Archiv für die Kategorie „Mitsubishi Ersatzteile“

 

Gefahren: Mitsubishi ASX 1.8 Diesel 2WD – 25. Januar, 2012

Mit dem aktuellen Mitsubishi ASX könnten die Japaner den SUV Markt eigentlich im Sturm erobern, denn eigentlich bietet der ASX alles was man braucht: Der 1.8 Liter Diesel Motor z.B. leistet 150 PS und ist (nicht nur dank der Start-Stopp Automatik) sehr sparsam. Der ASX hat Platz und bekommt auch den nötigen Platz, denn wenn die Jet-Fighter Optik im Rückspiegel auftaucht, wird einem auf der Autobahn Platz gemacht. Der 1.8 Liter Diesel fährt sich spritzig, die Navi Stimme (weiblich) ist witzig und die Preise sind im Vergleich zu den Mitwerbern eher winzig.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt bekommt man sehr gut ausgestattete Fahrzeuge (mit Sitzheizung, Klimaanlage usw.) für ca. 15.000 – 20.000 €. Neu kostet so ein Mitsubishi ASX ca. 30.000 € – dann allerdings mit der kompletten Vollausstattung.

Kritisieren könnte man event. die Bremsen, die Bremsbeläge greifen zwar gut zu, doch der Crossover / SUV muss erst mal zum stehen kommen. Die Mitwerber sind da allerdings auch nicht viel besser, der Mitsubishi ASX spielt ungefähr in der gleichen Liga wie z.B. der Ford Kuga, der Dacia Duster, Ford Kuga oder aber der Honda CR-V. In der Fachpresse wird er oft mit dem Nissan Qashqai verglichen, die Tatsache, dass der Qashqai etwas teurer ist schlägt dann leider nicht so zu Buche. Von der Haptik und der Verarbeitung kann ich auf jeden Fall nur positives berichten, nur das große Infotainment-System könnte über etwas bessere Funktionen verfügen. Der Sound ist auf alle Fälle klasse, im großem Kofferaum ist extra ein Subwoofer verbaut.

300 Nm sorgen dafür, dass das Fahrzeug flott anfährt, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei fast 200 km/h. Bei dem Diesel Modell ist optional auch Allradantrieb verfügbar. Das Fahrzeug gibt Schaltempfehlungen und wer diesen Folge leistet, der wird auch sparsam fahren. Das 6-Gang Getriebe wirkt auf den ersten Blick etwas “wabbelig” aber das nimmt nichts vom Fahrspaß. Man sagt dem Mitsubishi ASX nach, dass der Innenraum lieblos gestaltet wurde, aber das soll jeder für sich entscheiden. Optional gibt es ein dynamisches Xenonlicht und ein Panoramadach, welches durch LED Streifen beleuchtet ist. Ein weiteres Highlight ist der Kofferraum. Im Normalfall stehen etwas über 400 Liter zur Verfügung. Nach umgelegten Rücksitzen verdreifacht sich dieser Wert. Mit dem Mitsubishi ASX meldet sich die Marke zurück und das sieht man auch an den Verkaufszahlen. Ich bin gespannt was uns Mitsubishi in Genf zeigt.

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Das Autojahr 2012! Was dürfen wir erwarten? Teil 4 von 5! – 11. Januar, 2012

Heute geht es um die Neuigkeiten von Mazda, Mercedes, Mitsubishi, Nissan, und Opel. Die restlichen Neuigkeiten packen wir dann in den letzten Beitrag!

Mazda

2 neue Modelle soll es von Mazda geben. Der kleine SUV  Mazda CX-5 wird preislich sicherlich sehr attraktiv sein, Mitte des Jahres soll der neue Mazda BT-50 auf den Markt kommen, der BT-50 ist ein Pick Up.

Mercedes

Mercedes feiert den 60. Geburtstag der SL-Baureihe und bringt dazu eine neue Generation auf den Markt. das Fahrzeug wurde vorgestern während der NAISAS 2012 in Detroit der Öffentlichkeit präsentiert. Erwartet wird im Jahr 2012 auch die neue Mercedes A-Klasse. Da ist schon mal durchgesickert, dass es das Modell mit 5 Türen geben wird. Sicherlich interessant dürfte das AMG Modell von der A-Klasse werden. Mercedes zielt mit mehreren Fahrzeugen auf eine jüngere Zielgruppe ab, jetzt müssten die Fahrzeuge nur noch bezahlbar werden. Der Mercedes GL wird dieses Jahr überarbeitet und auf der Basis vom Mercedes CLS soll ein Shooting Brake auf den Markt kommen.

Mitsubishi

 

Der i-Miev von Mitsubishi nekommt am März auch eine Standheizung, scheinbar muss man auch im Elektromobilitätsbereich den Kunden einige Wünsche erfüllen. Im Sommer erwartet man den Mitsubishi ASX mit einem Plug-in-Hybrid und für das Ende des Jahres soll der Nachfolger vom Colt vorgestellt werden.

Nissan

Was lange währt wird endlich gut? Bei Nissan erwartet man den elektrisch betriebenen Nissan Leaf. Der elektrisch angetriebene Wagen soll bis zu 175 km weit kommen, damit dürften die täglichen Pendler im Durchschnitt mit auskommen. Der Porsche-Killer (ich rede hier natürlich vom Nissan GT-R)  bekommt noch mal mehr Leistung. Der 3,8 Liter Motor aus dem GT-R wird dann 550 PS leisten. Der Supersportwagen von Nissan soll damit in 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.

Opel

Opel grillt bald die Saison an und feiert das ganze Jahr durch. Opel gibt es im Jahr 2012 bereits 150 Jahre und da gibt es natürlich einige Sonderaktionen, Sondermodelle und sogar neue Fahrzeuge. Den Zafira Tourer und auch den Opel Astra GTC kann man schon kaufen. Erwartet wird die OPC-Version vom Astra GTC. 280 PS dürften reichen um die Mitbewerber von Ford und VW zu ärgern. Ende des Jahres erwartet man einen kompakten SUV / Crossover sowie einen Kleinstwagen. Die Namen lauten aktuell noch Mokka und Junior, doch bei dem Junior ist darüber das letzte Wort noch nicht gefallen. So, hier für die Vorfreude, ein Foto vom Opel Astra GTC OPC:

Morgen haben wir dann noch News von Peugeot, Porsche, Renault, Seat, VW und Volvo für euch!

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Autotechnik von A bis Z: J wie Japanische Autohersteller – 17. November, 2010

Seit Jahrzehnten prägen Fahrzeuge aus japanischer Produktion das Straßenbild in allen Ländern der Welt. Die Automobilindustrie in Japan hat sich im 20. Jahrhundert neben der deutschen und der amerikanischen zum führenden Hersteller von PKW und Nutzfahrzeugen und zu einem der bedeutendsten KFZ-Exporteure entwickelt.

Toyota, Mazda, Nissan und Co. - Japanische Autohersteller sind eine feste Größe in der weltweiten Automobilindustrie

Toyota, Mazda, Nissan und Co. - Japanische Autohersteller bilden eine feste Größe in der weltweiten Automobilindustrie

Die Erfolgsgeschichte des japanischen Automobilbaus begann in den frühen Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Hersteller von Maschinen versuchten sich erstmals an der Fertigung von Fahrzeugen, die jedoch aufgrund der japanischen Politik der Abschottung allein für den nationalen Markt vorgesehen waren. Erst nach Kriegsende entwickelte sich die Automobilindustrie in ihrem eigentlichen Sinne. Durch ein Förderungsprogramm des Staates in diesen Industriezweig wuchs der Anteil japanischer Marken im Binnenmarkt kontinuierlich – während dieser im Jahr 1952 noch fast 70% betrug war dies bereits 1970 der Marktanteil japanischer Autobauer. Als weitaus stärste Marken in Japan konnten sich Toyota und Nissan etablieren.

In den 60er Jahren begannen die ersten japanischen Hersteller ihre Fahrzeuge auch zu exportieren. Grund dafür war das rasche Wachstum der Automobilindustrie in Japan und damit einhergehender Aufbau von Produktionskapazitäten, die einen Export erforderlich machten. Darüber hinaus war es seit den 70er Jahren für ausländische Investoren möglich, sich an japanischen Unternehmen zu beteiligen. Dies führte zu Allianzen von Chrysler und Mitsubishi, General Motors und Isuzu sowie Ford und Mazda. Diese Konstellationen ebneten den Weg für den Export von Fahrzeugen – vor allem Kleinwagen – aus Japan in die USA. Bereits 1980 wurden mehr als 5 Millionen japanische PKW exportiert.

Im Bereich der Produktion punkteten die Japaner mit Effizienz, beim Kunden kamen die Produkte aufgrund der guten Qualität und der geringen Preise an. Um politische Spannungen zwischen den USA und Japan einzudämmen, die sich aufgrund des großen Erfolges der japanischen Autos in Nordamerika entwickelt hatten, entschieden sich die japanische Regierung für eine Beschränkung der Exportmengen. Dies führte in der Folge dazu, dass japanische Hersteller begannen, Produktionsstätten in den USA aufzubauen. 1995 waren mit Nissan, Honda, Mazda und Toyota bereits 4 Hersteller aus Japan in den USA präsent. Besonders Honda war in den USA erfolgreich und übertraf bzgl. seiner Produktionszahlen bereits 1996 Chrysler als drittgrößten nationalen Autohersteller. Der Honda Accord entwickelte sich darüber hinaus zum meistverkauften PKW der USA und übertraf damit den lange führenden Ford Taurus. Auch in anderen Ländern begannen japanische Hersteller mit lokaler Fertigung von Automobilen. Seit den 80er Jahren sind Nissan, Honda und Toyota in Großbritannien aktiv; Mitsubishi ist seit 1995 in den Niederlanden präsent.

Ab dem Jahr 2000 kam es vermehrt zu Beteiligungen US-amerikanischer und deutscher Hersteller an japanischen Automobilbauern. So investierte DaimlerChrysler in Mitsubishi, GM baute seinen Anteil bei Isuzu aus und Renault übernahm Nissan. Obwohl der Marktanteil japanischer Fahrzeuge im Ausland seit einiger Zeit rückläufig ist, können sich Hersteller wie Toyota und Nissan weiterhin gut behaupten. Fahrzeuge wie der Toyota Corolla, der Toyota Prius, der Nissan 360Z oder der Nissan Micra konnten ihre Käufer u.a. in den vergangenen Jahren überzeugen. Darüber hinaus sprechen Hersteller wie Lexus, Subaru und Daihatsu die Kunden mit Nischenmodellen im Luxus-, Kleinwagen- und Off-Road Segment an. Die Qualität der aus Japan stammenden Fahrzeuge ist generell weiterhin hoch. In jüngster Vergangenheit hat jedoch das Image von Toyota aufgrund mehrerer Rückrufe sehr stark gelitten.

Zu den besonders erfolgreichen und markanten Modellen japanischer Hersteller in den letzten Jahrzehnten in Deutschland gehörten u.a. der Suzuki Samurai, der Mazda MX-5, der Datsun (heute Nissan) 280Z, der Mazda 121 sowie der Toyota Supra.

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Ein Evergreen – Die merkwürdigsten Autonamen – 21. Juli, 2010

Autohersteller beschäftigen Heerscharen von Marketing-Experten und beauftragen zusätzlich hochdekorierte Agenturen, um ihren Modellen ein schickes Design und ansprechendes Image zu verschaffen. Dazu gehört u.a. auch die Auswahl eines attraktiven Namens. Manchmal ist dieser allerdings nicht für den internationalen Markt geeignet, wie die nachfolgenden Beispiele zeigen.

"Vaneo" - Mercedes Kleintransporter und / oder Bayrisches Klopapier?

"Vaneo" - Mercedes Kleintransporter und / oder Bayrisches Klopapier?

Der Klassiker überhaupt gelang Mitsubishi mit dem Geländewagen “Pajero” – das SUV wurde zwar u.a. in Deutschland gut verkauft; in Spanien stiess es jedoch auf wenig Gegenliebe. Was Pajero in der spanischen (Umgangs-) Sprache bedeutet lässt sich leicht per Google Translator ermitteln :-)

Ähnlich problematisch ist der Fiat Top-Seller “Uno” in Finnland – ein “Uuno” beeichnet in der finnischen Sprache einen “Trottel”. Evtl. war der früher stark rostanfällige Uno aber für einen schneeteichen Staat wie Finnland ohnehin nicht tauglich…

Auch Toyota griff mit der benamung seines Porsche Boxster Mini-Klon “MR2″ sprachlich daneben. In Frankreich spricht man “MR2″ zwangsweise als “Merde” aus – die Bedeutung dieses Wortes lässt sich ebenfalls leicht per Online-Suche ermitteln bzw. wird vielfach in den ersten Französisch Stunden in der Schule gelernt…

In den 60er und 70er Jahren hatte Ford den “Pinto” im Programm und vermarktete den Kleinwagen neben den USA auch in Mexiko. Dort werden allerdings Feiglinge, Betrunkene und Banditen als “Pinto” bezeichnet.

Der Name des Flaggschiffs von VW, der von Ferdinand Piech zur Chefsache erklärte “Phaeton”, hat ebenfalls einen zewifelhaften Ursprung. Laut Mytholgie verlor Phaeton, der Sohn des griechischen Sonnengottes, die Gewalt über seinen Sonnenwagen und verursachte dadurch nicht geringeres als den Weltuntergang.

Unglücklich fiel auch eines weitere Namenswahl des US-Herstellers Ford aus. Der mit großen Erwartungen in den 80er und 90er Jahren auch in Deutschland vermarktete “Ford Probe” stiess auf wenig Gegenliebe. Den Deutschen war ein “Probe-Fahrzeug” wahrscheinlich zu wenig ausgereift, während die Amerikaner mit der “Sonde” weniger Probleme hatten.

Auch Mercedes blieb von Irritationen nicht verschont – der MB Transporter “Vaneo” erhielt den gleichen Namen wie ein in Bayer produziertes (dreilagiges) Klopapier.

Ein Faux-Pas im Bereich der Namensgebung eines Automodells passierte in jüngerer Zeit auch Audi. Der auf Basis des Auto R8 Super-Sportwagens konstruierte und elektrisch angetriebene “E-Tron” hat das gleiche Problem im Frankreich wie der Toyota MR2 – “Etron” und “Merde” haben die identische Bedeutung.

Schön auch ein Beispiel, das die Marken Chevrolet und Lada verbindet, ist das der Modelle “Nova”. Im spanischen Sprachraum erlitten beide Hersteller damit Schiffbruch, da “No Va” in Spanisch “Geht bzw. Fährt nicht” bedeutet.

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