Archiv für die Kategorie „Smart Ersatzteile“

 

Angetestet: Smart fortwo Coupé CDI (Diesel) – 24. Dezember, 2011

Die Marke Smart ist ja eindeutig ein Verlierer der CO2-Effizienz Gruppierung. Der mit einem Verbrauch von ca. 4 Liter Diesel und CO2-Emissionen von 87 Gramm pro Kilometer ja eigentlich umweltschonende Smart hat ein “C” aufs Auto gedrückt bekommen. Warum? Ganz klar, der Wagen ist zu leicht! Der kleine flotte Flitzer wiegt ja nichts und genau anhand des Gewichts wird die Liste errechnet. Ich habe den aktuellen Smart fortwo als Diesel mal kurz zur Probe gefahren um mir selbst mal kurz ein Bild von den Vorteilen, Vorurteilen und Nachteilen zu machen.

Den allerersten Smart habe ich auch gefahren, noch ohne elektronische Hilfsmitteln, im Winter und ich kann euch sagen, dass war kein Vergnügen! Eine halbe Stunde habe ich gebraucht um von dem zugeeisten Parkplatz herunter zu kommen. Die Kindheitskrankheiten hat der Smart inzwischen hinter sich. Er bietet weiterhin allerdings nur Platz für 2 Personen und Gepäck. Die Verkäuferin aus dem Smart-Center erzählte mir, dass Sie 8 Kisten Bier mit dem Smart transportieren konnte. Respekt, soviel hätte ich dem Kleinstwagen gar nicht zugetraut. Man muss dazu sagen, dass die aktuelle Version vom smart auch etwas länger geworden ist, quer in der Parklücke parken (was ja sowieso nicht gestattet ist) funktioniert also nicht mehr. Einen Parkplatz findet man mit dem Kleinstwagen aber trotzdem recht schnell, denn auf Grund der Länge passt er ja nun wahrlich in fast jede freie Lücke.

Beim ersten Smart kritisierte ich damals die Schaltung, die Automatik machte einen unweigerlich zum Kopfnicker, die Schaltvorgänge dauerten extrem lange und ein wirklicher Fahrspaß kam so nicht auf. Subjektiv betrachtet hat sich da auch nicht viel verändert. Die automatischen Schaltvorgänge beim Smart dauern immer noch etwas lang, besser funktioniert es wenn man selber den Gangwechsel vornimmt, dabei ruhig auch mal den Fuß vom Gaspedal nehmen, dann bringt der Lastwechsel auch nicht die “Nickbewegung” mit sich.

Ich bin einen Smart fortwo cdi mit 54 PS / 40 kw gefahren. Subjektiv ausreichend für die Stadt, zu wenig für die Landstraße (Überholvorgänge) und auf der Autobahn macht der Smart auch relativ wenig Spaß. Dafür ist der Wagen allerdings auch nicht gedacht, er ist ein Stadtfahrzeug. Der kleine Motor sitzt hinten unter dem Kofferraum, unter einer Isolierung und einer Klappe kann man diesen dann auch mal sehen. Wusstet ihr schon, dass es die Marke Smart schon seit über 12 Jahren gibt? Dafür wirkt der kleine City-Flitzer doch wahrlich immer noch sehr aktuell. Der 3 Zylinder Dieselmotor mit seinen 0,8 Liter Hubraum macht sich bei höheren Drehzahlen auch bemerkbar, doch erwartet von dem kleinen Motor keine Meisterleistungen. 130 Nm reichen um in der Stadt von A nach B zu kommen. Eine Empfehlung ist übrigens das Webasto Panorama-Dach! Das macht den Smart von innen schön hell und man hat nicht das Gefühl in einer engen Kiste zu sitzen. Wenn man das aktuelle Fahrzeug allerdings mit ein paar Extras ausstattet kommt man auch so langsam in den Bereich von einem “normalen” Kleinwagen. Da muss man sich halt vorher genau überlegen, was man möchte.

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Kleinwagen / Mini-Segment auf dem Vormarsch – 3. Oktober, 2011

Immer beliebter werden die Segmente Mini, Kleinwagen und Kompaktklasse. Vor allem im Internet nahm der Marktanteil der drei kleinsten Klassen auf dem deutschen Automarkt deutlich zu. Dass die Automobilhersteller nicht nur auf SUVs setzen, beweisen die Neuheiten der letzten Monate und der kommenden Wochen. In den Startlöchern steht so zum Beispiel der neue Skoda Citigo, Fiat Panda oder Renault Twingo. Darüber hinaus gibt es nun den VW up! und den Toyota Yaris.

Wie bereits angesprochen konnten die Segmente Mini, Kleinwagen und Kompaktklasse im Internet deutlich zulegen. Das liegt zum einen an den anhaltend hohen Rabatten und natürlich auch an der Flut der Neueinführungen.

Der Internet-Marktanteil der Kleinwagen liegt aktuell bei 20,31 Prozent, das macht ein Plus von 5,17 Prozent. Bei den Minis sieht es etwas anders aus, dort liegt der Anteil bei 5,63 Prozent und einem Plus von 0,80 Prozent. Auch die Kompaktwagen machen ein Plus, und zwar von 1,10 Prozent. Das macht aktuell einen Marktanteil von 22,35 Prozent. Somit ist die Kompaktklasse klarer Marktführer. Unter den Modellen spiegelt sich die positive Entwicklung wie folgt wieder: Auf Platz 1 der VW Golf, dicht gefolgt vom VW Polo und dem Nissan Qashqai.

Der VW Polo zeigt sich im Übrigen mit einer besonders starken Entwicklung, er schaffte es den Marktanteil von 3,62 auf 6,88 Prozent zu erhöhen. Bei den Marken liegt übrigens VW vor Ford und Skoda. Ein Bild, was sich schon bald ändern oder verschieben könnte. Denn mit dem up! bringt VW ein weiteres Volumenmodell und auch Skoda führt schon 2012 den Citigo ein.

Den VW up! gibt es z.B. beim Neuwagen Portal MeinAuto.de schon ab 8.920 Euro und somit fast 1.000 Euro günstiger als der VW Listenpreis.

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Der Smart ForTwo – Der Vater aller Stadtautos – 8. November, 2010

1998 brachte die Daimler Tochter MCC den ersten Smart (interner Name MC01) auf den Markt. Das zweisitzige Stadtauto sollte sich vom anfänglichen Exoten zu einer festen Größe im Straßenbild entwickeln, die sich auch heute, 12 Jahre nach seinem Marktstart, immer noch großer Beliebtheit erfreut. Das Konzept zum Smart war ursprünglich von Swatch-Erfinder Nicolas Hajek erdacht; dessen Idee war ein hybridgetriebenes “Swatch-Mobil”, die zunächste mit dem VW Konzern bearbeitet wurde, ehe Daimler-Benz 1997 als Kooperationspartner vorgestellt wurde. Heute findet man den Ur-Smart, der in Abgrenzung zu viertürigen Schwestermodell “ForFour” als “ForTwo” bezeichnet wird u.a. als Rechtslenker-Modell in England wie auch auf den Straßen amerikanischer Großstädte.

Smart ForTwo - Wenn es knallt, dann knallt es heftig...

Smart ForTwo - Wenn es knallt, dann knallt es heftig...

Der Kleinstwagen wurde 1998 zunächst mit einem 0,6 Lister Dreizylinder Motor angeboten, der alternativ 45 und 55 PS Leistung bot. Ab 1999 war auch eine Diesel-Version (CDI) erhältlich. Die Fa. BRABUS engagierte sich ab 1999 in einem Joint-Venture mit Smart und bot dem Smart BRABUS u.a. mit einem 75 PS starken Motor,Breitreifen und Sportfahrwerk an. Das Smart Cabrio folgte 2000 als “City Cabrio” mit elektrischem Verdeck und 55 PS Benziner Motor. Das Cabrio-Dach konnte ab 2001 auch per Funk geöffnet werden. Das spektakulärste Modell der Reihe kam 2002 auf den Markt – der  ohne Frontscheibe, Dach und Türen gebaute “Crossblade”. Das permanent-Cabrio wurde von Robbie Williams beworben und war vollständig waschbar. 2003 wurde der MC01 modellgepflegt – u.a erhielt er ein geändertes Design der Scheinwerfer. Ab 2007 brachte Smart den Nachfolger in 2. Generation auf den Markt – u.a wurden die Motoren verstärkt und das Auto um 19 cm verlängert.

Auch als Gebrauchtwagen erfreut sich der Kleine heute großer Beliebtheit. Die Online-Datenbanken von mobile.de und AutoScout24 sind voll von Angeboten aller Preisklassen. Schon ab 2500 ist ein ForTwo aus dem Jahre 2004 zu haben. Überzeugen können u.a. die Sitze des Micro-Cars, die durch hohe Sitzposition einen guten Überblick für den Fahrer verschaffen. Erstaunlich ist auch das Fassungsvermögen des MC01 – bei voller Ausnutzung des Raumes im Heck passen bis zu 6 Wasserkisten hinein. Problematisch ist generell der nicht vorhandene Komfort des Smart. Die Federung gilt als generell hoppelig und anfällig für Straßenschäden und unebene Fahrbahnen. Auch die Halbautomatik ist gewöhnungsbedürftig – manchmal scheinen der drehfreudige Motor, das Getriebe und die Kupplung nicht synchron zu agieren.

Ein weiteres Problemfeld ist der sehr kompakte und schwer zugängliche Motor des Smart. Im Bereich des Zylinderkopfes kann Ölverlust auftreten; zu achten bei Gebrauchtwagen ist hier u.a. auf Dichtigkeit von Turbolader und Dichtringen. Das Getriebe gilt zwar als robust, ist aber nicht immun gegen den Verlust von Öl. Problematisch zeigen sich zuweilen die Aktuatoren (= Stellmotoren) von Kupplung und Schaltwelle. Mit Rost gibt es beim Smart kaum Probleme; die “Tridion” Sicherheitszelle des Kleinen ist generell gut gegen Korrosion geschützt. Besonderes Augenmerk sollte man auf die Spurstangen und Spurstangenköpfe des Smart legen – diese werden im Stadtverkehr besonders beansprucht und entwickeln so “Spiel”. Im Gegensatz dazu gilt das Lenkgetriebe des Smart als sehr robust. Auch im Bereich der Querlenker ist Vorsicht geboten: Die Traggelenke vieler zum Ende der 90er Jahre gebauten Fahrzeuge wiesen Probleme auf und auch die Lenksäule im Smart aus 05 und 06/2002 zeigte Defekte. Eine weitere Problemzone können die Scheinwerfer darstellen. Diese sind häufig nicht korrekt eingestellt; ein Wechsel ist selbst für geübte Schrauber sehr aufwändig.

Insgesamt ist der Smart ForTwo der ersten Generation ein für den Stadtverkehr sehr geeignetes Fahrzeug – viele Käufer entscheiden sich hier für ein einfach ausgestattetes Benziner Modell.

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Der Smart ForTwo – demnächst auch als Taxi… – 14. Juli, 2010

In den 80er und 90er Jahren beherrschte fast ausschließlich Mercedes das Bild an den deutschen Taxi-Ständen. Kunden hatten die Wahl zwischen Limousine und T-Modell von W123 und W124; die Fahrzeuge waren zudem einheitlich in “Eierschale”-Farbe lackiert. Heute haben Taxifahrer eine deutlich größerer Auswahl, wenn es um die Anschaffung eines neuen Taxis geht – vom VW Passat und dem Mazda 626 reicht die Palette über den BWM 5er und den Ford Focus bis zum Seat Alhambra und dem Chrysler 300C. Auch die Farben der Taxis haben sich stetig weiter entwickelt. Während in Berlin nach wie vor die “Honigmilch-Bomber” das Straßenbild dominieren, sieht man in einigen deutschen Städten mittlerweile auch Taxi-Farben wie rot, silber, schwarz oder weiss.

Allen Taxen war bisher gemein, dass sie mindestens 4 Türen hatten – das “Personenbeförderungsgesetz” schreibt mindestens 2 Türen auf der Beifahrer-Seite vor (wodurch sich u.a. auch der VW Bus als Taxi qualifizieren konnte). Somit war u.a. der Smart ForTwo qua Gesetz (bzw. auch in den Augen Vieler aus praktischen Gründen) als Taxi ungeeignet.

SmaTax - der Smart ForTwo wird zum Taxi

SmaTax - der Smart ForTwo wird zum Taxi

Ein Taxi-Unternehmen aus dem westfälischen Ibbenbüren – SmaTax – hat nun eine Sondergenehmigung erhalten, um auch den kleinen Smart als Taxi einsetzen zu können. Aktuell werden nach einem Presse-Bericht 40 Autos im Auftrag von SmaTaxi umgebaut.  Zwar fallen dafür Kosten in Höhe von 2000 – 2500 Euro an; das Unternehmen scheint hier allerdings eine Marktlücke zu sehen und an diese zu glauben. Für den Transport von Reisenden mit Aktentasche oder kleinem Trolley in Zentren von Metropolen wie Berlin oder München oder dem schnellen Transfer von Senioren zum Arzt sicherlich ein interessanter Plan. Der Transfer einer Familie zum Flughafen oder die Abholung von Freunden von einer Party wird jedoch schwierig…

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