Archiv für die Kategorie „Renault Ersatzteile“

 

Bei daparto gelernt: Die Geschichte von Renault – 13. Januar, 2012

Vor über 110 Jahren rollte bereits der erste Renault auf die Straße. Heute gehört Renault zusammen mit dem Allianzpartner Nissan zu den “Top Four” der Automobilgruppen.

Renault – Wie alles begann:

Wir schreiben das Jahr 1898. Louis Renault sitzt in einem Holzschuppen in Boulogne-Billancourt und schraubt an seinem ersten Automobil. Der Prototyp vom Typ A erblickt das Licht der Welt und zu Weihnachten 1898 bekam Louis Renault den Auftrag 12 Fahrzeuge herzustellen. Ein paar Wochen später gründete er zusammen mit seinen Brüdern Fernand und Marcel das Unternehmen Renault Freres, welches übersetzt die Gebrüder Renault bedeutet. Der Erfolg gab den Gebrüdern recht, bereits 2 Jahre später hatte das Familienunternehmen über 100 Mitarbeiter.

In den 20er Jahren ging es richtig los:

Die goldenen 20er: 3000 Angestellte! Ihr habt richtig gelesen, nicht einmal 15 Jahre nach der Firmengründung hatte Renault 3000 Angestellte und im gleichen Jahr rollte auch noch der 10.000 Renault vom Band. Renault zeigte sich in den 20er und 30er Jahren allerdings Vielseitig, denn neben Autos produzierte das Unternehmen auch Lastwagen, Traktoren, Flugzeuge und Motoren für Boote.

In den 30er Jahren kam das Fließband:

Nicht etwa irgendein Fließband, nein – wir dürfen hier wirklich von “dem Fließband” reden. Denn es war damals weltweit das längste Fließband außerhalb der USA. Auf einer Fläche von 70.000 Quadratmetern entstand damals die Fertigungsstätte, das Fließband war 1,5 Kilometer lang. Doch dann kam der Krieg!

Nach dem Krieg ist vor dem Krieg:

Nach dem 2. Weltkrieg konzentrierte sich Renault nur auf ein einziges Modell, der Renault 4 CV. 1,15 Millionen Renault 4 CV Modelle gaben dem Unternehmen Recht und ein weiteres Werk wurde in den 70er Jahren gebaut. In den 70er Jahren war Renault einer der größten Hersteller des Kontinents.

In den 90er Jahren überzeugte Renault mit dem Renault Twingo! Dem ersten Fahrzeug mit “Hot Button”. Die Rede ist hier natürlich von dem Warnblinkschalter, der oben auf dem Armaturenbrett angebracht ist. Der Hot Button hatte wieder zugeschlagen und der Renault Twingo wurde zum Verkaufserfolg der 90er Jahre. Über 2,4 Millionen Fahrzeuge verließen das Werk in Frankreich, ca. 500.000 Stück wurden nach Deutschland gebracht. Beim Twingo gehörte teilweise das klappern zum Handwerk, denn die ersten Motoren mit untenliegender Nockenwelle und Stößelstangen haben öfters das Problem, dass die Ventile klappern.

Neuzeit:

Passend zum 100. Geburtstag wurde im neuen Technikzentrum das Licht eingeschaltet, bei Paris wurde das “Technocentre” in Betrieb genommen und zum ersten mal die komplette Forschungs- und Entwicklungsabteilung an einem Ort gebündelt. Renault führt eine Allianz mit Nissan und übernahm auch Dacia aus Rumänien, sowie Samsung aus Korea. Vor 2 Jahren unterzeichnete Renault-Nissan noch eine Kooperation mit der Daimler AG. Die nächste Generation vom Renault Twingo und der smart fortwo werden wohl eine gemeinsame Architektur haben. Ebenfalls wurde die Montage von Motoren der Renault Nissan Allianz, in Kompaktfahrzeugen sowie in leichten Nutzfahrzeugen von Daimler durch die Kooperation ermöglicht. Die Automobilindustrie rückt also immer etwas näher zusammen, und demnächst kann man dann vermutlich auch Renault Ersatzteile für Mercedes Fahrzeuge verwenden.

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Das Autojahr 2012! Was dürfen wir erwarten? Teil 5 von 5! – 12. Januar, 2012

In dem letzten Teil unserer Autonews für das Jahr 2012 geht es heute um die Fahrzeuge von Peugeot, Porsche, Renault, Seat, VW und Volvo. Was dürfen wir in diesem Jahr erwarten?

Peugeot

Der Peugeot 107 bekommt ein Facelift, der Kleinwagenbereich bekommt de Peugeot 208 (welchen wir wohl bald gezeigt bekommen werden) und der SUV Bereich mit dem Peugeot 4008 erweitert werden. Dieser trägt dann viel vom Mitsubishi ASX unter dem Karosserie-Kleid.

Porsche

Bei Porsche wurde ja gerade der neue Elfer Cabrio in Detroit sowie in Brüssel gezeigt. Der Porsche Boxster bekommt ebenfalls eine Verjüngerungskur. 50 kg wird er an Gewicht verlieren. Die Vorstellung vom neuen Porsche Boxster wird auf dem AutoSalon in Genf erwartet. Im Laufe des Jahres wird auch der Porsche Panamera sowie der Porsche Cayenne noch ein Top Modell bekommt. GTS heißen die 3 sportlichen Buchstaben bei Porsche die Automobilfan-Herzen höher schlagen lassen dürften.

Renault

Renault wertet den Renault Mégane gründlich auf und spendiert auch einen neuen Motor. Optik verbessert, Verbrauch gesenkt und den Rest optisch und technisch angepasst geht es ins Jahr 2012. Die aktualisierte Generation des Megane geht in Deutschland im April 2012 an den Start. Der Renault Twingo erhält im Rahmen des Facelifts als erstes Serienmodell das komplett neue Renault Markengesicht.

Saab

Von Saab werden wir dieses Jahr wohl keine neuen Fahrzeuge mehr sehen, traurig aber wahr müssen wir uns mit dem Gedanken wohl leider abfinden, eine weitere Automarke zu verlieren!

Seat

Seat Leon, Seat Toledo und auch das Seat Schwester Modell vom VW up! werden im Jahr 2012 erwartet. Mit dem Seat Mii tut sich also etwas auf dem Kleinwagensektor.

Volvo

Bei Volvo gab es einige Modellpflegen, so bekamen die Volvo V70 und Volvo S80 Modelle z.B. Dual Xenon. Das Volvo C70 Cabrio bekam ein LED-Tagfahrlicht und auch für den Volvo XC90 wird noch ein Facelift erwartet.

VW

VW gibt 2012 auch mächtig Gas, der VW CC geht ab dem Frühjahr in den Handel. Zum gleichen Zeitpunkt folgt auch der VW Passat Alltrack und es wird auch gemunkelt, dass der VW Golf 7 schon in den Startlöchern stehen soll. In den USA wurde “nur” der Jetta Hybrid gezeigt, der dort auch zuerst auf den Markt kommen soll. Der ebenfalls gezeigte E-Bugster wird vermutlich auch wieder in der Concept-Schublade verschwinden, genauso wie die auf der IAA gezeigten Fun-Modelle vom VW up! Die Auslieferung vom up! hat ja bereits begonnen und die ersten Modelle flitzen auch schon durch die Innenstadt. Gefühlt, könnte dieses Jahr ein “up!-Jahr” werden für VW. 30 Jahre VW Caddy wird dieses Jahr gefeiert, event. präsentiert und VW dazu auf der Techno Classica 2012 noch ein Sondermodell vom VW Caddy?

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50 Jahre Renault R4 und ich habe einen fotografiert… – 24. November, 2011

…wenn das mal kein Grund zum feiern ist. Heute in Deutschland einen R4 im “normalen Einsatz” zu sehen ist vermutlich sehr sehr selten. Dabei wurden in über 30 Produktionsjahren mehr als 8 Millionen Exemplare gefertigt. Der Renault R4 war damals der erste Renault PKW mit Frontantrieb und wurde 1961 auf der IAA vorgestellt. 4 Türen, große Klappe und viel Platz machten den R4 zur ersten Kompakt-Kombi-Limousine. Der R4 gilt als genauso unverwüstlich wie der VW Käfer und war der Exportschlager aus Frankreich. Er wurde benutzt (Lieferfahrzeug), geschlagen (Familienfahrzeug), getreten (Rallye Monte Carlo) und vermutlich von vielen geliebt. Mit der Höhe von 1,55 Meter bot der R4 schon damals eine aufrechte Sitzposition und sorgte so für mehr Stauraum. Durch die umklappbare Rückbank (auch hier spielte Renault mit dem R4 den Vorreiter) konnte man bis zu 950 Liter (Volumen) in den R4 zuladen. Geschaltet wurde noch mit der Revolerschaltung. In der Mittelkonsole gab es also keinen Rührstock und auch kein Handbremsgriff, der Fahrer konnte also nach links oder nach rechts aussteigen was gerade in Frankreich von Vorteil war. Später gab es den Renault R4 aber dann doch noch mit einem “herkömmlichen 4-Gang Getriebe.

Dieser Renault R4 ist nur etwas kürzer als z.B. ein Renault Clio aber fast genauso hoch wie ein Renault Scenic. Wenn er reden / schreiben könnte, könnte er vermutlich viele spannende Geschichten erzählen, denn er wird auf der Sonneninsel Mallorca (übrigens nicht das 17. Bundesland von Deutschland) als Lastenesel benutzt:

Ich glaube vor allem die Lenkung und die Bremsen werden auf der Insel arg beansprucht, einige Fremdkontakte kann der R4 nun auch nicht verschweigen.

Bei den Motoren gab es von 747 cm³ bis zu 1108 cm³ Motoren, die Leistung von 23-34 PS reichte um das Fahrzeug auf 120 km/h zu beschleunigen, 900.000 Fahrzeuge wurden damals offiziell nach Deutschland importiert. In den 70er Jahren wurde der Renault R4 auch technisch etwas verbesert. So kam eine neue Lichtmaschine (Drehstromgenerator) unter die Haube. Eine Zweikreis-Bremsanlage war dann für die Verzögerung zuständig. Halogenscheinwerfer sorgten für eine bessere Ausleuchtung und die beheizbare Heckscheibe sorgte für den Durchblick nach hinten. Alle Motoren mit 34 PS bekamen ab dem 1983 Bremsscheiben an der Vorderachse. Im Jahre 1988 kamen die letzten Renault R4 Modelle nach Deutschland. Schuld daran waren die veränderten Abgasbestimmungen. 4 Jahre später wurde dann auch in Frankreich die Produktion eingestellt und jetzt? Kommt ein Nachfolger vom R4? Springt Renault auch auf die aktuelle Retro-Schiene auf? Die Zukunft wird es zeigen!

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Kleinwagen / Mini-Segment auf dem Vormarsch – 3. Oktober, 2011

Immer beliebter werden die Segmente Mini, Kleinwagen und Kompaktklasse. Vor allem im Internet nahm der Marktanteil der drei kleinsten Klassen auf dem deutschen Automarkt deutlich zu. Dass die Automobilhersteller nicht nur auf SUVs setzen, beweisen die Neuheiten der letzten Monate und der kommenden Wochen. In den Startlöchern steht so zum Beispiel der neue Skoda Citigo, Fiat Panda oder Renault Twingo. Darüber hinaus gibt es nun den VW up! und den Toyota Yaris.

Wie bereits angesprochen konnten die Segmente Mini, Kleinwagen und Kompaktklasse im Internet deutlich zulegen. Das liegt zum einen an den anhaltend hohen Rabatten und natürlich auch an der Flut der Neueinführungen.

Der Internet-Marktanteil der Kleinwagen liegt aktuell bei 20,31 Prozent, das macht ein Plus von 5,17 Prozent. Bei den Minis sieht es etwas anders aus, dort liegt der Anteil bei 5,63 Prozent und einem Plus von 0,80 Prozent. Auch die Kompaktwagen machen ein Plus, und zwar von 1,10 Prozent. Das macht aktuell einen Marktanteil von 22,35 Prozent. Somit ist die Kompaktklasse klarer Marktführer. Unter den Modellen spiegelt sich die positive Entwicklung wie folgt wieder: Auf Platz 1 der VW Golf, dicht gefolgt vom VW Polo und dem Nissan Qashqai.

Der VW Polo zeigt sich im Übrigen mit einer besonders starken Entwicklung, er schaffte es den Marktanteil von 3,62 auf 6,88 Prozent zu erhöhen. Bei den Marken liegt übrigens VW vor Ford und Skoda. Ein Bild, was sich schon bald ändern oder verschieben könnte. Denn mit dem up! bringt VW ein weiteres Volumenmodell und auch Skoda führt schon 2012 den Citigo ein.

Den VW up! gibt es z.B. beim Neuwagen Portal MeinAuto.de schon ab 8.920 Euro und somit fast 1.000 Euro günstiger als der VW Listenpreis.

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Dacia – vom LKW-Zulieferer zum Autohersteller – 29. März, 2011

Dacia wurde 1952 in Pitești gegründet. Zunächst ein reiner LKW-Zulieferer, wurde mit der Errichtung einer Fabrik in Colibasi 1966 auf PKW-Produktion erweitert und ein kleinerer Mittelklassewagen für den Ostblock gebaut (heute eher Kleinwagensegment), der durchaus neben dem tschechischen Skoda und dem sowjetischen Lada Renommee hatte – der Dacia 1100. Seit 1967 war Renault (damals noch französischer Staatskonzern) an Dacia beteiligt, der 1100 war ein Lizenzbau des Renault 8, und diese Reihe wurde seit Ende der 1960er Jahre mit dem 1300er Dacia (auf Basis des Renault 12) fortgesetzt, von dem fast 2 Millionen Autos vom Band liefen. Seit Mitte der 70er baute man auch einen Pick-up, 1978 beendete man die Renault-Lizenz, baute jedoch neue Modelle weiter auf Basis des Renault 12. Die rumänische Staatsführung, auf starke Autarkie bedacht, wollte jedoch um jeden Preis ein eigenes Auto entwickeln, und so flossen das Know how von Dacia/ Renault und die Entwicklungen des rumänischen Staatsbetriebes Auto Romania in die Kreation des Dacia 500 ein, eines Kleinstwagen mit 499 cm³, der in der Spitze nur wenig schneller als 100 km/h lief, dabei aber auch sehr sparsam war – mit Tempo 50 – 60 km/h konnte man den Verbrauch auf etwa 3,5 Liter Benzin senken. Trotz der Autarkiebestrebungen gab es zwischen 1981 – 1991 ein Joint Venture mit Citroen, das die Produktion des Oltcit in Craiova hervorbrachte. Das Werk wurde 1994 von Daewoo übernommen.

Der Dacia 1100 - ein Klon des Renault 8

Seit ab Ende der 1980er Jahre sich der rumänische Markt auch für westliche PKW öffnete, sanken die Produktionszahlen des bis dahin als Volkswagen gehandelten Autos. Aus einer losen Kooperation mit Peugeot entwickelte man Mitte der 90er Jahre den Dacia Nova. 1999 kehrte Renault zur einstigen Tochter zurück, erwarb alle Anteile und erweiterte die Modellpalette unter anderem um Dieselmotoren. Der Coup gelang 2005 mit dem Dacia Logan, der in Westeuropa mit etwa 7000,- € alle Konkurrenten seines Segmentes preislich unterbietet. Möglich war dies unter anderem durch massives Lohndumping in den rumänischen Betriebsstätten, worauf die dortigen Beschäftigten mit Streiks (zuletzt 2008) reagierten.

 

Der Dacia Logan, Neupreis ab 6990,- €, ist als Van mit 5 Sitzen oder Limousine erhältlich, hat ein 5-Gang-Schaltgetriebe und ist zwischen 68 – 105 PS motorisiert. Es gibt ihn auch als 7-Sitzer für etwa 11.600,- €, dafür bringt er noch einen 700-l-Kofferraum mit, in den für 500,- € eine zusätzliche Sitzbank passt. In dieser Konstellation tritt er etwa gegen den Citroen Berlingo an, der aber etwa 8000,- € mehr kostet. Andererseits bietet der Logan nicht unbedingt die Krönung an Komfort und Sicherheit.

Der Dacia Duster ist ein 5-sitziger Geländewagen mit 105 PS, der 7,5 Liter Benzin kombiniert verbraucht und mit ABS, Fahrer-und Beifahrerairbag, Servo und Wegfahrsperre ausgerüstet ist. Er kostet neu ab 10.600,- €. – Der Dacia Pick Up 1.6 MPI hat 84 PS, verbraucht 7,7 l/100 km Benzin und kostet 8700,- €. Er hat ebenfalls ABS, elektronische Bremskraftverteilung und Fahrerairbag. – Mit dem Dacia Sandero 1.2i 16V wird das Kleinwagensegment bedient. Der 4/5-türige Wagen ist mit 1149 cm³ motorisiert, leistet 75 PS und verbraucht dabei 5,9 Liter Benzin kombiniert. – In die untere Mittelklasse gehört der 5-sitzige Dacia Stepway 1.6 MPI mit 87 PS.

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