanischen Automobilbaus begann in den frühen Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Hersteller von Maschinen versuchten sich erstmals an der Fertigung von Fahrzeugen, die jedoch aufgrund der japanischen Politik der Abschottung allein für den nationalen Markt vorgesehen waren. Erst nach Kriegsende entwickelte sich die Automobilindustrie in ihrem eigentlichen Sinne. Durch ein Förderungsprogramm des Staates in diesen Industriezweig wuchs der Anteil japanischer Marken im Binnenmarkt kontinuierlich – während dieser im Jahr 1952 noch fast 70% betrug war dies bereits 1970 der Marktanteil japanischer Autobauer. Als weitaus stärste Marken in Japan konnten sich Toyota und Nissan etablieren.

In den 60er Jahren begannen die ersten japanischen Hersteller ihre Fahrzeuge auch zu exportieren. Grund dafür war das rasche Wachstum der Automobilindustrie in Japan und damit einhergehender Aufbau von Produktionskapazitäten, die einen Export erforderlich machten. Darüber hinaus war es seit den 70er Jahren für ausländische Investoren möglich, sich an japanischen Unternehmen zu beteiligen. Dies führte zu Allianzen von Chrysler und Mitsubishi, General Motors und Isuzu sowie Ford und Mazda. Diese Konstellationen ebneten den Weg für den Export von Fahrzeugen – vor allem Kleinwagen – aus Japan in die USA. Bereits 1980 wurden mehr als 5 Millionen japanische PKW exportiert.

Im Bereich der Produktion punkteten die Japaner mit Effizienz, beim Kunden kamen die Produkte aufgrund der guten Qualität und der geringen Preise an. Um politische Spannungen zwischen den USA und Japan einzudämmen, die sich aufgrund des großen Erfolges der japanischen Autos in Nordamerika entwickelt hatten, entschieden sich die japanische Regierung für eine Beschränkung der Exportmengen. Dies führte in der Folge dazu, dass japanische Hersteller begannen, Produktionsstätten in den USA aufzubauen. 1995 waren mit Nissan, Honda, Mazda und Toyota bereits 4 Hersteller aus Japan in den USA präsent. Besonders Honda war in den USA erfolgreich und übertraf bzgl. seiner Produktionszahlen bereits 1996 Chrysler als drittgrößten nationalen Autohersteller. Der Honda Accord entwickelte sich darüber hinaus zum meistverkauften PKW der USA und übertraf damit den lange führenden Ford Taurus. Auch in anderen Ländern begannen japanische Hersteller mit lokaler Fertigung von Automobilen. Seit den 80er Jahren sind Nissan, Honda und Toyota in Großbritannien aktiv; Mitsubishi ist seit 1995 in den Niederlanden präsent.

Ab dem Jahr 2000 kam es vermehrt zu Beteiligungen US-amerikanischer und deutscher Hersteller an japanischen Automobilbauern. So investierte DaimlerChrysler in Mitsubishi, GM baute seinen Anteil bei Isuzu aus und Renault übernahm Nissan. Obwohl der Marktanteil japanischer Fahrzeuge im Ausland seit einiger Zeit rückläufig ist, können sich Hersteller wie Toyota und Nissan weiterhin gut behaupten. Fahrzeuge wie der Toyota Corolla, der Toyota Prius, der Nissan 360Z oder der Nissan Micra konnten ihre Käufer u.a. in den vergangenen Jahren überzeugen. Darüber hinaus sprechen Hersteller wie Lexus, Subaru und Daihatsu die Kunden mit Nischenmodellen im Luxus-, Kleinwagen- und Off-Road Segment an. Die Qualität der aus Japan stammenden Fahrzeuge ist generell weiterhin hoch. In jüngster Vergangenheit hat jedoch das Image von Toyota aufgrund mehrerer Rückrufe sehr stark gelitten.

Zu den besonders erfolgreichen und markanten Modellen japanischer Hersteller in den letzten Jahrzehnten in Deutschland gehörten u.a. der Suzuki Samurai, der Mazda MX-5, der Datsun (heute Nissan) 280Z, der Mazda 121 sowie der Toyota Supra.

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Happy Birthday – Der Toyota Celica wird 40 – 12. August, 2010

40 Jahre nach seinem Debut bei der Tokio Motorshow feiert der Toyota Celica in diesem Jahr einen runden Geburtstag. Der 1970 in Japan erstmals vorgestellte Celica zählt zu den am längsten gebauten und erfolgreichsten Modellen des Herstellers Toyota.

Der Toyota Celica - auch nach 40 Jahren noch eine Augenweide

Der Toyota Celica - auch nach 40 Jahren noch eine Augenweide

In den letzten 40 Jahren konnte sich der Toyota Celica eine große Fan-Basis weltweit aufbauen – u.a. dank zahlreicher erfolgreicher Einsätze im internationalen Rallye-Sport. Der Celica wurde dabei u.a. von so namhaften Rennfahrern wie der deutschen Amazone Isolde Holderied, der spanischen Legende Carlos Sainz und dem französischen Weltmeister Didier Auriol pilotiert. Insgesamt wurde Toyota mit dem Celica sechs Mal Weltmeister (u.a. vier Mal in der Fahrerwertung), was Toyota’s sportliches Image maßgeblich förderte.

Während es seit 2005 keinen Celica mehr in der Toyota Modellpalette gibt dürfen Celica-Fans sich auf das kommende Jahr freuen: Ende 2011 wird Toyota mit dem intern “FT-86″ genannten Modell einen neuen Sportwagen nach dem Vorbild des Celica auf den Markt bringen. Der neue Sportler soll kompakt, leicht und vor allem preislich erschwinglich sein – Attribute, die auch den Celica auszeichneten. Nachdem der FT-86 in diesem Jahr in Genf beim Automobilsalon vorgestellt wurde war der Jubel der Toyota-Fangemeinde groß. Man darf gespannt sein auf den würdigen Nachfolger des Jubilars.

- Happy Birthday, Toyota Celica!

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