Archiv für die Kategorie „Opel Ersatzteile“

 

Die Garantie auf Neuwagen – 20. Januar, 2012

Es gibt kaum eine Werbesendung von Autobauern, in der nicht auf die Neuwagengarantie eingegangen wird. Doch die wenigsten wissen, was sich dahinter versteckt und wann sie sie in Anspruch nehmen dürfen.

Zu aller erst bedarf es der Unterscheidung der Haftungsgrundlagen. Das Bürgerliche Recht kennt einerseits das Gewährleistungsrecht und andererseits die Garantiehaftung. Bei der Gewährleistung handelt es sich um eine rechtliche Pflicht. Das leuchtet ein, denn jeder Neuwagenhändler muss zwei Jahre dafür gerade stehen, dass das Auto auch wirklich neu war, das heißt, der Neuwagen darf beim Verkauf keinen einzigen Mangel haben. Die Neuwagengarantie dagegen ist freiwillig. Autobauer bieten sie an, um potentielle Kunden von der Qualität ihrer Fahrzeuge zu überzeugen, indem sie versprechen, dass dem Auto innerhalb einer bestimmen Zeit nach dem Kauf keine Mängel entstehen werden und falls doch, dass sie als Hersteller den Mangel unverzüglich beseitigen. Wie lang der Zeitraum ist, hängt von den einzelnen Herstellern ab. Anders als bei der Gewährleistung umfasst die Garantie meistens nicht sämtliche Schäden am Fahrzeug, sondern nur Teile oder besondere Schadensarten, wie beispielsweise eine Garantie auf Durchrostung.

Opel bot vor Kurzem eine "lebenslange Garantie" auf seine Neuwagen an - allerdings mit langem Sternchentext...

Nicht selten schafft die Garantie eine falsche Sicherheit. Viele glauben, ihr Fahrzeug sei über die Garantie bestens abgesichert und sie müssten sich um nichts Weiteres Gedanken machen. Dies ist insoweit nicht empfehlenswert, als dass die Autohersteller ihre freiwillige Garantiehaftung an einer Vielzahl an Bedingungen knüpfen. Beispielsweise verlangten viele Autobauer für eine im Rahmen der Garantie entgeltfreie Reparatur, dass das Fahrzeug in der von ihnen vorgeschriebenen Intervallen zur Fahrzeug-Inspektion untersucht wurde. Auch dürften nur Original-Ersatzteile des Herstellers selbst verbaut werden. Andernfalls ließen sie die Garantie erlöschen, sodass der Neuwagenkäufer trotz vermeintlicher Sicherheit seiner Garantie auf den Schaden sitzen blieb. Seit 2010 dürfen Autohersteller ihre Garantiehaftung nicht mehr abhängig machen, ob der Kunde Vertragswerkstätte besuchte oder Originalteile einbauen ließ. Hinsichtlich der Abgrenzung zur Gewährleistung ist zu beachten, dass die Garantie sich – anders als bei der Gewährleistung – nur auf Reparaturen beschränkt. Die Vorschrift, der Autobauer müsse nach zwei erfolglosen Reparaturen den Preis mindern oder einen anderen Neuwagen beschaffen, gilt nur bei der Haftung aus Gewährleistung; bei der Garantie darf der Autobauer beliebig oft nachreparieren.

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Das Autojahr 2012! Was dürfen wir erwarten? Teil 4 von 5! – 11. Januar, 2012

Heute geht es um die Neuigkeiten von Mazda, Mercedes, Mitsubishi, Nissan, und Opel. Die restlichen Neuigkeiten packen wir dann in den letzten Beitrag!

Mazda

2 neue Modelle soll es von Mazda geben. Der kleine SUV  Mazda CX-5 wird preislich sicherlich sehr attraktiv sein, Mitte des Jahres soll der neue Mazda BT-50 auf den Markt kommen, der BT-50 ist ein Pick Up.

Mercedes

Mercedes feiert den 60. Geburtstag der SL-Baureihe und bringt dazu eine neue Generation auf den Markt. das Fahrzeug wurde vorgestern während der NAISAS 2012 in Detroit der Öffentlichkeit präsentiert. Erwartet wird im Jahr 2012 auch die neue Mercedes A-Klasse. Da ist schon mal durchgesickert, dass es das Modell mit 5 Türen geben wird. Sicherlich interessant dürfte das AMG Modell von der A-Klasse werden. Mercedes zielt mit mehreren Fahrzeugen auf eine jüngere Zielgruppe ab, jetzt müssten die Fahrzeuge nur noch bezahlbar werden. Der Mercedes GL wird dieses Jahr überarbeitet und auf der Basis vom Mercedes CLS soll ein Shooting Brake auf den Markt kommen.

Mitsubishi

 

Der i-Miev von Mitsubishi nekommt am März auch eine Standheizung, scheinbar muss man auch im Elektromobilitätsbereich den Kunden einige Wünsche erfüllen. Im Sommer erwartet man den Mitsubishi ASX mit einem Plug-in-Hybrid und für das Ende des Jahres soll der Nachfolger vom Colt vorgestellt werden.

Nissan

Was lange währt wird endlich gut? Bei Nissan erwartet man den elektrisch betriebenen Nissan Leaf. Der elektrisch angetriebene Wagen soll bis zu 175 km weit kommen, damit dürften die täglichen Pendler im Durchschnitt mit auskommen. Der Porsche-Killer (ich rede hier natürlich vom Nissan GT-R)  bekommt noch mal mehr Leistung. Der 3,8 Liter Motor aus dem GT-R wird dann 550 PS leisten. Der Supersportwagen von Nissan soll damit in 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.

Opel

Opel grillt bald die Saison an und feiert das ganze Jahr durch. Opel gibt es im Jahr 2012 bereits 150 Jahre und da gibt es natürlich einige Sonderaktionen, Sondermodelle und sogar neue Fahrzeuge. Den Zafira Tourer und auch den Opel Astra GTC kann man schon kaufen. Erwartet wird die OPC-Version vom Astra GTC. 280 PS dürften reichen um die Mitbewerber von Ford und VW zu ärgern. Ende des Jahres erwartet man einen kompakten SUV / Crossover sowie einen Kleinstwagen. Die Namen lauten aktuell noch Mokka und Junior, doch bei dem Junior ist darüber das letzte Wort noch nicht gefallen. So, hier für die Vorfreude, ein Foto vom Opel Astra GTC OPC:

Morgen haben wir dann noch News von Peugeot, Porsche, Renault, Seat, VW und Volvo für euch!

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Angetestet und Vorgestellt: Der Opel Astra GTC – 8. Dezember, 2011

Opel-Designchef Mark Adams hat nicht nur einen klaren Kopf, sondern auch ein ganz besonderes Verhältnis zu seinen Kindern. Neben seinen eigenen Kindern hegt und pflegt er auch die Kinder der Opel-Familie und wenn man Mark Adams über “seine Kinder” reden hört, dann spürt man wie stolz er auf seine Kinder und die Kinder der Opel-Familie ist. Der neue Opel Astra GTC hat etwas Eigenständiges, der neue Astra GTC ist nicht einfach nur das Astra Modell mit 3 Türen, er ist mehr. Das Coupé hat die Gene mitbekommen, in der Front erkennt man die Familienzugehörigkeit, doch ansonsten wurde an dem Fahrzeug fast jedes Teil verändert.

Das macht es für Ersatzteilhändler demnächst natürlich einfacher, auf die Frage: “Passt der Kotflügel vom Astra J Sportstourer auch beim GTC” kann er sofort mit einem “Nein!” antworten, ohne sich darüber groß Gedanken machen zu müssen. Es passen die Aussenspiegel und die Türgriffe, genauso wie die Antenne und bei der Technik gibt es natürlich auch einige Teile die übernommen wurden. Der Opel Astra GTC kommt 15 mm tiefer um die Kurven, der Radstand wurde verlängert, und die Spur verbreitert. Der GTC wirkt sportlich, auch im Innenraum: Schalensitze, Sportlenkrad und eine gute Verarbeitung der Materialien, da gibt es fast nichts zu meckern!

Unter der Karosserie gibt es auch neue Werte: An der vorderen Achse kommt das HiPerStrut Hochleistungs-Federbein zum Einsatz, hinten gibt es ein Wattgestänge und die Vorteile merkt der Fahrer spürbar: Der Opel Astra GTC klebt quasi auf dem Asphalt! Wer seinen Opel Astra J GTC mit dem Flexride-System ausstattet, kann per Knopfdruck die Lenkansprache und die Stabilität nochmals verbessern.

Aktuell gibt es Motoren vom Einstiegsbenziner (1.4 Liter 100 PS) bis hin zum 180 PS Benziner, im Test überzeugte vor allem der 2.0 Liter Diesel Motor mit 165 PS. Agil ging es um die Kurven, der Drehmoment vom Diesel (350 Nm) überzeugte auch im Praxistest. Wer mag kann den GTC Diesel auch sparsam fahren, unter 5 Liter sollten zu schaffen sein. Wer es noch schneller mag, der sollte auf den 2.0 Benziner OPC warten, denn dieses Fahrzeug wird noch schneller und noch sportlicher durch die Kurven flitzen:

Wer auf ein paar Assistenzsysteme verzichten kann, die normalerweise über die Kamera hinter dem Rückspiegel mit Informationen versorgt werden, der kann sich auch eine große Panorama Windschutzscheibe hinzubestellen. Beim Vorgänger vom Opel Astra J GTC kam diese ja schon besonders gut an und wird auch im aktuellen Modell ihre Freunde finden. Keine störende Verstrebung mehr an der Ampel:

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Sehen wir hier die automobile Zukunft? Opel zeigt ausgewählten Journalisten den Opel RAK-E(lektro) – 5. Dezember, 2011

Vor ein paar Tagen haben wir euch ja hier im Blog schon erklärt wie so eine Brennstoffzelle funktioniert. Ein komplett anderes Concept-Car hat Opel nun in Rüsselsheim ausgewählten Journalisten und Publizisten gezeigt. Sehen wir hier nun die Zukunft? Ist das die Mischung aus Hooverboard und den selbstzubindenden Turnschuhen von Marthy McFly? Dieses Fahrzeug schafft es Interesse zu wecken, denn so richtig negative Stimmen haben wir über diesen kleinen Elektroflitzer (welcher auf der IAA 2011 Weltpremiere feierte) noch nicht gehört.

Aus dem Opel RAK-E könnte das “1€-Auto” werden, denn mit einem Euro (bei den aktuellen Strompreisen) kann man dieses Fahrzeug ca. 100 km weit fahren. Wenn es denn dazu kommt, denn aktuell möchte Opel den Markt abchecken, ist Deutschland schon so weit? Würden deutsche Familien sich als Zweitwagen einen Elektrowagen in die Garage stellen? Wir sind der Meinung, dass die Fahrzeuge in dem Fall bezahlbar sein müssten. Die Fahrzeuge dürfte nicht mehr kosten als normale Kleinwagen bzw. Kleinstfahrzeuge. Denn der Umweltschutz hört oft beim Portemonnaie wieder auf! Der Opel RAK-E könnte da allerdings die Mitbewerber auf dem Elektromarkt stark in Bedrängnis bringen, denn hinter vorgehaltener Hand spricht man davon, dass man sich in dem Preisniveau von anderen Kleinwagen bewegen möchte. Zusätzliche monatliche Kosten wird es auch nicht geben. Damit sind die Mitbewerber gemeint, die zzgl. zum Kaufpreis des Fahrzeuges noch eine Leasing-Gebühr für die Batterie erheben.

Der Hersteller Opel begab sich bei diesem Fahrzeug in neue Gefilde, denn so ein Fahrzeug gab es bei Opel vorher noch nicht. Die Ingenieure von Opel holten sich für dieses Fahrzeug bei der Entwicklung die Unterstützung von KISKA. KISKA ist unter anderem auch für zahlreiche KTM Fahrzeuge verantwortlich, hier sieht man mal ein nettes Making Of Video:

 

Wenn die emotionale und die rationale Schiene parallel laufen, dann könnte hier doch wirklich die Zukunft vor uns stehen. Das Fahrzeug verfügt über zahlreiche Motorrad-Teile, so kann sich der RAK-E Fahrer vermutlich in der Zukunft dann Online Motorrad Ersatzteile für sein PKW kaufen. Opel hat sich mit dem Fahrzeug allerdings noch weiter geöffnet. Die Steuerung von Licht, Entertainment System und Navigation übernimmt ein Smartphone. Mit dem Smartphone kann man auch die Kuppel öffnen um in den 2-Sitzer einzusteigen. 120 km/h schnell mit einer Reichweite von 100 km, schneller und weitere Strecken fährt der Zweitwagen, in der Regel, auch nicht pro Tag!

Das wir, früher oder später, von den fossilen Kraftstoffen Abschied nehmen müssen, dürfte inzwischen jedem klar sein. Also wir sind auf jeden Fall gespannt wie wir uns in der Zukunft bewegen werden und wann die Regierung von Deutschland auch hier endlich die Elektromobiltät fördert.

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Die Geschichte vom Opel Kadett der dann auf einmal Astra hieß – 19. November, 2011

Vor 75 Jahren fing eine großartige Erfolgsgeschichte an. Einige “Ewiggestrigen” haben es Opel zwar bis heute nicht verziehen, die guten “alten” Namen aussterben zu lassen bzw. umzubenennen, aber der Erfolg gibt Opel Recht. 1936 hieß die Opel Kompaktklasse noch Kadett und ging im Olympiajahr auf die Reise. Der erste Opel Kadett war damals ein großes Wagniss, schließlich war er der erste Opel in der Klasse der Kompaktfahrzeuge. Bei der Entwicklung stand der Opel P4 sowie der Opel Olympia Pate und es gab 2 Modelle. Der Opel Kadett als Limousine sowie als Cabrio. Die Preise starteten bei 2100 Reichsmark und nur der Krieg konnte die zivile Produktion von dem erfolgreichen Modell stoppen. Nach dem Kriegsende 1945 (man muss übrigens kurz erwähnen, dass Opel zu dem Zeitpunkt schon ein amerikanisches Unternehmen war und die Amerikaner zusammen mit den Briten, den Franzosen und den Russen auch die Opel Werke bombadiert hatten) gingen die Produktionsanlagen sowie die Pläne vom Ur-Kadett nach Russland.

© GM Company 2011

 

Im Opel Werk Bochum lief dann ab dem Jahre 1962 der Opel Kadett (kurz gesagt OK) vom Band. Dieser wurde dann offizell Opel Kadett A genannt, hatte ein Vierganggetriebe und zunächst einen 40 PS starken 1.0 Liter Motor. Etwas später folgten dann noch verschiedene Aufbauten.

© GM Company 2011

 

So gab es vom Kadett B eine Limousine, einen Caravan, ein Coupe, eine Fastback Limousine sowie ein weiteres Coupe.

© GM Company 2011

 

In den 70er Jahren kam der legendäre Opel Kadett C auf den Markt. Wieder als Limousine, Caravan und Coupe und besonder beliebt war die sportliche Version. Der Opel Kadett C als C-Coupe GT/E mit dem 1.9 Liter Einspritzer, ein Schrägheck-Coupe mit Hinterradantrieb. Open Air Fans griffen zum “Aero”.

© GM Company 2011

 

Nach einer Stückzahl von 1,7 Millionen Fahrzeugen stand wieder ein Wechsel ins Haus. Leider auch ein Wechsel von Heck- auf Frontantrieb. Der Opel Kadett D der im Jahre 1979 vorgestellt wurde hatte zwar sportliche Motoren, mit Aluzylinderköpfen und oben liegenden Nockenwellen und auch ein Diesel kam in den Kompaktwagen doch die Umstellung von Heckantrieb auf Frontantrieb schockten einige Opel Fans sehr. Neben dem Schrägheck (mit 2 verschiedenen Kofferraumvarianten) und dem Caravan gab es zumindenstes offiziell kein Cabrio. Dafür aber sportliche SR und GT/E Modelle die auch heute noch ihre Fans haben.

 

1984 folgte der Opel Kadett E, der letzte Kadett. Für das Opel Kadett E Cabrio war Bertone verantwortlich, über 3.7 Millionen Fahrzeuge liefen vom Opel Kadett E vom Band. Der sportliche GSi mit 115 PS war der Traumwagen der 80er Jahre, der cW-Wert von 0,30 brachte Opel auch in der Fachpresse viel Lob ein.

© GM Company 2011

 

© GM Company 2011

 

Nach E kommt F, nach Kadett kommt Astra. Im Alphabet ging es weiter, doch der Name musste weichen. Der Opel Astra F wurde von 1991 bis 1998 produziert. Sportlich war der Opel Astra F GSI, dessen Stoßstange vorne sowie hinten hat bei den Opel Fans eingeschlagen wie eine Bombe. Die Lufteinlässe auf der Motorhaube sowie der GSI Heckspoiler wurden oft kopiert und selten erreicht. Vom Opel Astra F gab es auch einen Caravan, sowie ein Cabrio, genauso wie beim Opel Astra G. Ab dem Jahr 1999 zeigte das Opel Performance Center von Opel (OPC) das man aus dem 2,0 Liter Motor 160 kitzeln konnte, und der Astra Eco4 zeigte, dass man auch mit 4 Liter Kraftstoff auskommen könnte.

© GM Company 2011

 

Im Jahr 2004 kam der Astra H, ein variables Fahrwerk, Scheinwerfer mit Kurvenlicht und ein Cabrio mit Metalldach waren die Fakten die zählten.

© GM Company 2011

 

Vom Astra H kam auch eine GTC Variante mit einer Panorama Frontscheibe. Hier zeigt sich übrigens wieder der Pioniersgeist von Opel, denn diese wurde erstmals in einem Großserienfahrzeug im GTC verbaut und genau diese Scheibe gibt es nun auch im Astra J GTC, dem sportlichen 3 Türer vom aktuellen Astra Modell.

Auf den Astra I hat man auf Grund der Verwechslungsgefahr verzichtet. Das akutelle Modell heißt also Opel Astra J und ich darf verraten: Es wird auch an ein Cabrio Modell vom Opel Astra J gearbeitet – Tradition verpflichtet!

 

Opel Kompaktklasse – inzwischen mehr als nur OK!

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