Auto-Wissen: Heute gibt es ein paar Zahlen über Autos in Deutschland
– 27. Januar, 2012

Das KBA sammelt nicht nur die Punkte in Flensburg, sondern ist nun auch die Quelle für die nachfolgenden Zahlen. Es geht um den Fahrzeugbestand in Deutschland: So waren am 01.01.2012 in Deutschland sagenhafte 51,7 Millionen Kraftfahrzeuge angemeldet. Davon waren 42,9 Millionen Fahrzeuge sogenannte Personenkraftwagen (also normale PKW). Dazu kommen noch 6,2 Millionen KFZ-Anhänger, darunter fallen dann auch Wohnwagen, Nutzfahrzeuganhänger und kleinere Anhänger.

Wenn man so durch die Gassen geht, sieht man ja eigentlich auf den ersten Blick immer weniger “ältere Fahrzeuge”. Ich habe heute morgen mal bewusst darauf geachtet, in meiner direkten Nachbarschaft gibt es nur ein Fahrzeug welches älter ist als 8 Jahre. Dennoch stieg das statistische Durchschnittsalter von 8,3 auf 8,5 Jahre. Vermutlich sind daran die gepflegten Youngtimer und Oldtimer schuld. 259.000 Oldtimer mit H-Kennzeichen sind angemeldet, 1,9 Millionen Fahrzeuge verfügen über ein Saisonkennzeichen.

So, nun zur Punkteverteilung: 9,1 Millionen PKW sind von VW. Volkswagen kann sich freuen, denn der Konzern hat nun mehr Fahrzeuge als zuvor in Deutschland auf der Straße. Bei Opel und Ford ging der Fahrzeugbestand leicht zurück. Renault / Dacia führt die Rangliste der Importeure an. 2,2 Millionen Fahrzeuge rollen hier über die deutschen Straßen, doch hier heißt es auch: Wer rastet, der rostet. Auf dem Vormarsch sind nämlich definitiv Hyundai und Skoda.

27,2% aller zugelassenen PKW sind Kompaktwagen, 20,5% sogenannte Kleinwagen doch am größten zulegen konnten die Geländewagen / SUVs. 2,1 Millionen Geländewagen / SUVs rollen inzwischen über unsere Straßen, vor Kindergärten und zum Reitplatz. 2,6 Millionen PKW in Deutschland haben einen Allradantrieb, darunter findet man neben den Offroadern natürlich auch die Sportwagen sowie die Fahrzeuge von Audi mit quattro-Antrieb. Für mich als Cabrio Freund erfreulich: 1,8 Millionen Cabrios fahren durchs Land, auch hier gab es einen Anstieg in der Zulassungsstatistik. Liegt es event. daran, dass viele Cabrios mit Klappdach einfach alltagstauglicher geworden sind? Im Elektrobereich wurden gerade mal 4.541 Fahrzeuge angemeldet. Hybridfahrzeuge spielen mit 47.642 Fahrzeugen auch noch keine große Rolle. Insg. haben die Fahrzeuge mit einem Alternativen Antrieb einen Anteil von 1,4 % am gesamten PKW-Bestand in Deutschland.

Jetzt wird es interessant: Über 50 % der Fahrzeuge in Deutschland sind in nur 3 Bundesländern angemeldet. 10,7 Millionen Fahrzeuge in NRW, 9 Millionen in Bayern und 7,2 Millionen in Baden Württemberg! Über die Autobahnen rollen auch mehr LKWs, denn auch die Zulassungswerte gingen nach oben und vermutlich sehen wir, wenn die Sonne scheint, auch mehr Motorräder. 3,9 Millionen Krafträder (so der amtliche Ausdruck) gibt es in Deutschland. Davon 112.000 “leichte vierrädrige KFZ” – im Volksmund auch Quad genannt.

[Quelle für die Zahlen: KBA, Flensburg]

Veröffentlicht in auto-wissen

Gefahren: Mitsubishi ASX 1.8 Diesel 2WD
– 25. Januar, 2012

Mit dem aktuellen Mitsubishi ASX könnten die Japaner den SUV Markt eigentlich im Sturm erobern, denn eigentlich bietet der ASX alles was man braucht: Der 1.8 Liter Diesel Motor z.B. leistet 150 PS und ist (nicht nur dank der Start-Stopp Automatik) sehr sparsam. Der ASX hat Platz und bekommt auch den nötigen Platz, denn wenn die Jet-Fighter Optik im Rückspiegel auftaucht, wird einem auf der Autobahn Platz gemacht. Der 1.8 Liter Diesel fährt sich spritzig, die Navi Stimme (weiblich) ist witzig und die Preise sind im Vergleich zu den Mitwerbern eher winzig.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt bekommt man sehr gut ausgestattete Fahrzeuge (mit Sitzheizung, Klimaanlage usw.) für ca. 15.000 – 20.000 €. Neu kostet so ein Mitsubishi ASX ca. 30.000 € – dann allerdings mit der kompletten Vollausstattung.

Kritisieren könnte man event. die Bremsen, die Bremsbeläge greifen zwar gut zu, doch der Crossover / SUV muss erst mal zum stehen kommen. Die Mitwerber sind da allerdings auch nicht viel besser, der Mitsubishi ASX spielt ungefähr in der gleichen Liga wie z.B. der Ford Kuga, der Dacia Duster, Ford Kuga oder aber der Honda CR-V. In der Fachpresse wird er oft mit dem Nissan Qashqai verglichen, die Tatsache, dass der Qashqai etwas teurer ist schlägt dann leider nicht so zu Buche. Von der Haptik und der Verarbeitung kann ich auf jeden Fall nur positives berichten, nur das große Infotainment-System könnte über etwas bessere Funktionen verfügen. Der Sound ist auf alle Fälle klasse, im großem Kofferaum ist extra ein Subwoofer verbaut.

300 Nm sorgen dafür, dass das Fahrzeug flott anfährt, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei fast 200 km/h. Bei dem Diesel Modell ist optional auch Allradantrieb verfügbar. Das Fahrzeug gibt Schaltempfehlungen und wer diesen Folge leistet, der wird auch sparsam fahren. Das 6-Gang Getriebe wirkt auf den ersten Blick etwas “wabbelig” aber das nimmt nichts vom Fahrspaß. Man sagt dem Mitsubishi ASX nach, dass der Innenraum lieblos gestaltet wurde, aber das soll jeder für sich entscheiden. Optional gibt es ein dynamisches Xenonlicht und ein Panoramadach, welches durch LED Streifen beleuchtet ist. Ein weiteres Highlight ist der Kofferraum. Im Normalfall stehen etwas über 400 Liter zur Verfügung. Nach umgelegten Rücksitzen verdreifacht sich dieser Wert. Mit dem Mitsubishi ASX meldet sich die Marke zurück und das sieht man auch an den Verkaufszahlen. Ich bin gespannt was uns Mitsubishi in Genf zeigt.

Kommentare deaktiviert
Veröffentlicht in Mitsubishi Ersatzteile

Audi R8 e-tron – der Audi R8 als Elektromobil – Fotos vom Concept Car
– 24. Januar, 2012

Den Audi R8 e-tron konnte man im vergangenen Jahr bereits auf der IAA 2011 (im neuen Audi Zelt) sehen, jetzt in Belgien hatte ich zu mindestens mal die Gelegenheit ein paar Fotos von dem bärenstarken R8 e-Tron zu machen. Dieser Technikträger zählt zur Topliga der Elektrosportwagen, seine Elektromotoren sind über ein einstufiges Getriebe und über ganz kurze Wellen mit den Antriebsrädern verbunden. Bei Elektrofahrzeugen gibt es keine Gangschaltung, keine Lastwechsel, sprich bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h beschleunigt dieser Elektroflitzer konstant durch.

Der normale Audi R8 wurde hier natürlich “etwas” modifiziert. Die große Lithium-Ionen Batterie (übrigens flüssigkeitsgekühlt) und die komplette Leistungselektronik liegen direkt hinter den Sitzen. Das sorgt für eine optimale Gewichtsverteilung zwischen der Vorder- und Hinterachse. Ganz nebenbei sorgt diese Bauart auch für den perfekten Schwerpunkt und wir haben ja gestern bereits erklärt, wie wichtig der optimale Schwerpunkt bei sportlichen Fahrzeugen ist.

Was schätzt ihr denn was so eine Batterie wohl wiegt? 50 kg? 100 kg? Weit gefehlt! 550 Kilogramm ist die Batterie schwer, dafür speichert sie dann allerdings auch 53 KWh Energie. Das sind die neuen Werte an die man sich gewöhnen muss. Zählen heute noch Werte wie Tankinhalt und Verbrauch geht es bei den Elektrofahrzeugen um Kilowattstunden. Batterien dürfen nie ganz entladen werden, aus dem Grund ist der nutzbare Bereich auf 42,4 KWh begrenzt. Damit soll der R8 e-Tron eine Reichweite von 250 Kilometer schaffen (zu mindestens nach dem NEFZ-Zylklus). Anschließend muss der R8 e-Tron wieder an die Steckdose. Da ist ja aktuell noch der große Nachteil: Über ein 230 Volt Stromnetz dauert die Aufladung ca. 6-8 Stunden. Wer über einen Starkstromanschluss verfügt, schafft es in ca. 2,5 Stunden und das Fahrzeug ist wieder komplett aufgeladen. Da hilft auch die Rekuperation wenig, Reichweite erzielt man aktuell mit Elektrofahrzeugen noch nicht. Rekuperation bedeutet nichts anderes, als dass die Brems- und Schubenergie in elektrische Energie umgewandelt wird. Wer also viel bremst, lädt seine Batterie während der Fahrt wieder auf. Wer ganz viel bremst, kommt aber auch nicht vom Fleck und wer später bremst ist länger schnell.

Schnell soll er wohl sein, der R8 e-Tron. Gerade bei Elektrofahrzeugen ist der konsequente Leichtbau besonders wichtig, da die Batterie ja schon viel Gewicht mit sich bringt. Die Karosserie vom Audi R8 e-Tron besteht aus Aluminium und wiegt gerade mal 200 Kilogramm. Insgesamt wiegt dieser rein elektrisch angetriebene Sportwagen nur 1.500 Kilogramm und das ist bei der Leistung wirklich wenig. Die hier gezeigten Bilder zeigen ein Concept Fahrzeug von Audi welches auf dem AutoSalon in Belgien ausgestellt wurde.

Kommentare deaktiviert
Veröffentlicht in Audi Ersatzteile

Bei daparto gelernt: Was muss ich beim Fahrwerk (Tuning) beachten?
– 23. Januar, 2012

Sind die Stoßdämpfer defekt oder gar die Federn gebrochen ist mit dem Fahrwerk oft nicht mehr gut Kirschen essen. Defekte Stoßdämpfer verlieren nicht nur Öl sondern sorgen auch dafür, dass das Fahrzeug den Kontakt zur Fahrbahn verlieren kann. Man kann das Fahrzeug durch bessere Stoßdämpfer und durch Tieferlegungsfedern fahrdynamisch verbessern, wenn man sich an ein Spielregeln hält. Ein tiefergelegtes Fahrzeug bietet auf den ersten Blick schon optische Vorteile. Die oft größere Lücke zwischen Kotflügel und Reifen wird minimiert. Wenn es die Tuner übertreiben, wird die Lücke sogar geschlossen und das Fahrzeug wird nahezu unfahrbar, aber das ist ein anderes Thema. Man muss bei der Tieferlegung aber auch beachten, dass sich der Schwerpunkt des Fahrzeuges verlagert. Ebenso betroffen von einer Tieferlegung des Fahrwerkes ist die Bodenfreiheit.

Von einer Bodenfreiheit kann bei diesem Show-Fahrzeug nun wahrlich nicht mehr die Rede sein. Dieser VW Passat 3BG fuhr so allerdings auch nur zum Wörthersee-Treffen. Die Bodenfreiheit kann z.B. beim Überfahren von Pollern, Bordsteinen oder Gegenständen wichtig sein, der Böschungswinkel (der sich durch die tieferen Federn natürlich auch verändert) ist dann Schuld, wenn es an Auf- oder Abfahrten zu einer Geräuschbelästigung durch schleifende Stoßstangen kommt. Ihr merkt schon, Tuning ist nicht immer sinnvoll, vor allem nicht, wenn man es gerne bequem hat. Der Komfort leidet in den meisten Fällen beim Tuning natürlich auch noch.

Gehen wir mal kurz in die Fahrzeugtechnik. Die Karosserie, bzw. der komplette Aufbau stützt sich mit dem gesamten Gewicht auf die Federn. Die Federn sollen, wie es der Name ja schon sagt, die Schwingungen abfedern. Die Überschwinger (die Federn möchten nämlich in beide Richtungen schwingen) werden von den Stoßdämpfern eliminiert. Die Bewegungsenergie (hoch & runter) wird hier kompensiert. In der Regel wird hier Öl durch kleine Bohrungen gedrückt. Durch die Größe der Bohrungen wird der Härtegrad des Stoßdämpfers bestimmt. Soweit einleuchtet, oder? Eine andere Möglichkeit wären Gas-Druck Stoßdämpfer. Die Federn und die Stoßdämpfer haben bei den meisten Fahrzeugen noch einen Freund: den Stabilisator! Der Stabilistor verbindet die Räder einer Achse miteinander. Durch den Stabilisator wird die Seitenneigung reduziert. Diese Seitenneigung tritt ansonsten z.B. in Kurvendurchfahrten auf. Das bessere Fahrverhalten von Sportfahrwerken (tiefere Federn in Kombination mit geänderten Stoßdämpfern) wird durch die Absenkung des Schwerpunktes sowie durch die strafferen Stoßdämpfer realisiert.

Was muss ich beim Fahrwerk-Umbau beachten?

Wenn man ein defektes Fahrwerk gegen “normale Fahrwerksteile” austauscht muss der Umbau natürlich gründlich und fachmännisch erfolgen, schließlich ist das Fahrwerk eines der wichtigsten Bauteile im Auto und ist absolut für die Sicherheit der Insassen verantwortlich. Wer sein defektes Fahrwerk gegen ein Sportfahrwerk tauschen möchte, muss den Umbau danach (in den meisten Fällen) vom TÜV abnehmen lassen. Dabei achtet der Tüv-Prüfer auf die Reifenfreigängigkeit, auf den Restfederweg und auf die Höhe des vorderen Scheinwerfers. Kein Scherz: Die untere Kante vom vorderen Scheinwerfer muss 50 cm von der Fahrbahn entfernt sein. Nach dem Umbau muss, egal ob Sportfahrwerk oder nicht, die Fahrwerksgeometrie überprüft bzw. ggf. angepasst werden.

Kommentare deaktiviert
Veröffentlicht in Tipps & Tricks

Der neue Porsche Boxster und der neue Porsche 911 im Video
– 22. Januar, 2012

Eigentlich würde es reichen wenn wir euch nun einfach die beiden Videos zeigen würden. Doch ich persönlich finde das erste Porsche Video was ich euch gleich hier einbette so gelungen, dass ich hier noch ein paar Zeilen zu schreiben möchte. Porsche hat beim 911 seine Linie ja nie so ganz verlassen, das zeigt der Hersteller ja auch Eindrucksvoll in diesem Video. Die alten Fahrzeuge passen immer noch unter die neue Linie vom 911. Seit mehr als 50 Jahren liefert Porsche, besser gesagt die Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG nun sportliche Traumwagen aus. Mehr als ein Jahrhundert nach der Gründung vom Namensgeber verkauft Porsche heute mehr Fahrzeuge denn je, kümmert sich aber auch stets um die eigene Vergangenheit.

So ein Porsche 911 zierte schon damals die Wände von Kinderzimmer, viele träumten schon früher mittels Spielzeugautos von “dem Sportwagen”.Porsche glaubte damals an sich und an seine Visionen, hätte er es nicht getan, dann könnte heute sein Erbe nicht in Bereiche vorstoßen, die Ferry damals wohl nicht im Hinterkopf hatte. Den Porsche 911 entwickelte übrigens der älteste Sohn von Porsche, Ferdinand Alexander Porsche. Ferdinand Alexander Porsche wurde übrigens von allen “Butzi” genannt! Das wäre doch auch mal eine Frage für Wer wird Millionär! Eigentlich sollte der Porsche 901 heißen, doch Peugeot hatte sich diese Nummer schon für ein Fahrzeug reserviert und so wurde aus dem 901 der Elfer. Für einige nur eine dreistellige Nummer, für andere ein Mythos.

Das Fahrzeug prägte mehrere Generationen, wenn man Kindern der 70er, 80er oder 90er Jahre die Aufgabe gegeben hätte einen Sportwagen zu zeichen, sie hätte vermutlich die typische Porsche 911 Form aufs Blatt Papier gemalt. In Zeiten wo Kinder keine Kassetten, keine Schallplatten, keine Videokassetten und keine Telefonzellen mehr kennen, kann es natürlich auch sein, dass es heute anders ist, das käme dann auf einen Versuch an.

Der erste Porsche 911 (intern immer noch 901 genannt) kam 1963 auf den Markt. Ein 2.0 Liter Boxermotor im Heck, natürlich luftgekühlt mit 6 Zylindern. 130 PS dank Solex-Vergaser und eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h sorgten für Freudenschreie in den 60er Jahren, zu mindestens bei denen, die sich einen leisten konnten. So einen Porsche 911 muss man sich natürlich auch heute noch leisten können. Er hat sich natürlich etwas verändert, ist sicherer geworden, leichter zu fahren und auch die Fahrwerte haben sich stets verbessert, doch im Grunde ist er immer noch das was er schon immer gewesen ist: Ein Traumauto! Der aktuelle Porsche hat einen 3,4 Liter Motor unter der Haube und leistet 350 PS:

© 2011 Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG.

So, genug geschwärmt, hier sind sie endlich, die beiden versprochenen Videos:

…und hier wie oben im Titel versprochen das Video vom neuen Porsche Boxster in voller Fahrt:

Veröffentlicht in Automarken, Porsche Ersatzteile